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28.01.2013, 15:58 von Stefan Ludwig
Ein bisschen schäme ich mich ja. Eine App hat meinen Twitter-Account geentert - und dort eine Woche lang fleißig getweetet. Wohlgemerkt in meinem Namen. Den Mist habe ich in Wahrheit mir selbst zu verdanken, denn ich habe dem Ganzen ja zugestimmt.
Nur dachte ich bei dem Klick, dass ich der App lediglich - wie bei Facebook etwa, Zugriffe auf meine bei Twitter hinterlegten Daten genehmige.
Stattdessen liefen dann während ich einen anderen Twitter-Account nutzte etwa täglich Links über meinen Account, die ich nicht einmal angeklickt hatte.
Twitter automatisch zu befüllen lohnt sich aber nur etwa für Medien, die nicht jeden neuen Text einzeln auf diverse Channels verteilen können.In meinem privaten Blog nutze ich die Funktion ebenfalls, um mich nicht nach jedem Post bei Twitter und Facebook einloggen zu müssen.
Warum aber jemand auf die Idee kommt, ich würde gerne meinen Account für Werbung für seine Webseite nutzen - ohne jeglichen Nutzen für mich - ist mir schleierhaft.

Stefan Ludwig
Während der Schule wuchs die Freude am Schreiben. Da die Chance einen Bestseller zu schreiben von Familie und Freunden als gering eingeschätzt wurde, klang das Journalistendasein verlockender.
Es hieß, ein Politikstudium sei in der Branche nützlich: Studium der Social Sciences an der Uni Osnabrück (B.A.) und der Politikwissenschaften an der Uni Hamburg (M.A.)
Währenddessen freie Mitarbeit und Praktika bei der Süddeutschen Zeitung, den Nachrichtenagenturen dpa und ddp, der Prager Zeitung, der Neuen Osnabrücker Zeitung und dem Kinomagazin Filmstarts.de.
Entdeckte seinen Spaß an Wirtschaftsthemen bei der freien Mitarbeit an der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Da kam das Angebot für ein Volontariat bei der Lebensmittel Zeitung in Frankfurt zur rechten Zeit.
Nachdem dort der Fokus auf Handel und Industrie lag, geht es inzwischen als Redakteur beim Wirtschaftsblatt um Finanzen und Börse – und damit dem dritten großen Bereich der Wirtschaftsberichterstattung.
Kommentare
5 Kommentare
Gast: QzPnFuGviwtlDSDSC meint
verfasst am 13:57 16.04.2013
Gast: FSwcuxyC meint
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verfasst am 08:03 03.03.2013
Gast: DsysHFXvQ meint
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verfasst am 08:02 26.02.2013
Gast: iSteve meint
Darf man fragen, welche App das war und was man als Betroffener dagegen machen kann? Welche persönlichen Daten sammelte die App und wenn ja, wohin wurden diese weitergeleitet?
verfasst am 22:28 10.02.2013
StefanLudwig meint
bin mir nicht mehr sicher wie das Teil hieß - Daten wurden wohl weniger gesammelt, sondern eben einfach mein Account genutzt, um deren Webseite zu bewerben. Dafür wurde unter meinem Namen etwa einmal täglich ein Link verschickt.
LG
Stefan
verfasst am 14:01 13.02.2013