23.11.2013, 16:37

Tiefbauspezialist Bauer streicht Stellen

Der deutsche Tiefbauspezialist Bauer musste vor Kurzem eine Gewinnwarnung vom Stapel lassen. Nun droht ein Stellenabbau.

Frankfurt. Das bayerische Spezialtiefbau-Unternehmen Bauer plant nach der jüngsten Gewinnwarnung Entlassungen. "Ganz ohne wird es nicht gehen. Wir müssen Stellen abbauen, auch in Deutschland", sagte Vorstandschef Thomas Bauer der "Welt am Sonntag". Die Stammbelegschaft sei aber nicht betroffen. "Am Ende geht es vielleicht um drei Prozent der Beschäftigten weltweit." Im Oktober hatte die Firma bereits ein Sparprogramm - inklusive eines Stellenabbaus - angekündigt.

Der SDax-Konzern hatte kürzlich wegen Problemen bei einem Brunnenbauprojekt in Jordanien einen Verlust in Höhe von 20 Millionen Euro für das Gesamtjahr angekündigt. "Unsere Schuld an den Problemen auf der Baustelle ist zwar gering. Aber das interessiert am Ende niemanden", sagte Bauer, der auch Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) ist. Solche Situationen seien im Spezialtiefbau nicht zu vermeiden. "Jede Baustelle ist ein Risiko. Wir bekommen dafür einen Preisaufschlag, haben aber auch die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefgeht."

Für das kommende Jahr gibt sich Bauer wieder zuversichtlich. "Wir hatten einfach einen Unfall. Das Unternehmen ist deswegen aber nicht schlechter geworden", sagte der Manager. "Wenn ich mir den Auftragseingang anschaue, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir schon im kommenden Jahr wieder Gewinne schreiben." Beim Umsatz rechne er mit einem Wachstum von zwei bis fünf Prozent. Das liege zwar unter den Werten der vergangenen Jahre: Bauer war zuletzt regelmäßig um durchschnittlich acht bis zehn Prozent gewachsen. "Aber wir brauchen auch mal eine Verschnaufpause, um ein paar Probleme abzuarbeiten, die sich zuletzt angesammelt haben."

 

(Reuters)

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