03.12.2005, 00:00  von Irina Frühmann

Wr. Städtische und Immorent als Duo

Die Wiener Städtische Versicherung und die Erste Bank-Tochter Immorent legen ihre Hausverwaltungen zusammen. Es entsteht eine der grössten Verwaltungen Österreichs.

Die Wiener Städtische Versicherung und die zur Erste Bank-Gruppe gehörende Immorent legen ihre Hausverwaltungen in einer neu gegründeten Gemeinschaftsfirma namens Arealis zusammen. Damit entsteht eine der grössten Verwaltungen Österreichs. Grund der Aktion: "Alleine durch Verschmelzung der bisherigen Bestände werden wir meiner Schätzung nach die fünftgrösste Verwaltung in Österreich. Ziel ist, gemeinsam verstärkt Neukunden zu akquirieren und unter die Top Drei am Markt aufzurücken", sagt Arealis-Geschäftsführerin Andrea Besenhofer im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt.

>> Konzern-Objekte <<

Sie war bisher für die Immorent als Leiterin der Hausverwaltung tätig. Ihr zur Seite steht als Arealis Co-Geschäftsführer Ulrich Schmidtmayr. Er kommt von der Städtischen. Beide Unternehmen halten jeweils 50 Prozent an der Arealis. Insgesamt ist eine Million Quadratmeter Fläche im Bestand. Es handelt sich vor allem um konzerneigene Objekte, also um Liegenschaften, die für Töchter der Städtischen und der Erste Bank verwaltet werden. Unter anderem kümmerte sich die Immorent um die Häuser der zur Erste Bank gehörenden S Immo AG.

>> Kunden akquirieren <<

Verwaltung für Dritte spielte bei beiden Firmen eine untergeordnete Rolle. "Das soll sich ändern. Wir wollen uns als Dienstleister für Dritte positionieren", sagt Besenhofer. Ziel sei, den Anteil der für Dritte verwalteten Objekte auf über 50 Prozent zu vergrössern. Derzeit seien weniger als 30 Prozent Drittobjekte.

Starten wird Arealis aber erst im Jänner 2006. Denn jetzt im Dezember steht noch die Übersiedlung der beiden Hausverwaltungen in ein neues Gemeinschafts-büro am Wiener Donaukanal bevor.

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