12.02.2013, 16:33  von Stefan Ludwig 

iWatch wäre konsequenter als Apple-TV

Die New York Times schreibt drüber, also inzwischen auch der Rest der Welt. Einen Apple für das Handgelenk soll es geben, glaubt die Gerüchteküche. Stimmt das, wäre zumindest der Name ziemlich sicher: Die iWatch. 

Es könnte natürlich auch sein, dass es lediglich eines der vielen Projekte von Apple an die Öffentlichkeit geschafft hat. Schließlich wird in Cupertino ganz sicher nicht nur mit einem neuen iGerät experimentiert. Die Frage ist, auf welches sich aktuell der Fokus richtet. 

Steve Jobs hätte am liebsten noch viel mehr Branchen aufgemischt, in einem Interview gab er an, er würde auch gerne ein Auto entwickeln. Außerdem wollte er mit dem iPad die Schulbuchindustrie durcheinanderwirbeln, das könnte sogar noch gelingen. In reicheren Gegenden der USA bringen Schüler ohnehin längst ihr eigenes iPad mit - warum sollten es die Lehrer nicht gleich in den Unterricht einbinden? 

Spannender als Apple-TV

Zurück zur iWatch. Sie wäre im Gegensatz zum Apple-TV eine echte Bereicherung, denn sie wäre eben auf das mobile Leben ausgerichtet, genau wie iPod, iPhone und iPad. Es geht bei Apple eigentlich nur noch um Geräte zum mitnehmen: Selbst Desktop-PCs wie der Mac Mini sind tragbar. 

Was die iWatch bringen könnte, machen bereits das Start-Up Pebble und Sony mit der Smartwatch vor. Die Android-Geräte können sich mit dem Smartphone verbinden und zeigen Anrufe, steuern Musikanlagen oder messen Geschwindigkeit beim Fahrradfahren oder Laufen. Hier müsste Apple wohl etwas weitergehen - etwa mit einem Display, das sich ums Handgelenk biegen kann.

Ein Gedanke macht besonders Lust auf das Gerät: Wie oft ertappen Sie sich und andere mit dem Smartphone in der Hand beim Laufen? Warum nicht einen Teil der Funktionen auf das Handgelenk auslagern? 

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Biografie

  • Stefan Ludwig

    Stefan Ludwig

    Während der Schule wuchs die Freude am Schreiben. Da die Chance einen Bestseller zu schreiben von Familie und Freunden als gering eingeschätzt wurde, klang das Journalistendasein verlockender.

    Es hieß, ein Politikstudium sei in der Branche nützlich: Studium der Social Sciences an der Uni Osnabrück (B.A.) und der Politikwissenschaften an der Uni Hamburg (M.A.)

    Währenddessen freie Mitarbeit und Praktika bei der Süddeutschen Zeitung, den Nachrichtenagenturen dpa und ddp, der Prager Zeitung, der Neuen Osnabrücker Zeitung und dem Kinomagazin Filmstarts.de.

    Entdeckte seinen Spaß an Wirtschaftsthemen bei der freien Mitarbeit an der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Da kam das Angebot für ein Volontariat bei der Lebensmittel Zeitung in Frankfurt zur rechten Zeit.

    Nachdem dort der Fokus auf Handel und Industrie lag, geht es inzwischen als Redakteur beim Wirtschaftsblatt um Finanzen und Börse – und damit dem dritten großen Bereich der Wirtschaftsberichterstattung.

    » Twitter @ludwig_stefan

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