03.04.2012, 09:42  von Stefan Mey

Frischer Wind in einer frühen Phase

Bild: STARTeurope

Am vergangenen Wochenende feilten Start-ups aus der ganzen Welt in Wien gemeinsam an ihren Ideen.

Auf der Veranstaltung "Startup Live" am vergangenen Wochenende präsentierten in der Wiener Bürogemeinschaft "sektor5" Start-ups ihre Ideen. Gemeinsam wurde daran gefeilt, Feedback eingeholt, und am Ende des Wochenendes wurden die besten Ideen gekürt.

Hier handelt es sich um sogenannte "Early Stages" -das bedeutet, dass in vielen Fällen bloß eine Idee vorhanden ist. Mit dem richtigen Team und ausreichend Ehrgeiz haben jedoch einige das Potenzial zu einem Markteintritt.

Lernen mit QR-Code

Von der Jury als bestes Startup ausgewählt wurde "Lingibli" -eine App, mit der Sprachen auf innovative Art gelernt wird: Nach Auswahl der zu erlernenden Sprache kann ein PDF ausgedruckt werden, bei dem auf kleinen Zetteln die jeweiligen Wörter für Alltagsgegenstände stehen -etwa "lamp" für "Lampe". Ein QR-Code auf dem Zettel kann mit dem Handy fotografiert und so die Aussprache trainiert werden. Das Konzept basiert auf dem Gedanken, dass 50 Prozent der Alltagsgespräche auf nur 100 Wörtern basieren und sich Sprachen am besten in der Praxis erlernen lassen.

Licht nach Stimmung

Von der Community hingegen wurde die Website headingforparty.com als Favorit gewählt - mit dieser Website lässt sich abstimmen, wann und wo das Nachtleben verbracht wird. An Event-Organisatoren richtet sich die Website eventiply.com: Hier werden von einem einzigen virtuellen Ort aus verschiedene Social-Media-Plattformen und E-Mail-Newsletter mit Informationen zu den Events bespielt.

Weiters präsentiert und von der Redaktion für interessant befunden wurde das Start-up "Goldfish Lighting" -Beleuchtungssysteme, die den Lebensstil der Bewohner analysieren und sich daran anpassen. Die App "tbd" wiederum ist eine Art Mitfahrzentrale mit Integration von Google Maps-Navigation; und "DefectRadar" richtet sich an Bauingenieure: Über eine App für das iPad können bei Baubesichtigungen die Baupläne betrachtet und Anmerkungen festgehalten werden.

"Hitea" schließlich ist ein äußerst international ausgeprägtes Start-up: Gründerinnen aus der Schweiz entwickeln in Österreich einen Reiseführer für traditionelle Restaurants in China.

 

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