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03.12.2012, 17:14 von Leo Himmelbauer
Graz/Göppingen. Schuler ist für die Grazer Andritz die bislang grösste Akquisition. Mehr als 500 Millionen Euro wurden für knapp 90 Prozent der Anteile bezahlt. Der deutsche Grosspressenbauer legte am Montag seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/12. Der Umsatz wurde um 28,9 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro gesteigert, das EBITDA um 39,5 Prozent auf 118,3 Millionen Euro. Damit konnte Schuler das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen innerhalb der letzten beiden Geschäftsjahre vervierfachen. Die EBITDA-Marge stieg von 8,8 auf 9,6 Prozent. Beim Auftragseingang im Konzern wurde mit 1,3 Milliarden Euro das Rekordniveau des Vorjahrs erreicht. Dazu haben insbesondere das Asien- und
das Deutschland-Geschäft beigetragen. Der Auftragsbestand per 30. September erreichte auf Jahressicht mit 1,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.
Schuler wird für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 25 Cent je Stückaktie zahlen. Auf Andritz entfällt eine Ausschüttung von 6,6 Millionen Euro.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Schuler-Vorstand stabile Erlöse und eine EBITDA-Marge von knapp zehn Prozent. Zum Vergleich: Andritz erreichte im Vorjahr eine EBITDA-Marge von 8,4 Prozent, in den ersten neun Monaten 2012 lag die Marge bei 7,7 Prozent.
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