10.02.2016, 18:08  von apa

Europas Leitbörsen nach jüngsten Verlusten mit Erholungsschub

Bild: apa/EPA/FREDRIK VON ERICHSEN

Börseschluss. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich um 52,55 Einheiten oder 1,92 Prozent auf 2.789,05 Zähler.

Frankfurt am Main. Die europäischen Leitbörsen sind am Mittwoch klar im Plus aus dem Handel gegangen. Marktteilnehmer sprachen von einem Erholungsschub nach der gesehenen Abwärtsbewegung. Positiv aufgenommen wurde zudem ein schwächerer Euro-Kurs. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich um 52,55 Einheiten oder 1,92 Prozent auf 2.789,05 Zähler, liegt seit dem Jahresauftakt aber immer noch etwa 15 Prozent im Minus.

Marktkenner zeigten sich angesichts der Erfahrungen in jüngster Zeit aber skeptisch, ob der Erholungsversuch am Ende erfolgreich sein werde. Denn zu oft in den vergangenen Handelstagen folgten - je nach Euro- und Ölpreisentwicklung - auf klare Gewinne ebensolche Verluste. "Die Anleger scheinen nach wie vor hin- und hergerissen zu sein. Während die einen in der aktuellen Entwicklung eine Übertreibung und daher unter Mittel- bis Langfristaspekten ein klare Kaufgelegenheit sehen, sind andere getrieben von der Sorge um die Konjunkturentwicklung", kommentierte ein Analyst.

In einer Branchenbetrachtung präsentierten die Bankenwerte nach der jüngsten Talfahrt die stärksten durchschnittlichen Zuwächse. Die Aktien der Deutschen Bank sprangen um 10,2 Prozent in die Höhe. Pläne für einen Anleihenrückkauf haben den leidgeprüften Aktionären des deutschen Branchenprimus wieder Hoffnung gemacht. Der Schritt könnte helfen, die Bilanz des Geldhauses ein wenig zu entlasten. Seit Jahresbeginn sind die Papiere in Summe um ein Drittel eingebrochen.

Die UniCredit-Anteilsscheine schossen um 11,9 Prozent in die Höhe. Intesa San Paolo legten massive 14,5 Prozent zu. Banco Bilbao (BBVA) kletterten 6,3 Prozent und Societe Generale konnten ein Plus von neun Prozent einstreifen.

Den Papieren von Carlsberg (plus vier Prozent) scheint ein Milliardenverlust im vergangenen Jahr hingegen nichts anhaben zu können. Der weltweit viertgrößte Bierbrauer sieht eine wachsende Nachfrage in Asien und dadurch soll der operative Gewinn 2016 um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigen.

Heineken befestigten sich um drei Prozent. Der Konkurrent und global drittgrößte Bierbrauer hat dank einer starken Nachfrage aus Amerika 2015 einen Gewinnsprung hingelegt. Die Aktionäre sollen daran mit einer um 18 Prozent auf 1,30 Euro erhöhten Dividende Anteil haben.

A.P. Möller-Maersk knickten um 3,55 Prozent ein. Historisch niedrige Frachtraten und der gefallene Ölpreis haben dem dänischen Reederei-und Ölgiganten 2015 schwer zu schaffen gemacht. Unter dem Strich rutschte der Gewinn der Gruppe um 82 Prozent von knapp 5,2 Mrd. auf 925 Mio. US-Dollar ab.

Von der Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses gingen keine allzu großen Impulse aus. Angesichts der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten wurde den Worten Yellens besondere Bedeutung beigemessen.

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