16.02.2005, 00:00  von Günter Fritz

Raiffeisen gibt Bauholding Strabag den nötigen finanziellen Rückhalt

Dass Bauholding Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner heute einer der dynamischsten Bau-Tycoons Europas ist, verdankt er nicht nur seinem unternehmerischen Geschick: Vor allem seine Verbindung zur mächtigen Raiffeisen-Holding Nö-Wien und zur ebenfalls im Raiffeiseneigentum stehenden Uniqa-Versicherung hat sich für ihn als Glücksgriff erwiesen. Denn während die potente Raiffeisen-Gruppe für den finanziellen Rückhalt sorgt, kann sich Haselsteiner in Ruhe um die operativen Geschäfte kümmern.

>> 50:50-Partnerschaft <<

Der Bau-Löwe aus Spittal/Drau hält über die Industriellenfamilie Haselsteiner und KIHOG Kärtner Industrieholding GesmbH 50 Prozent plus eine Aktie an der Bauholding Strabag-Mutter FIMAG (Finanz Industrie Management AG) und hat somit das letzte Wort. Die Uniqa Beteiligungs-Holding hält 24,99 Prozent, die Raiffeisen-Holding Nö-Wien über die Oktvia Holding und die BLR-Baubeteiligungs GesmbH 25 Prozent. Zustande gekommen ist die von beiden Seiten als "äusserst gedeihlich" beschriebene Partnerschaft 1998, als Haselsteiner die von Raiffeisen dominierte ERA Bau übernommen hat. Während Raiffeisen die Bauholding Strabag als "reines Finanzinvestment" bezeichnet, ist Raiffeisen für Haselsteiner "ein wichtiger Finanzierungsdienstleister, Investor und Projektentwickler". (gf)

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