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16.11.2012, 09:52 von Elmar Hillebrand/Petra Spescha
Leonding. Der Rosenbauer Konzern konnte in den ersten drei Quartalen 2012 den Umsatz um 17 Prozent auf 430,2 Mio. Euro (1-9/2011: 368,5 Mio. Euro) steigern. Nach eigenen Angaben konnte die Überauslastung am zentralen Standort Leonding mittlerweile durch eine zusätzlich angemietete Fertigungshalle gemildert werden. Im dritten Quartal 2012 konnte der Konzernumsatz noch deutlicher um 21 Prozent von 131,8 Mio. Euro auf 159,5 Mio. Euro gesteigert werden
Das Ebit lag mit 20,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr allerdings um 2,8 Mio. Euro zurück (1-9/2011: 23,3 Mio. Euro), was einer Ebit-Marge von 4,8 Prozent (1-9/2011: 6,3 Prozent) entspricht. Erklärt wird dies mit Kostensteigerungen, die nicht im vollen Ausmaß weitergegeben werden konnten.
Das Periodenergebnis erreichte mit Ende September 15,9 Mio. Euro, gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 (19,0 Mio. Euro) ein Minus von 16 Prozent.
Ausblick auf Rekordumsatz
In den kommenden zwölf Monaten ist die Vollauslastung auf Grund des anhaltend hohen Auftragsstandes weiter gegeben. Nach dem Konsolidierungsjahr 2011 soll der Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2012 mit einem erwarteten Rekordumsatz von über 600 Mio. Euro fortgesetzt werden. Zur Erfüllung dieses Umsatzjahresziels sind im vierten Quartal verstärkte Auslieferungen geplant.
Das Management strebt damit ein Ergebnis von mehr als 40 Mio. Euro an.
Margendruck bleibt bestehen
"Die Schwierigkeiten mit den Margen lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen eliminieren", erklärte Rosenbauer-CEO Dieter Siegel gegenüber WirtschaftsBlatt. Heuer werde die EBIT-Marge deshalb zwischen sechs und sieben Prozent liegen. Im Vorjahr betrug sie noch 7,7 Prozent. Ob sich die Margen bereits im kommenden Jahr erholen werden, ist laut Siegel fraglich. Durch Effizienzmaßnahmen soll die EBIT-Marge bis 2014 aber wieder auf etwa 7,5 Prozent klettern.
Zu einem positiven Abschluss könnte es in der Löschfahrzeug-Kartell-Sache kommen. Es zeichne sich ein baldiger und "beherrschbarer" Schadensausgleich mit dem deutschen Städte-und Gemeindebund ab, sagt Siegel.
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