15.03.2016, 21:21

Anleger bleiben vor Fed-Zinsentscheid in Deckung

Bild: (c) AFP (JEWEL SAMAD)

Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed haben sich die Anleger in den USA zurückgehalten. An der Wall Street gab es leichte Verluste.

Einen Tag vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed haben sich die Anleger in den USA zurückgehalten. Der Dow-Jones-Index ging am Dienstag mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 17.252 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P gab 0,2 Prozent auf 2016 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 4729 Zähler. Fachleute gehen davon aus, dass die Fed am Mittwoch stillhalten wird. Sie erhoffen sich aber Klarheit darüber, wie es weitergeht. "Investoren warten auf das Ergebnis des Fed-Treffens morgen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass an den Tagen davor Ruhe herrscht", sagte Mohannad Aama, Analyst bei Beam Capital Management. Billigere Werte verkauften sich dann besser, weil sie mit weniger Risiko behaftet seien.

Auch neue Konjunkturdaten hat der Markt im Blick nachdem die letzten ein gemischtes Bild der US-Wirtschaft abgegeben hatten. Nach Einschätzung von Händlern deuten die Daten nicht auf eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung hin. So sind die Umsätze im Einzelhandel gesunken, die Erzeugerpreise stagnieren. Luke Bartholomew, Anlagestratege bei Aberdeen Asset Management, geht davon aus, dass die Fed die Sitzung nutzt, um zu signalisieren, dass sie nach wie vor die Absicht habe, dieses Jahr die Zinsen dreimal zu erhöhen. "Einige Investoren sollten besser anfangen, sich vorzubereiten", sagte Bartholomew.

Auch in Europa traute sich kaum ein Marktteilnehmer vor der Fed aus der Deckung. Der Dax verlor 0,6 Prozent auf 9933,85 Punkte, der EuroStoxx50 fiel um 0,8 Prozent.

Ermittlungen lassen Valeant einbrechen

Bei den Einzelwerten standen die Aktien des Pharmakonzerns Valeant im Mittelpunkt. Sie brachen um mehr als 50 Prozent ein. Das kanadische Unternehmen, gegen das in den USA wegen seiner Bilanzpraktiken ermittelt wird, senkte seine Umsatzerwartungen um zwölf Prozent. Zudem könnten Zahlungen an Gläubiger wegen Verzögerungen bei der Veröffentlichung des Jahresberichts in Verzug geraten.

Die Apple-Aktien legten dagegen zwei Prozent zu. Nach Berechnungen der US-Investmentbank Morgan Stanley ist die Nachfrage nach iPhones im März höher als erwartet.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 831 Millionen Aktien den Besitzer. 787 Werte legten zu, 2256 gaben nach und 102 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,67 Milliarden Aktien 707 Werte im Plus, 2114 im Minus und 135 unverändert.

An den US-Kreditmärkten war der Handel im Vorfeld der Fed-Entscheidung dünn. Investoren erwarteten am Mittwoch noch keine Zinsentscheidung. "Sie rechnen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit im Juni damit, vielleicht schon April", sagte Analyst Justin Lederer von Cantor Fitzgerald. Die zehnjährigen Staatsanleihen legten 3/32 auf 96-30/32 zu. Sie rentierten mit 1,96 Prozent. Die 30-jährigen Bonds gewannen 7/32 auf 95-07/32 und hatten eine Rendite von 2,73 Prozent.

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