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16.11.2012, 08:38 von Elmar Hillebrand
Wien. Die Umsatzzahlen der heimischen Post steigen nach drei Quartalen im Jahr 2012 im Jahresabstand um 0,8 Prozent auf 1723 Millionen Euro.
Deutlicher gesteigert werden konnten die Erträge. Das Ebidta des Österreichischen Post Konzerns verbesserte sich in den ersten neun Monaten um 6,9% auf 187,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge betrug 10,9 Prozent.
Die solide Entwicklung spiegelt sich aber vor allem im Konzernergebnis (Ebit) wider, das im Jahresvergleich um 14,7 Prozent auf 125,6 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Experten hatten in ihren Prognosen im Schnitt ein Plus von 13 Prozent auf knapp 123 Millionen Euro erwartet. Die Ebit-Marge beträgt 7,3 Prozent.
Besonders erfreulich: Der Paketbereich dreht das im Vorjahr noch negative Periodenergebnis auf plus 16,4 Millionen Euro.
Auch das dritte Quartal verzeichnete mit einem Ebit von 33,3 Millionen Euro eine Verbesserung um 18,3 Prozent.
Nach Abzug von Steuern ergibt sich daraus laut Post AG ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 94,9 Millionen Euro. Dies entspricht 1,40 Euro je Aktie für die ersten neun Monate 2012 (+20,2%) bzw. 0,36 Euro je Aktie für das dritte Quartal nach 0,25 Euro/Aktie im Vergleichszeitraumes des Vorjahres. Analysten hatten im Konsens einen Nettogewinn nach neun Monaten in Höhe von knapp 94 Millionen Euro erwartet, ein Plus von 19 Prozent.
Ausblick bestätigt
Für das Gesamtjahr 2012 erwartet die Österreichische Post - ohne die abgegebenen Gesellschaften in Benelux - eine leicht positive Umsatzentwicklung. „Größtes Augenmerk legen wir dabei weiterhin auf die Profitabilität der erbrachten Leistungen, sodass wir für das Gesamtjahr eine Ebidta-Marge am oberen Ende unserer Zielbandbreite von 10-12 Prozent erwarten", unterstreicht Post-Vorstandsvorsitzender Georg Pölzl. Selektive Akquisitionen bleiben ebenfalls Bestandteil der Strategie.
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