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21.12.2012, 11:06
Wien. Der neue Sanierer des kriselnden österreichischen Baukonzerns Alpine will das Unternehmen einem Zeitungsbericht zufolge deutlich verkleinern und ein Drittel der Stellen abbauen. Die Tochter des spanischen Baukonzerns FCC werde sich künftig auf die profitablen Kernmärkte in Österreich und Deutschland konzentrieren und sich bis 2014 aus dem Geschäft in Osteuropa und Asien weitgehend zurückziehen, berichteten die "Salzburger Nachrichten" unter Berufung auf Alpine-Sanierungschef (Chief Restructuring Officer - CRO) Josef Schultheis. Dadurch solle der Umsatz auf zwei von derzeit 3,5 Milliarden Euro schrumpfen und die Zahl der Mitarbeiter auf 9000 bis 10.000 von derzeit 15.000 sinken.
"Die Situation ist nicht einfach. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und aufräumen", zitierte das Blatt den Manager. Bis kurz nach dem Jahreswechsel wolle er ein Sanierungskonzept erstellen und es den kreditgebenden Banken vorlegen.
Der in Salzburg ansässige Baukonzern ist wegen der mauen Baukonjunktur in Osteuropa und Verzögerungen bei wichtigen Projekten tief in die Verlustzone gerutscht. Nach mehrwöchigen Verhandlungen haben die Gläubigerbanken zugesichert, ihre Kredite bis mindestens Ende Februar nicht fällig zu stellen, um den Fortbestand des Unternehmens zu ermöglichen.
(Reuters)
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Offshore-Leaks. Am Montag entscheidet der Raiffeisen-Aufsichtsrat über die Nachfolge von Herbert Stepic. Es wird mit einer internen Nachbesetzung gerechnet. Vorläufig führt Stepic die Geschäfte noch weiter.
Herbert Stepic wird nächste Woche wohl noch die Zahlen der Raiffeisen Bank International für erste Quartal präsentieren.
Börseschluss. Der ATX hat 0,01 Prozent nachgelassen. 2.447,92 Punkte steht zum Wochenschluss in den Büchern. Die Raiffeisen-Aktien sorgt nach dem Stepic-Rücktritt mit über zwei Prozent minus für Bewegung.
Einstufung. Rosenbauer nur noch „Hold", SBO-Kursziel deutlich zurück genommen.
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Kommentare
2 Kommentare
Gast: nhVydPGX meint
verfasst am 00:52 05.01.2013
Gast: DYofEdRV meint
verfasst am 15:18 02.01.2013