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DONNERSTAG, 20. JUNI 2013 14:29
24.02.2013, 17:27 von Martin Fellhuber
Für konservative Anleger sind Goldbarren noch immer die solideste Form, Geld für schlechte Zeiten zur Seite zu legen / Bild: Bloomberg
Angesagte Revolutionen finden nicht statt. Seit rund zwölf Jahren steigt der Goldpreis - es waren bislang die besten zwölf seit 90 Jahren. Für heuer wurden Kursziele jenseits der 2000 je Unze prognostiziert, bei aktuell etwas unter 1600 $.
Jetzt gibt es bereits ein Umdenken. „Langfristig wird Gold auf 2300 je Unze steigen", hält Gold-Experte Roland Stöferle von Incrementum an seiner Langfristprognose fest. Die Einschätzung für das laufende Jahr - 2000 je Unze bis Jahresende - hat er bereits nach unten revidiert. Denn: „Es könnte sehr knapp werden". Daher rechnet er für heuer mit einem Anstieg auf 1800 $ bis 1900 $.
Umdenken
Dass der Goldpreis in der Vorwoche unter Druck geraten ist, hat einen simplen Grund: Einzelne Notenbanker der Fed haben nach der jüngsten Sitzung erklärt, die US-Notenbank könnte das Programm zum Ankauf von Anleihen und mit Immobilien besicherten Papieren etwas zurückfahren. Zudem hat der US-Dollar gegenüber anderen Leitwährungen wieder etwas zugelegt.
Dass sich der Goldpreis am Freitag wieder etwas verteuerte, ist auf Anleger zurückzuführen, die die jüngsten Preisrückgänge für Zukäufe genutzt haben.
Allerdings ist bei den Gold-Investoren zu unterscheiden: Zwischen jenen, die physisch Gold kaufen, also ihr Erspartes in Barren oder Münzen anlegen, und jenen, die mit Derivaten auf rasche Kursgewinne spekulieren.
Umschichten
Beim physischen Gold ortet Stöferle keinen Verkaufsdruck. Anders sieht es am „Papiermarkt" aus: Hier haben Hedgefonds und andere institutionelle Anleger spekulative Positionen abgebaut. Nachdem die Aktienmärkte bereits in den vergangenen Monaten in Erwartung eines Konjunkturaufschwungs in der zweiten Jahreshälfte angezogen haben, bestimmte der Terminus „Fomo" das Handeln -„Fear of missing out", die Angst, etwas zu verpassen.
Mit jeder Meldung, die in Richtung eines Aufwärtstrends interpretiert werden könnte, wird mehr Geld umgeschichtet. Das Problem dabei ist, dass der Papierhandel mit dem Edelmetall etwa an der New Yorker Rohstoffbörse Comex mehr Gold umfasst, als physisch verfügbar ist.
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14:18
19.06.2013, 10:14
12.06.2013, 10:32
Währungen. Laut den Experten der MIG-Bank konnte sich Gold über seinen Widerstand bei 1389 bewegen.
Notierungen. Die Ölpreise haben am Dienstag weiter leicht nachgegeben, die Konjunkutr in Fernost belastet und in den USA werden steigende Lagerbestände erwartet.
Eine finnische Gruppe mit Spezialisierung auf Altgold-Ankauf und die österreichische Ögussa orten in Vorarlberg Potenzial. Beide Unternehmen haben neue Geschäfte in Vorarlberg aufgesperrt.
Ölnotierungen. Brent und WTI verteidigen zum Wochenstart ihre Notierungen von Freitag auf vergleichsweise hohem Niveau.
Angebot. Die Ölpreise haben auch am Donnerstag fest tendiert und ihre seit Wochenbeginn eingefahrenen Kursgewinne leicht ausgebaut.


Kommentare
2 Kommentare
Gast: jo meint
verfasst am 00:57 10.04.2013
Gast: J_K_ meint
verfasst am 23:28 24.02.2013