31.12.2012, 18:18

Euro liegt am Jahresende über 1,32 Dollar

Bild: EPA (JENS BUETTNER)

Der Kurs des Euro ist zum Jahresschluss im frühen US-Handel wieder über 1,32 US-Dollar gestiegen.

New York. Der Kurs des Euro ist zum Jahresschluss im frühen US-Handel wieder über 1,32 US-Dollar gestiegen. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3214 Dollar. Im Vormittagshandel war der Euro noch zeitweise bis auf 1,3166 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag zuvor auf 1,3194 (Freitag: 1,3183) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7579 (0,7586) Euro. Auf Jahressicht hat sich der Eurokurs zum Dollar um knapp zwei Prozent verteuert.

   Die Hoffnung auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit sei am Montag ein wenig gestiegen, sagten Händler. Zuletzt hatte sich Vizepräsident Joe Biden in die Verhandlungen eingeschaltet, um in letzter Minute einen Kompromiss zwischen Demokraten und Republikaner auszuhandeln. Beide Lager streiten über Steuererhöhungen für Reiche sowie Ausgabenkürzungen.

   Der US-Senat soll an diesem Montag zusammentreten und über einen Gesetzentwurf abstimmen. Im Senat haben die Demokraten von US-Präsident Barack Obama eine Mehrheit. Danach muss allerdings auch noch das Repräsentantenhauses zustimmen. Dort sind die Republikaner in der Mehrheit. Gibt es bis zum Jahresende keine Einigung, würden automatisch Steuererhöhungen und massive Ausgabenkürzungen in Kraft treten mit befürchteten negativen Folgen für die US-Konjunktur.

   Vor dem Jahreswechsel sei der Handel sehr dünn und wenig aussagekräftig, erklärten Händler. So hatte die Börse in Frankfurt am Montag geschlossen.

   Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81610 (0,81695) britische Pfund, 113,61 (113,50) japanische Yen und 1,2072 (1,2080) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 1664,00 (1657,50) Dollar gefixt. Wegen des verkürzten Handels fand am Nachmittag keine Preisfeststellung statt. Auf Jahressicht hat sich die Feinunze in Dollar gerechnet um knapp sechs Prozent verteuert.

(APA/dpa)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

11:03

Deutsche Banken fordern Regeln für Bitcoin

20.04.2014, 17:44

Milliardenfusion von Goldproduzenten Barrick und Newmont wieder geplatzt

17.04.2014, 12:24

Seltene Erden: China macht gegen WTO-Urteil mobil

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    16.04.2014, 13:47

    Beim Gold wird gerade heftig gezockt

    Nach der Talfahrt vom Vortag hat sich der Goldpreis am Mittwochmittag an der Londoner Börse stabilisiert.

    15.04.2014, 11:26

    Ukraine: Crash der Währung vorerst gestoppt

    In der Ukraine hat die stärkste Zinserhöhung seit 16 Jahren den Absturz Landeswährung Hrywnja vorerst gestoppt.

    14.04.2014, 10:39

    Ukraine-Krise schürt Angebotssorgen - Ölpreis steigt

    Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Die Eskalation der Lage in der Ost-Ukraine schüre Sorgen vor Versorgungsengpässen in Europa, sagten Händler.

    14.04.2014, 10:21

    Ukraine-Krise: Goldpreis auf Drei-Wochen-Hoch

    Die erneute Eskalation der Ukraine-Krise hat Investoren zu Beginn der Woche in sichere Anlagehäfen getrieben - nicht zuletzt in Gold.

    09.04.2014, 16:29

    USA nach Yuan-Abwertung "ernsthaft besorgt"

    China will an einer schrittweisen Flexibilisierung der Währung festhalten, im Moment geht sich nach Ansicht Washingtons aber in die falsche Richtung.

    Goldpreis - Chart

    CA Immo Logo
    Immofinanz Group Logo
    Vontobel in Kooperation mit dem WirtschaftsBlatt

    Weltwährungen

    USD
    Mehr

    Aktiensuche


    Börse Frankfurt

    Borsenkurse

    Top 5

    INFINEON TEC.8,413,74%chart

    MUENCHENER R.165,403,02%chart

    DAIMLER AG N.67,293,02%chart

    BAYERISCHE M.92,121,89%chart

    CONTINENTAL .172,401,77%chart

    Flop 5

    RWE AG INHAB.27,16-5,48%chart

    ADIDAS AG NA.75,57-1,56%chart

    SAP AG INHAB.57,73-1,20%chart

    HEIDELBERGCE.61,75-0,39%chart

    FRESENIUS SE.107,10-0,05%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    TUI AG NAMEN.12,086,24%chart

    NORMA GROUP .39,285,68%chart

    OSRAM LICHT .44,044,09%chart

    WACKER CHEMI.85,393,30%chart

    GAGFAH S.A. .11,342,81%chart

    Flop 5

    AXEL SPRINGE.42,54-4,91%chart

    SUEDZUCKER A.14,84-1,92%chart

    GEA GROUP AG.32,04-0,82%chart

    FIELMANN AG .95,07-0,80%chart

    WINCOR NIXDO.47,72-0,55%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    C.A.T. OIL A.14,285,97%chart

    JUNGHEINRICH.53,475,51%chart

    SHW AG INHAB.44,004,46%chart

    SAF HOLLAND .10,934,19%chart

    DEUTZ AG INH.5,922,65%chart

    Flop 5

    MLP AG INHAB.4,85-1,04%chart

    GRENKELEASIN.73,81-0,86%chart

    AMADEUS FIRE.61,03-0,83%chart

    ALSTRIA OFFI.9,88-0,73%chart

    COMDIRECT BA.8,16-0,72%chart

    Mehr
    Borsenkurse

    Top 5

    LPKF LASER &.16,178,71%chart

    NEMETSCHEK A.60,654,57%chart

    XING AG NAME.95,253,68%chart

    NORDEX SE IN.10,582,97%chart

    DIALOG SEMIC.17,352,48%chart

    Flop 5

    SMA SOLAR TE.31,94-3,68%chart

    EVOTEC AG IN.3,47-3,37%chart

    PSI AG NAMEN.12,95-1,14%chart

    DRAEGERWERK .87,50-0,49%chart

    SOFTWARE AG .25,73-0,17%chart

    Mehr

    Umfrage

    • Bulle oder Bär - wer gibt in der Woche vom 28.4.2014 bis 3.5.2014. das Tempo vor? Wird der ATX ...
    • ... mehr als 2 Prozent zulegen?
    • ... zwischen 0,5 und 2 Prozent zulegen?
    • ... das Niveau halten? Also zwischen + 0,5 und - 0,5 Prozent zu liegen kommen.
    • ... zwischen 0,5 und 2 Prozent verlieren?
    • ... mehr als 2 Prozent verlieren?