13.03.2014, 04:00  von WJS

Anwälte, die bewegen

ZUR PERSON

Dieter Heine Partner bei Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte und Experte für Prozessführung und alternative Konfliktlösungen.

Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte ist eine Wirtschaftskanzlei mit Standorten in Wien und Salzburg. Rund 25 Mitarbeiter stehen Unternehmen und Private Clients in allen wichtigen Aspekten des Wirtschaftslebens zur Seite.

Herr Heine, Sie haben vor Kurzem einen weiteren Karriereschritt gewagt und neue Kanzlei gegründet. Hat Sie der Anwaltsberuf schon immer gereizt?

DIETER HEINE: Ja, eigentlich schon. Bereits zu Beginn meiner juristischen Laufbahn habe ich mich schon daher auf Prozessführung, alternative Konfliktlösungen, Immaterialgüter und Medienrecht spezialisiert

Sie sind ja auch für Litigation-PR bekannt?

Auch, das ergab sich fast automatisch durch langjährige Erfahrung in der Beratung und Betreuung zahlreicher österreichischer Medienhäuser. Ein spannendes und heikles Thema.

Warum haben Sie sich für den anspruchsvollen Beruf des Verfahrensanwaltes in einer Wirtschaftskanzlei entschieden?

An meiner Tätigkeit reizt mich besonders, ständig gefordert zu sein, ebenso wie die Flexibilität, die man dabei jeden Tag neuerlich beweisen muss. Als Querschnittsmaterie haben Prozessführung und Konfliktlösung für mich schon immer die definitiv spannendste Herausforderung des anwaltlichen Berufes dargestellt.

Was begeistert Sie dabei besonders?

Am meisten wohl die inhaltliche Abwechslung, verfahrensrechtlichen Herausforderungen und Spitzfindigkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit meinen Mandanten. Eine weitere äußerst wichtige Komponente ist der zukunftsgestaltende Aspekt meiner Beratungstätigkeit. Es freut mich, mit meinen Mandanten Konfliktlösungsmodelle zu entwickeln und damit wesentlich zur Konfliktvermeidung beizutragen beziehungsweise den konstruktiven Umgang mit potenziellen Konflikten zu ermöglichen.

Was würden Sie jungen Menschen raten, die sich für eine Karriere als Wirtschaftsanwalt interessieren?

Juristisches Know-how ist heute einfach nicht mehr genug. Ich rate daher zu Zusatzausbildungen-wirtschaftliches Verständnis und Sprachen sind ganz wichtig. Daneben sollten junge Menschen dringend ihre Soft-Skills entwickeln: Querdenken, Kommunikation und Serviceorientierung sind in unserer Branche das Nonplusultra.

Wie entspannen Sie sich in Ihrer wenigen Freizeit?

Ich höre viel Musik, koche und lese gerne. Sport ist mir auch sehr wichtig. Ich gehe zum Beispiel häufig Ski fahren oder wandern. Am meisten erhole ich mich, wenn ich die Wochenenden mit meiner Familie verbringen kann. (wjs)

(WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2014-03-13)

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