02.11.2012, 17:40

Öl-Notierungen deutlich gesunken

Bild: (c) EPA/Mohammed Jalil

Nachfrage. Die Ölpreise sind am Freitag trotz eines starken US-Arbeitsmarktbericht deutlich gefallen, nach dem Sturm an der US-Ostküste ist die nachfrage noch niedrig.

New York/London/Wien. Die Ölpreise sind am Freitag trotz eines starken US-Arbeitsmarktbericht deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Dezember-Lieferung kostete am Freitagnachmittag 106,69 US-Dollar. Das waren 1,48 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 1,72 Cent auf 85,37 Dollar.

Nach dem besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht stieg der US-Ölpreis nur kurzzeitig auf ein Tageshoch von 87,24 Dollar. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Oktober um 171.000 zum Vormonat. Volkswirte hatten lediglich mit 125.000 neuen Stellen gerechnet. Die Ölpreise gerieten jedoch rasch wieder unter Druck. Immer noch arbeiten viele Raffinerien an der Nord-Ost-Küste der USA nicht. Dies dämpft die Nachfrage.

"Die Stimmung am Ölmarkt bleibt angeschlagen", heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. Unter anderem habe ein Anstieg der US-Rohölproduktion auf mittlerweile 6,7 Millionen Barrel pro Tag den Preis für amerikanisches Öl unter Verkaufsdruck gesetzt. "Damit bleibt die aktuelle Angebotssituation vor allem am US-Markt entspannt." Außerdem sei die russische Ölproduktion im Oktober auf 10,46 Millionen Barrel pro Tag geklettert und habe damit den höchsten Stand seit Auflösung der Sowjetunion erreicht.

Der Korbpreis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte hingegen leicht zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 106,26 Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

(APA/dpa-AFX)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

19.12.2014, 14:37

Rubel-Verfall: Wann geht Russland das Geld aus?

18.12.2014, 12:38

Ölpreis auf Erholungskurs – Brent über 63 Dollar

15.12.2014, 11:40

Gold geht vor Fed-Entscheid in die Knie

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    12.12.2014, 14:30

    Gewinner und Verlierer der fallenden Ölpreise

    Das weltweite Überangebot bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage setzt dem Ölpreis immer stärker zu. In den vergangenen sechs Monaten verbilligte sich die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um fast die Hälfte.

    11.12.2014, 10:53

    Ölkrise in Italien

    Jeden Herbst steht Fabio Landini mit anderen Olivenanbauern vor einer Ölmühle in der Toskana Schlange, wo die traditionellen Mahlsteine aus Stein das Öl aus seiner Ernte pressen. In dieser Saison hat er allerdings keinen einzigen Tropfen bekommen.

    10.12.2014, 18:41

    Talfahrt des Ölpreises geht rasant weiter

    Die Ölpreise haben auch am Mittwoch wieder nachgegeben. Alles deutet darauf hin, dass die Preise weiter in den Keller gehen.

    09.12.2014, 12:03

    "Der Kunde will ruhig schlafen"

    Vermögenserhalt und Verfügbarkeit sind das A und O, sagt Frank W. Lippitt, Vorstand der Bank Gutmann, die von den Fuchsbriefen als beste Privatbank ausgezeichnet wurde.

    08.12.2014, 08:40

    Ölpreis fällt weiter - im schlimmsten Fall auf bis zu 43 Dollar

    Morgan-Stanley-Analysten erwarten für 2015 einen Ölpreis von nur noch 70 Dollar je Fass.

    Goldpreis - Chart

    CA Immo Logo
    Immofinanz Group Logo
    Vontobel in Kooperation mit dem WirtschaftsBlatt
    • BANK VONTOBEL Videos:
      Financial Products (Investment Banking)

    Weltwährungen

    USD
    Mehr

    Aktiensuche


    Börse Frankfurt

    Borsenkurse

    Top 5

    HENKEL AG & .89,162,72%chart

    CONTINENTAL .173,601,67%chart

    SAP SE INHAB.57,861,63%chart

    BEIERSDORF A.67,991,10%chart

    FRESENIUS ME.60,550,92%chart

    Flop 5

    DT.T L.FANA .13,54-3,46%chart

    RWE AG INHAB.26,25-2,63%chart

    BASF SE NAME.69,52-1,57%chart

    DT.T BANK AG.24,98-1,48%chart

    SIEMENS AG N.92,76-1,17%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    DT. ANNINGTO.26,902,97%chart

    DT.T T.ROOP .36,251,87%chart

    GAGFAH S.A. .18,121,85%chart

    LEG IMMOBILI.62,251,63%chart

    DMG MORI SEI.22,681,61%chart

    Flop 5

    KABEL DEUTSC.111,00-2,59%chart

    FUCHS PETROL.33,40-1,65%chart

    KION GROUP A.31,04-1,44%chart

    TUI AG NAMEN.14,12-1,40%chart

    ELRINGKLINGE.27,27-1,34%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    STROEER MEDI.24,783,60%chart

    TAKKT AG INH.13,152,61%chart

    CTS EVENTIM .23,742,42%chart

    GFK SE INHAB.33,662,05%chart

    SURTECO SE I.23,441,91%chart

    Flop 5

    PATRIZIA IMM.12,12-2,22%chart

    BIOTEST AG V.94,46-1,83%chart

    SIXT SE INHA.31,49-1,61%chart

    SGL CARBON S.13,53-1,46%chart

    GRENKELEASIN.87,65-1,33%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    JENOPTIK AG .10,307,76%chart

    SMA SOLAR TE.15,252,42%chart

    RIB SOFTWARE.10,862,26%chart

    SARTORIUS AG.100,951,98%chart

    CANCOM SE IN.34,291,80%chart

    Flop 5

    MORPHOSYS AG.77,02-11,19%chart

    QSC AG NAMEN.1,65-4,24%chart

    MANZ AG INHA.55,60-2,81%chart

    SOFTWARE AG .19,98-2,32%chart

    COMPUGROUP M.20,20-2,11%chart

    Mehr

    Umfrage

    • Bulle oder Bär - wer gibt in der Woche von 29.12.2014 bis 2.12015. das Tempo vor? Wird der ATX ...
    • ... mehr als 2 Prozent zulegen?
    • ... zwischen 0,5 und 2 Prozent zulegen?
    • ... das Niveau halten? Also zwischen + 0,5 und - 0,5 Prozent zu liegen kommen.
    • ... zwischen 0,5 und 2 Prozent verlieren?
    • ... mehr als 2 Prozent verlieren?