16.02.2016, 11:41  von Reuters/schu

Ölpreis-Turbulenzen bremsen Europas Börsen aus

Bild: dpa

Schwindende Hoffnungen auf eine dauerhafte Stabilisierung des Ölpreises haben für neue Verunsicherung an den Aktienmärkten gesorgt.

Darüber hinaus drückte ein durchwachsener ZEW-Index auf die Stimmung. Dax und EuroStoxx50 konnten ihre Auftaktgewinne am Dienstag nicht halten. Der deutsche Leitindex verlor 0,6 Prozent auf 9148 Punkte, der EuroStoxx50 büßte 0,4 Prozent auf 2823 Zähler ein.

Da sich wichtige Förderländer bei einem Treffen nicht wie gedacht auf eine Drosselung der Produktion einigten, fiel das zeitweise 6,5-prozentige Plus des Ölpreises weitgehend in sich zusammen. Saudi-Arabien, Russland, Katar und Venezuela verständigten sich stattdessen darauf, die Fördermengen auf dem Niveau von Januar einzufrieren. "Ein enttäuschender Ausgang eines Treffens, von dem sich die Leute eine Kürzung der Fördermengen erhofft hatten", sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses Ava Trade.

Lieber ein Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

Der Preis für die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee hielt sich dennoch im Plus und notierte zwei Prozent höher bei 34,07 Dollar je Barrel (159 Liter). "Das ist die erste Entscheidung zur Angebotssituation seit November 2014", betonte Analyst Olivier Jacob vom Research-Haus Petromatrix. "Auch wenn es keine Kürzung ist, ist es doch eine große Veränderung in der Förderpolitik."

Am Aktienmarkt nährte der steigende Brent-Preis Hoffnungen auf wieder sprudelnde Gewinne in der Ölbranche. Die Aktien der Förderer BP, OMV, Repsol, Shell, Statoil und Total legten bis zu 2,7 Prozent zu. Die Dienstleister Saipem, SBM Offshore und Schoeller Bleckmann rückten sogar bis zu 5,3 Prozent vor.

Durchwachsener ZEW-Index

Die Kursturbulenzen der vergangenen Wochen sind an den Börsenprofis nicht spurlos vorübergegangen. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen fiel mit Plus einem Punkt zwar besser aus als erwartet, das Barometer für die Einschätzung der aktuellen Lage lag mit 52,3 Zählern jedoch unter der Prognose von 55,5 Stellen. "Die Stimmung ist derzeit aber schlechter als die tatsächliche Lage", betonte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. "Die globale Wirtschaftsentwicklung bleibt sicherlich eine Gratwanderung, doch es fehlt an handfesten Beweisen, dass es jetzt bergab geht."

Im deutschen Nebenwerte-Index MDax rutschten MTU Aero um bis zu 6,6 Prozent ab. Der Triebwerksbauer steigerte die Erlöse 2015 zwar um 13,3 Prozent auf 4,435 Milliarden Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings im Schnitt mit 4,56 Milliarden Euro gerechnet. Auf den Umsatz werde derzeit besonders geachtet, sagte ein Börsianer.

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