12.03.2015, 13:09  von Bloomberg/schu

Warum der Goldpreis keine Chance hat ...

1000 Gramm schwere Goldbarren / Bild: dpa/Andreas Gebert

Mario Draghi und chinesische Frauen im mittleren Alter? Irrelevant. Alles, worauf es ankommt, wenn es um den Goldpreis geht, ist die Federal Reserve. Und das verheißt nichts Gutes für das Edelmetall, zumindest wenn man den Top-Analysten der letzten beiden Jahre glauben mag.

Mit der geldpolitischen Kehrtwende hin zu steigenden Zinsen, die die US-Notenbank Fed eingeschlagen hat, steuert der Goldpreis geradewegs auf den dritten Jahresverlust in Folge zu. Davon geht Metall-Analyst Artur Passos von Itau Unibanco aus. Immerhin wäre es, sofern es Mitte 2015 tatsächlich dazu kommt, die erste Zinsanhebung der Fed seit 2006. Laut Bloomberg-Ranking waren die Prognosen von Passos die akkuratesten unter 20 Analysten. Aber davon mal abgesehen: Eine sozusagen fast schon historische Zinsanhebung steht an, und damit keine guten Aussichten für Gold.

Warum der Ausblick für Gold nicht allzu rosig ist: Läuft die US-Wirtschaft besser, wird der sichere Hafen-Status von Gold weniger stark nachgefragt und das Geld fließt in alternative Assets mit einer Chance auf höhere Rendite – also Aktien und auch Anleihen. Dies gilt angesichts der potenziell steigenden Zinsen in den USA umso mehr – die laufende Ertragskomponente, die bei Gold wegfällt wiegt schwerer, wenn man anderswo einen attraktiven Kupon oder eine Dividende bekommt bzw die Chance auf ebendiese sieht.

Dass der Markt mit steigenden Zinsen rechnet, ist auch an den Kursen der US-Treasuries abzulesen. Die Rendite der zweijährigen Anleihen ist zuletzt auf 0,66 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die zweijährige deutsche Bundesanleihe notiert bei minus 0,2 Prozent. EZB-Chef Mario Draghi leistet soweit mit den Bondkäufen also ganze Arbeit. Selbst deutsche Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit rentieren nur mit 0,2 Prozent. Das US-Pendant wirft immerhin zwei Prozent ab – also das zehnfache. Die Zinskurve in den USA normalisiert sich, während in Europa kein Unterschied gemacht wird. Kurze oder lange Laufzeiten, völlig egal, Geld heute oder morgen? Alles dasselbe. 

Um Missverständnissen vorzeubeugen: Steigende Zinsen sind zwar grundsätzlich Gift für die Anleihen- und Aktienmärkte, weil Finanzierung teurer wird. Aber das beeutet im Umkehrschluss eben auch, dass Investoren mehr Alternativen haben, Rendite zu lukrieren. So fallen die Kurse der US-Staatsanleihen in Erwartung steigender Zinsen. Der Kupon der nächsten Platzierung wird also höher sein müssen, um Investoren anzulocken. 

Die Währungskomponente als Rettungsanker?

Freilich werden mit der Aussicht auf steigende Zinsen generell US-Assets attraktiver. Entsprechend legt auch der Dollar zu bzw. der Euro schmiert ab. So können sich europäische Investoren, die in Gold engagiert sind, immerhin über den Ertrag aus der Währungskomponente freuen. Denn in Euro ist der Goldpreis zuletzt gestiegen. 

Der Comex-Gold-Future verlor heuer bereits 2,9 Prozent. Der Bloomberg Dollar Spot Index, der den Greenback zu einem Währungskorb abbildet, legte indes 7,6 Prozent zu. Das heißt: Netto steigen europäische Investoren also positiv aus. Dies ist aber wie erwähnt kein Gold-Spezifikum sondern rein auf die Währung zurückzuführen. So kann man sich als europäischer Investor etwa auch freuen, wenn man Intel-Aktien hält. 

Mehr zum Thema: Gold-Experte Uwe Bergold: „Die Notenbanken betreiben Insolvenzverschleppung“

"Der Goldpreis wird bis Jahresende auf 1050 Dollar sinken"

Dabei stieg der Goldpreis noch im Jänner zehn Prozent, ging dann aber in die Knie: Als zuletzt noch der US-Arbeitsmarktbericht positiver ausfiel als erwartet gab der Goldpreis seinen ganzen Jahresgewinn ab und drehte ins Minus. "Das Umfeld für Gold ist bearish", summiert Passos. Er erwartet einen weiteren Preisverfall auf 1100 Dollar je Feinunze. Das wäre der niedrigste Preis seit 2010. "Die Zinserhöhung steht unmittelbar bevor und das ist der entscheidende Punkt für den Goldpreis", erklärt der Ökonom. 

Schwindender Optimismus

Im Jänner wurde Gold noch von Inflationssorgen beflügelt, nachdem EZB-Chef Draghi die Quantitative Easing-Keule auspackte. Billiges Geld in Massen als Antriebsmotor für den Goldpreis. Dazu kam auch noch die Hoffnung, dass die Käufer aus China und Indien den Goldpreis-Verfall von 29 Prozent in den zwei vergangenen Jahren nutzen würden, um günstiger einzukaufen. Vor allem die chinesischen Frauen kaufen Münzen und Schmuck zur Feier des Neujahrsfestes.

Doch am Ende hat die Spekulation über eine US-Zinserhöhung alle anderen Entwicklungen in den Hintergrund gedrängt. Als Draghi Anfang März das Anleihenkaufprogramm ankündigte, fiel der Goldpreis, unter anderem auch in Erwartung des US-Arbeitsmarktberichtes, der am nächsten Tag vorgelegt werden sollte. Die US-Arbeitslosenrate ist nun so niedrig wie seit sieben Jahren nicht. 

Prognosen negativ

Artur Passos von Itau Unibanco ist mit seiner "bearishen" Einstellung zu Gold nicht alleine. Goldman Sachs warnte vor einem niedrigeren Goldpreis angesichts des "Umfelds steigender Zinsen" – die Analysten sehen Gold bei 1000 Dollar per Ende 2016. Michael Lewis von der Deutschen Bank und Edel Tully von der UBS gehen davon aus, dass der Goldpreis heuer im Schnitt niedriger sein wird als 2014. "Wenn sich nicht etwas dramatisch verändert, dann wird der Zinsschritt heuer kommen, was bedeutet das der Dollar seine Rally fortsetzen wird, was wiederum schlecht für den Goldpreis ist", sagt auch Atul Lele von Deltec International. "Es gibt einfach keine zwingenden Gründe in einen sicheren Hafen zu investieren – die Aussichten für die Aktienmärkte sind vielversprechender." 

Vorübergehende Unterstützung

Auch das Argument, wenn der Markt bearish ist, dann sei der richtige Einstiegszeitpunkt gekommen, kann man wohl aktuell und im Falle von Gold nicht gelten lassen, denn damit würde man sich nicht nur gegen die Analystenmehrheit stellen (was nicht die schlechteste Entscheidung sein muss) sondern auch gegen die Fed. Und im Zweifel sollten Investoren sich an der Börseweisheit "Don't fight the Fed" orientieren. Wiewohl vorübergehende Unterstützung für den Goldpreis nicht ausgeschlossen werden kann, gerade in Zeiten von Spannungen an den Finanzmärkten. So legte Gold zuletzt zu als die Grexit-Spekulationen im Zuge des Streits zwischen Griechenland und der EU über das Rettungspaket und die Reformen wieder aufkeimten. Auch die Franken-Freigabe durch die Schweizer Notenbank trieb den Goldpreis in die Höhe. Die geopolitischen Konflikte etwa in der Ukraine scheinen indes keine großen Auswirkungen auf den Goldpreis zu haben – einzig eine weitere dramatische Eskalation würde sich wohl bemerkbar machen. 

"Das Chaos in Europa ist wahrscheinlich noch nicht vorbei, weshalb wir eine Rückkehr der Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen sehen könnten", analysiert Jeff Sica von Circle Squared Alternative Investments gegenüber Bloomberg. Auch gibt es Zeichen, dass einige Investoren darauf wetten, dass sich der Goldpreis-Verfall dem Ende zuneigt. So gingen die offenen Short-Positionen (Wetten auf einen fallenden Goldpreis) laut Bloomberg-Daten jüngst zurück. Andererseits schrauben Hedgefonds ihre Wetten auf einen steigenden Goldpreis ebenfalls zurück. 

Keine Inflationssorgen und die mächtigste aller Notenbanken

Zudem hat die Fed die Inflationserwartungen mit ihrem Bekenntnis zu einer Zinsanhebung bislang unter Kontrolle – Inflationsangst fällt also als Goldpreis-Triebfeder auch weg. "Der US-Arbeitsmarkt läuft gut und alles deutet auf eine Zinsanhebung im Juni oder im September hin", schlussfolgert Passos. "Es ist egal, was andere Zentralbanken weltweit machen, denn die Fed bestimmt den Goldmarkt."

22.08.2016, 13:16

Zinserhöhungsangst: Anleger trennen sich von Gold und Silber

16.08.2016, 12:33

Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch

15.08.2016, 11:54

Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch

Kommentare

20 Kommentare

Der Beitrag ignoriert leider die Tatsache, dass Gold auch in früheren Hochzinszeiten gestiegen ist. Desweiteren muss gefragt werden, ob sich der amerikanische Staatshaushalt eine kräftige Zinsanhebung überhaupt leisten kann. Zudem muss man die fast täglich gelieferten ökonomischen Zahlen nicht nur aus den USA hinterfragen. Wenn man sich die heutigen hedonisch geschönten Statistiken über die Arbeitslosenzahlen und die Inflation bzw. das Wirtschaftswachstum mit z. B. Shadowstats.com vergleicht, dann wird einem tatsächlich bange. Und zwar nicht um den Preis des Goldes, sondern um das westliche Wirtschafts- und Finanzsystem insgesamt.

verfasst am 12.03.2015, 21:53

Ganz ehrlich, bei der Casino-Finanzpolitik die betrieben wird, und werden soll solange es noch geht ist Gold nicht gern gesehen - holt es die ganze Zauberei doch auf den Boden zurück - schreibt es nur tot, lullt die Leute ein. Krachen wird es trotzdem und dann wollen alle eine sichere Anlage, wenn man mit dem Euro gerade noch heizen kann...

verfasst am 12.03.2015, 19:09

Sichere Anlage ? Also Waffen und Konserven !

verfasst am 12.03.2015, 20:11

Es ist Tatsache ,dass Gold heute kaum Wert hat .
Wenn die FED jährlich einen Gegenwert von etwa 30.000t Gold "gedruckt" hat (1 billion Dollar)
und nun auch die EZB einen entsprechenden Wert aus dem Nichts schafft ,
sind die bekannten Goldreserven vergleichsweise bedeutungslos .
Andererseits
kann diese hemmungslose Geldvermehrerei
verstärkt den Wunsch nach einer sicheren Basis bedingen ,
die eben auch eine Goldbasis sein kann .

verfasst am 12.03.2015, 18:18

Gast: yepp meint

Solche Artikel sind der Anreiz mein Edelmetall-Depot sukzessive zu erweitern.

verfasst am 12.03.2015, 17:57

Der Goldpreis hat sehr wohl eine Chance! Seit Monaten lesen wir, dass eine Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten Gift für den Goldpreis sein soll. Das Standardargument: "Das erhöht den Realzins und damit die Opportunitätskosten der Goldhaltung. Gold wird weniger nachgefragt!" Liebe Lehrbuchleser, das ist natürlich viel zu einfach gedacht. Eine Zinserhöhung bringt nämlich gleichzeitig die Anleihen- und Aktienblasen dazu zu platzen. Ein Großteil der Flüchtlinge aus diesen Assets wird sich ganz schnell auf den ohnehin kleinen Goldmarkt stürzen. Resultat: Der Goldpreis wird am Ende "netto" steigen - und zwar gewaltig. Nichts ist so mächtig wie schlichte Denkomodelle...

verfasst am 12.03.2015, 17:34

Was verstehen Sie unter Zinserhöhung ?

Bis 2018 auf 0,5-1 % wird keine großartigen Bewegungen auslösen. Wenn die Zinsen auf 2 oder mehr gehen dann sieht die Sache anders aus.

verfasst am 12.03.2015, 18:40

Es wird in ein paar Monaten eine Zinserhöhung in den Vereingten Staaten geben. Warum? Ganz einfach: weil sie versprochen wurde.

Ich stimme Ihnen gleichwohl zu, wenn sie erwarten, dass diese Erhöhung höchst moderat ausfallen wird. Hillary Clinton wird es zwar nicht gefallen, aber die Zinserhöhung wird trotzdem gravierende Bewegunen auslösen, weil die Aktien- und Anleihenblasen jetzt schon fast platzen. Ein kleiner Nadelstich genügt, und schon... genau... Es braucht kein großes Schwert dafür!

verfasst am 13.03.2015, 00:56

Und genau wegen der Blasenplatzgefahr wird es keine Zinserhöhungen mehr geben. das Platzen der Blasen findet eben ein wenig später statt.
Weiters wird es auch ohne Zinserhöhungen in näherer Zukunft einiges an Zahlungsausfällen geben, was wiederum die gesamte Finanzwirtschaft ziemlich herumwirbeln wird…
Ob nicht diese HETA Geschichte schon ein sogenannter „schwarzer Schwan“ bei der Landung ist?

verfasst am 12.03.2015, 18:21

It might be a good idea to have a substitute in case dollars and euros and sterling become useless. What you should do: Get rid of your financial claims soon and buy gold, silver... etc. (or any other "near money" without counterparty risk)!

verfasst am 12.03.2015, 16:43

Wenn Sie in Russisch schreiben tun wir uns alle leichter !

verfasst am 12.03.2015, 17:21

drecksrussisch,wenn sie als russlanddeutscher ( für mich niemals deutsch)kein englisch können,gehen sie zur ostukraine.

verfasst am 16.03.2015, 07:09

Dieser Artikel spiegelt wider, was viele den Meinungsmarkt stark beeinflussende "Analysten" der Investmentbanken und auch die ihnen nahestehenden Journalisten - vom amerikanischen "Wall Street Journal" abwärts bis zum deutschen "Handelsblatt" - gebetsmühlenartig in die Welt hinaustragen. Ich kann nur allen Kleinanlegern raten, das in die Rubrik "kurzfristig wirksame Kursbeeinflussung" zu geben. Das langfristige Gleichgewicht bei allen Papierwährungen liegt beim Wert "0". Das gilt auch für den Dollar, welcher zurzeit der Einäugige unter den Blinden ist. Die globale Verschuldung hat ein so Ausmaß erreicht und wächst so schnell, dass alle wichtigen Zentralbanken sich über kurz oder lang gezwungen sehen werden heftig zu inflationieren. Dies verstärkt offensichtlich den Anreiz zur Verschuldung und beschleunigt den Prozess. Die einzige echte Währung auf der Welt ist Gold. Sie wertet langfristig gegen alle ungedeckten Formen des Papiergeldes auf, bewahrt ihren Wert und verdient damit die Bezeichnung "Währung" (mittelhochdeutsch "werunge" für "Gewährleistung"). Gold wird die Propaganda von Goldman Sachs und das Getöse des WSJ überleben!

verfasst am 12.03.2015, 16:01

Es gibt gar keine echte Währung !

verfasst am 12.03.2015, 17:31

verfasst am 12.03.2015, 15:44

Gast: J_K_ meint

sehr schwacher Artikel ! Tut mir leid, ich werde mein Gold nicht verkaufen :-) ganz im Gegenteil ...

verfasst am 12.03.2015, 15:11

Gast: er meint

http://www.batr.org/corporatocracy/031115.html
bei 30.000 Tonnen physichen Goldes ........... was sollen da andere noch machen ausser Gold schlecht reden..........

verfasst am 12.03.2015, 14:50

Gast: er meint

bei einem Produktionspreis von 800-1100 USD pro oz wird ja wohl so sein was die papiergoldverkaufer sagen - den echtes Gold ist ohnedies bald nur noch in China und Russland zu kaufen................. und so viele der besserwisser haben sicherlich kein physiches gold! und was man selber nicht hat ist eben schlecht oder zu teuer ider was auch immer !

verfasst am 12.03.2015, 14:47

Die Hälfte des Goldpreises ist reine Spekulation. Begonnen hat die Blase 2001 mit dem 11. September. Gehortet wird praktisch nur mehr von Spekulanten. Der Goldpreis ist angesichts der geringen Produktionskosten in Südamerika oder in Rußland sowieso zu hoch. Wenn man die Inflation der letzten 15 Jahre hochrechnet kommt man auf maximal 600$ pro Unze.

verfasst am 12.03.2015, 14:23

Da hat jemand meine Kommentare der letzten Jahre geklaut !

Erst heute habe ich im Artikel Börse spielt verrückt darüber geschrieben.

verfasst am 12.03.2015, 13:44

11.08.2016, 10:13

Nachfrage nach Gold steigend

Krisen und Verunsicherung treiben Nachfrage nach Gold kräftig an. Interesse im ersten Halbjahr fast so hoch wie in der Finanzkrise

28.07.2016, 16:07

Gold wird von Platin und Palladium outperformt

Platin und Palladium setzen ihren Höhenflug fort. Ersteres stieg am Donnerstag um bis zu 1,9 Prozent auf ein 14-Monats-Hoch von 1154,20 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Letztere markierte mit 708 Dollar den höchsten stand seit vergangenem Oktober. Gold stagnierte dagegen bei 1339,30 Dollar.

11.07.2016, 08:32

Gold & Silber: ETF-Bestände nahe Allzeithoch

Die unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft nach dem Brexit-Referendum wird Heraeus zufolge die Preise für Edelmetalle weiter in die Höhe treiben.

06.07.2016, 08:52

Gold steigt wegen Brexit-Sorgen auf 2,5-Jahreshoch

Wegen der unklaren Aussichten für die Weltkonjunktur nach dem Brexit-Referendum nehmen immer mehr Anleger Kurs auf sichere Häfen.

04.07.2016, 13:15

Edelmetalle gefragt: Silber schiesst über 20 Dollar

Aus Furcht vor einer politischen und wirtschaftlichen Krise in Folge des Brexit-Votums flüchten Anleger zunehmend in Gold und Silber.

Goldpreis - Chart

CA Immo Logo
Immofinanz Group Logo

Weltwährungen

USD
Mehr

Aktiensuche