29.02.2016, 18:17  von Reuters

Stabilisierung der Ölpreise beruhigt Aktienanlger

Bild: dpa

Europas Börsen haben den Februar ruhig ausklingen lassen.

Der Dax schloss am Montag mit einem moderaten Minus von 0,2 Prozent auf 9495,40 Punkte, der EuroStoxx50 legte 0,6 Prozent zu. Auf Monatssicht hat der Dax damit 3,1 Prozent und der EuroStoxx50 3,3 Prozent verloren. Der Dow-Jones-Index und der S&P500 in New York könnten den Monat noch leicht im Plus beenden. Zeitgleich mit dem Handelsschluss in Europa notierten beide Indizes je 0,5 Prozent höher. Für Beruhigung sorgte vor allem die Stabilisierung der Ölpreise.

"Möglicherweise liegen die schlimmsten Turbulenzen vorläufig hinter uns", sagte ein Händler. Noch im Februar war der Preis für die Ölsorte Brent unter 30 Dollar je Barrel gerutscht und hatte sich damit dem im Januar erreichten Zwölf-Jahres-Tief von rund 27 Dollar angenährt. Doch seither ziehen die Preise an. Am Montag kostete ein Fass (159 Liter) wieder über 36 Dollar und damit gut drei Prozent mehr als am Freitag. Viele Börsianer hatten zuletzt befürchtet, durch den sinkenden Ölpreis könnten Firmen der Branche in die Pleite rutschen und dabei Banken über ausfallende Kredite mit in den Abwärtsstrudel reißen. Im Januar hatte die Ängste dem Dax mit einem Minus von knapp neun Prozent den drittschwächsten Jahresauftakt nach 2008 und 2009 eingebrockt. Das Minus seit Jahresbeginn summiert sich nun beim Dax auf 11,6 Prozent, beim EuroStoxx50 auf fast zehn Prozent und beim Dow-Jones- und S&P-Index auf je rund vier Prozent.

Aus Enttäuschung über das Ausblieben eines gemeinsamen Konjunkturprogramms der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) hatten am Morgen die Verkäufe europaweit überwogen. Doch ein überraschender Preisrutsch in der Euro-Zone hatte schon am Mittag die Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik angeheizt. Erstmals seit September waren die Preise im Februar wieder gefallen. Experten rechnen nun damit, dass die EZB ihre Geldpolitik über den Strafzins für Banken noch mehr lockern wird, um eine drohende Deflation - eine Spirale fallender Preise und rückläufiger Investitionen - abzuwenden. Der Euro rutschte auf ein Vier-Wochen-Tief von 1,0859 Dollar. Der EZB-Rat tagt nächste Woche turnusmäßig.

Für bessere Stimmung sorgte auch die Entscheidung der chinesischen Zentralbank, den Banken bei Krediten mehr Spielraum zu geben.

Schnäppchenjäger trieben im Dax die Kurse einiger Autowerte hoch - allen voran VW, die um vier Prozent auf 107,70 Euro hochschnellten. BMW gewannen 1,7 Prozent. Eine Kaufempfehlung trieb die Aktien von Airbus um vier Prozent in die Höhe und damit an die EuroStoxx-Spitze.

Nach dem Kursplus im Schlepptau der Fusionsankündigung in der vergangenen Woche machten einige Anleger dagegen bei der Deutsche Börse und LSE Kasse und drückten so die Kurse um 2,6 und 4,9 Prozent. In der vergangenen Woche hatten die Börse 5,3 und LSE 21,7 Prozent gewonnen. "Da machen sich wohl Zweifel breit, dass die Fusion klappt", sagte ein Händler.

In London zogen Morrison um 5,9 Prozent an. Amazon verbündet sich mit der Supermarktkette, um in Großbritannien künftig frische Produkte und Tiefkühlkost zu liefern. Amazon legten in New York 0,8 Prozent zu.

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