02.01.2016, 18:21  von Aus New York Tim Schäfer

Marc Faber: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut enden wird“

Mark Faber verbreitet wenig Optimismus. / Bild: WB/Guenther Peroutka

Börsenguru Marc Faber rät, Immobilien zu kaufen, aber nicht in allerbester Lage. Zudem empfiehlt er Goldminenaktien. Insgesamt sieht er die Entwicklung der Finanzmärkte aber äußerst kritisch.

WirtschaftsBlatt: Angenommen, ein Freund würde Sie fragen: „Ich habe 100.000 US-$ geerbt. Wie soll ich das Geld anlegen?“ Was würde Sie ihm raten?

Marc Faber: Das ist nicht die Welt. In den 1960er- und 1970er-Jahren waren 100.000 $ recht viel Geld. Heute ist das eine kleine Summe. Trotzdem werde ich versuchen, die Person zu beraten. Grundsätzlich würde ich ihm sagen, dass wir nicht wissen, wie die Verrücktheit der Notenbanken mit ihrem koordinierten Gelddrucken enden wird. Es ist rund um den Globus wie bei einem Wettlauf, bei dem ein Läufer den Stab dem nächsten gibt. Es begann in den USA mit dem Quantitativen Easing (QE) 1 und 2. Wir hatten Operation Twist, danach QE 3. Es folgten die Japaner, die ihre Geldmenge wesentlich erhöht haben, indem die Bank of Japan Assets aufgekauft hat, was den Yen schwächte. Zur gleichen Zeit begann die EZB mit gewaltigen Anleihenkäufen, was die Zinsen auf ein Rekordtief getrieben hat.

Wie geht es nun weiter?

Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Die Fed sagt, dass sie die Zinsen erhöht. Wenn sie jetzt im Dezember die Zinsen um ein Viertel anhebt, glaube ich nicht, dass sie die Zinsen in den nächsten zwölf bis 18 Monaten wesentlich weiter anziehen wird. Ich glaube eher, dass wir negative Zinsen erleben werden. Wenn Sie 100.000 $ auf die Bank bringen, werden Sie in einem Jahr nur noch 99.000 oder 98.000 zurückbekommen. Die Anlagemärkte werden weitgehend durch die Geldpolitik getrieben. Sie können also eine Wirtschaft haben, die in einer Rezession ist, in der die Reallöhne beziehungsweise persönlichen Einkommen sinken, aber die Börsen und Kunstmärkte weiter steigen. Die Fed weiß nicht, was passieren wird, wenn sie die Geldmenge verändert. Die Auswirkungen sind ihr nicht bekannt. Das Geld kann hierhin oder dorthin fließen. In diesem Umfeld ist es schwierig, Prognosen abzugeben.

Was würden Sie trotzdem dem Anleger mit den 100.000 $ raten?

Diversifizieren Sie! Ich weiß nicht, wo er wohnt. Lebt er in Deutschland, würde ich eher ein Haus kaufen. Nicht in den besten Lagen. Eher dort, wo junge Leute sind. Eventuell auf dem Land. Dann hat er nicht unbedingt eine sehr sichere Anlage, aber eine Anlage, über die er sich ein recht gutes Urteil bilden kann. Das ist besser als an der Börse zu spekulieren.

Wie investieren Sie privat?

Ich investiere in ein diversifiziertes Portfolio, bestehend aus verschiedenen Vermögenswerten.Immobilien sind darunter – hauptsächlich in Asien, Vietnam, Thailand. Aktien überwiegend in Asien. Anleihen, Cash und Edelmetalle wie Gold, Platin und Silber.

Haben Sie Anleihen?

Eben, das ist die große Frage. In den vergangenen Jahren hat man mit Unternehmensanleihen viel Geld verdient, weil die Zinsen immer weiter gesunken sind. Auch Staatsanleihen haben sich eigentlich in den vergangenen sechs Jahren gut gehalten. Seit 1981 haben Sie mit Staatsanleihen mehr Geld verdient als mit Aktien. Allerdings müssen Sie die Staatsanleihen langfristig halten und dürfen sie nicht ständig überwälzen, sprich neu investieren. Grundsätzlich war das sehr erträglich. Wir haben weltweit noch nie so niedrige Zinsen für eine so lange Zeit gehabt. Es ist wirklich etwas Einzigartiges in der Weltwirtschaftsgeschichte passiert. Das hat es noch nie gegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut enden wird.

Was wird passieren?

Eines Tages werden die Zinsen steigen. In Japan kann das zum Beispiel erst in einigen Jahren stattfinden. Es gibt auf dem Anleihenmarkt durch die Geldpolitik Verzerrungen. Können Sie mir erklären, warum ich für zehnjährige Staatsanleihen in Amerika 2,25 Prozent bekomme und in Frankreich rentieren sie mit 0,8 Prozent? Von der Bonität würde ich sagen, ich würde lieber zehnjährige Staatsanleihen in Amerika als in Frankreich haben. Oder können Sie mir erklären, warum in Japan, das völlig überschuldet ist, die zehnjährigen Staatsanleihen eine Rendite von 0,29 Prozent haben? Vergleichen Sie das mit Amerika, wo Sie 2,25 Prozent bekommen. Das sind gewaltige Verzerrungen. Die Anleger erwarten eigentlich, wenn sie auf die Zinsen in Frankreich blicken, dass sich der Euro weiter gegenüber dem Dollar abschwächen wird. Dann sollten eigentlich die Zinsen in Frankreich oder Deutschland höher als in Amerika sein. Das ist aber nicht der Fall.

Warum nicht?

Es ist eine verrückte Situation auf den Märkten. Genaue Prognosen sind einfach unmöglich. Ich weiß, dass die Staatsanleihen mit 2,25 Prozent nicht attraktiv sind. Das Maximum, das Sie verdienen werden, sind die 2,25 Prozent pro Jahr, wenn Sie sie zehn Jahre halten. Aber wenn sich die Weltwirtschaft, wie ich meine, abschwächen wird und wir die Einführung negativer Zinsen haben, ist es günstiger, den Barbestand, den man hält, für 2,25 Prozent anzulegen, statt das Geld auf der Bank mit null oder gar negativen Zinsen zu haben.

Privatanleger und Profis bekommen ja nicht einmal die 2,25 Prozent. Als Aktienspekulant scheitern zudem viele.

Der Privatanleger nimmt gar nicht mehr am Markt teil. Es liegt an den manipulierten Märkten. Seit dem Jahr 2000 hat der Anleger kein Geld verdient, sondern verloren. Deshalb interessieren ihn Aktienanlagen nicht mehr besonders. Sie können mit allen Retail-Brokern in den USA sprechen und Sie werden hören, dass deren Geschäft im Moment miserabel läuft.

In Europa ist das noch schlimmer. In Deutschland, Österreich und anderen Staaten sinkt die Aktienquote seit langer Zeit.

Ganz genau. Es ist nicht so, dass es gar keine Gelegenheiten gibt. Wir haben auf der Welt eine gigantische Liquidität. Und die muss ja irgendwohin gehen. Einerseits floss sie in den vergangenen Jahren weitgehend in Biotech, Technologie, soziale Medien usw. Andererseits sind zyklische Werte stark gefallen. Die Banken haben sich bis 2011 stark erholt, sind dann aber wieder gefallen. In den vergangenen Jahren haben Privatanleger und Hedgefonds eigentlich kein Geld verdient. Ich nehme an, dass das weiterhin der Fall sein wird. Es gibt Ausnahmen.

An welche denken Sie?

Dieses Jahr war die Börse in Vietnam stark. In Japan ist der Index um elf Prozent gestiegen – ausgedrückt in Dollar. Das sind aber einzelne Ländern. Wenn Sie die europäischen und asiatischen Börsen in Dollar bewerten, sind sie alle gefallen. Selbst in Amerika sind die meisten Aktien gefallen. Der Index wurde von Facebook, Apple, Netflix und Alphabet (vormals Google; Anm.) getrieben.

Vermuten Sie hier Blasen?

Diese Aktien sind relativ teuer. Sie können natürlich teuer bleiben. Apple hat sich dieses Jahr nicht besonders gut gehalten. Die meisten dieser Werte haben im Mai bereits ihr Hoch erreicht und seither keine neuen Hochs mehr markiert. Einige schon. Wenn Sie sich den breiten Markt anschauen, sind viele gefallen, nur wenige Werte erreichten einen Höchstpreis. Es ist wie auf dem Kunstmarkt. Wenige Werke erreichen einen Höchstpreis, die meisten steigen nicht mehr. Viele Schwellenländer und die Rohstoffmärkte waren heuer, gemessen in Dollar, einen Katastrophe. Im Übrigen würde ich Ihrem Anleger mit den 100.000 $ raten, angesichts der Rohstoffschwäche etwas Gold zu kaufen. Falls er spekulativer eingestellt ist: Goldminenaktien sind sehr günstig.

Haben Sie einen Favoriten?

Das ist eine gute Frage. Wenn der Goldpreis weiter fällt und sich nicht erholt, können einige Firmen pleitegehen. Eine Firma, die sicher nicht pleitegehen wird, ist Novagold. Sie sind sehr gut finanziert. Ich muss allerdings sagen, dass ich im Verwaltungsrat bin.


[LQED3]

("Wirtschaftsblatt", Print-Ausgabe, 11.12.2015)

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Kommentare

5 Kommentare

Lenox meint

Ich würde gegenwärtig niemandem empfehlen Immobilien - sofern diese nicht dringend für den Eigenbedarf bgenötigt werden - anzukaufen!! Ihr würdet nur zum Opfer der ausbeuterischen und derzeit wütendenden Regierung werden. Diese versucht nämlich gerade - im Rahmen ihrer korrupten Besteuerungspolitik - sich sämtliches noch vorhandenes Privatvermögen anzueignen.

Und glaubt mir, es wird übel werden, sehr übel sogar, wahrscheinlich schlimmer als in den Zeiten der Wirtschaftskrisen und den anschließenden Kriegen des vorigen Jahrhunderts!!
Und mal ehrlich, was wollt ihr mit all den Immobilien anfangen? Diese kann sich in Zeiten von Staats- und Wirtschaftskrisen ohnehin keiner leisten, von den Mieteinnahmen mal abgesehen, die in genannten Zeiten auch ausfallen dürften??

verfasst am 13.12.2015, 04:13

Lenox meint

Ich würde gegenwärtig niemandem empfehlen Immobilien - sofern diese nicht dringend für den Eigenbedarf bgenötigt werden - anzukaufen!! Ihr würdet nur zum Opfer der ausbeuterischen und derzeit wütendenden Regierung werden. Diese versucht nämlich gerade - im Rahmen ihrer korrupten Besteuerungspolitik - sich sämtliches noch vorhandenes Privatvermögen anzueignen.

Und glaubt mir, es wird übel werden, sehr übel sogar, wahrscheinlich schlimmer als in den Zeiten der Wirtschaftskrisen und den anschließenden Kriegen des vorigen Jahrhunderts!!
Und mal ehrlich, was wollt ihr mit all den Immobilien anfangen? Diese kann sich in Zeiten von Staats- und Wirtschaftskrisen ohnehin keiner leisten, von den Mieteinnahmen mal abgesehen, die in genannten Zeiten auch ausfallen dürften??

verfasst am 13.12.2015, 04:13

Fleischfrei meint

Die Geldpolitik des Herrn Draghi wird dafür sorgen daß wir schneller die Negativzinsen bekommen als uns lieb ist. Als ich mich gestern bei meiner Hausbank nach den Zinsen für tägliches Geld erkundigt erhielt ich als Antwort 0,05 Prozent, dann noch - 25% für unseren gefräßigen aufgeblähten Staat d.h. Wir sind schon fast bei neg. angekommen? Spätestens nach dem ersten Quartal sind wir dort angekommen. Immobilien nicht in allerbester Lage würde in Salzburg heissen daß man schon ein kleiner Mateschitz sein müsste um sich solche überhaupt noch erwerben zu können, mit 100.000,- bekommt man bestenfalls dort noch ein Klo.

verfasst am 12.12.2015, 08:02

wersagtdas meint

Eine Immobilie am Land , dort wo junge Leute wohnen ?
Die leerstehenden Geschäftsflächen und fallenden Mieten
in mittleren Städten weisen auf das
Gegenteil hin - dort ist der Markt schon eingebrochen und in Asien verfallen
die Bürotürme . Aber Er hat recht - gut geht das nicht aus !

verfasst am 12.12.2015, 05:10

Logos meint

Irgendwie hat man den Eindruck, dass solche Leute nur eines hatten: Glück.

verfasst am 11.12.2015, 07:02

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