17.03.2016, 18:13  von Reuters/schu

Fed-Entscheid setzt Dollar zu – Europäische Börsen tiefer

Bild: dpa

Die zögerliche Haltung der US-Notenbank Fed beim Thema Zinserhöhungen hat den Dollar am Donnerstag auf Talfahrt geschickt.

An den europäischen Aktienmärkten schlug die anfängliche Freude über die Fortsetzung der Niedrigzinspolitik dagegen in Ernüchterung um, da die Aufwertung des Euro Waren heimischer Firmen auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig macht.

Die Fed signalisierte am Mittwochabend für 2016 nur noch zwei statt vier Zinserhöhungen. Den Leitzins beließ sie wie erwartet bei 0,25 bis 0,5 Prozent. Der Euro verteuerte sich um mehr als zwei US-Cent und übersprang erstmals seit Mitte Februar die Marke von 1,13 Dollar. Die schwächelnde europäische Konjunktur könne diese Aufwertung nicht verkraften, sagte Jan von Gerich, Chef-Anleiheanalyst der Nordea Bank. Daher würden schnell Spekulationen auf weitere Geldspritzen der Europäische Zentralbank (EZB) aufkommen. Die Währungshüter hatten erst vergangene Woche ihre Anleihekäufe aufgestockt und die Zinsen gesenkt.

Auch im Vergleich zu anderen Währungen geriet der Dollar am Donnerstag ins Hintertreffen. So fiel er um bis zu 1,7 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 110,68 Yen. Dank Spekulationen auf Eingriffe der Bank von Japan zur Schwächung der eigenen Währung machte der Dollar einen Teil seiner Verluste wieder wett und kostete am Abend 111,24 Yen.

Lufthansa-Anleger von Dividende enttäuscht – Fedex heben ab

Am Aktienmarkt machten neben der Euro-Rally enttäuschende Firmenbilanzen die Anfangsgewinne von Dax und EuroStoxx50 zunichte. Die beiden Indizes verloren jeweils ein knappes Prozent auf 9892,20 Zähler und 3036,10 Punkte.

So konnte die Lufthansa mit einem Gewinnsprung bei Anlegern nicht landen. Die Dividende falle mit 0,50 Euro je Aktie geringer aus als erwartet, schrieb DZ Bank-Analyst Dirk Schlamp in einem Kommentar. Lufthansa-Titel büßten 4,5 Prozent ein.

Für eine positive Überraschung sorgte dagegen der Deutsche Post -Rivale FedEx. Die milliardenschwere Übernahme des niederländischen Konkurrenten TNT Express drückte zwar den Gewinn des Paketzustellers. Die Zahlen fielen aber besser aus als befürchtet. Die Aktie stieg daraufhin um bis zu elf Prozent. Das ist der größte Kurssprung seit sieben Jahren. Vor diesem Hintergrund bauten die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 ihre Vortagesgewinne leicht aus. Der Nasdaq kam dagegen kaum vom Fleck.

Rohstoffe profitieren von Dollar-Schwäche

Investoren nutzen die Abwertung der US-Valuta, um sich mit Rohstoffen einzudecken. Dies trieb den Preis für Kupfer um 2,5 Prozent auf 5058,50 Dollar je Tonne in die Höhe. Das zum Korrosionsschutz benötigte Zink verteuerte sich zeitweise sogar um fünf Prozent. Gold war ebenfalls gefragt und notierte zeitweise 0,7 Prozent höher bei 1270,90 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Dies verhalf den Bergbaukonzernen zu kräftigen Kursgewinnen. In London verteuerten sich die Titel von Glencore, Anglo American, BHP Billiton, Rio Tinto, Fresnillo und Antofagasta um bis zu zehn Prozent.

Brent -Öl rückte 2,8 Prozent auf 41,46 Dollar je Barrel (159 Liter) vor. Die richtungsweisende Sorte aus der Nordsee profitierte von Hoffnungen auf eine baldige Begrenzung der Fördermengen. Wegen der weltweiten Überproduktion ist der Preis für das "schwarze Gold" seit Mitte 2014 um rund 60 Prozent gefallen.

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