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03.02.2013, 16:07
Rom/Turin. "Alfa Romeo wird nicht verkauft, vor allem nicht Volkswagen", erklärte Marchionne im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica". Die Gerüchte um einen Alfa-Romeo-Verkauf waren zuletzt in Italien wieder verstärkt aufgetreten.
Marchionne bestätigte, dass Fiat trotz des massiven Absatzeinbruchs in Europa in Italien bleiben und bei einem Aufschwung des Marktes auch in neue Modelle investieren werde. Zwischen 2004 und 2012 habe Fiat sein Personal in Italien um 10.000 Mitarbeiter ausgebaut. "Wir haben konkursbedrohte Unternehmen übernommen", erklärte Marchionne.
Der Fiat-Chef appellierte an die EU einen fairen Weg zu finden, um die Produktionskapazität abzubauen. "Wir werden jedenfalls dank unserer Strategie keine Fabriken in Europa schließen", versicherte Marchionne.
Italien als Schmiede für Luxuskarossen
Der Fiat-Chef bekräftigte die Bereitschaft seines Unternehmens, in Italien ein Zentrum für die Produktion von Luxusautos aufzubauen. Ein erster Schritt sei bereits mit der Einweihung einer neuen Fabrik in Grugliasco bei Turin unternommen worden, wo Luxusmodelle Maseratis hergestellt werden sollen.
Fiat werde künftig verstärkt in China investieren, einem Land mit starkem Potential. Fiat wolle auf dem chinesischem Markt mit Jeep, Maserati und Alfa Romeo punkten", erklärte Marchionne.
(APA)
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