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07.01.2013, 11:49 von Leo Himmelbauer
iilWien. Anfang März, wenn die Beobachtungsliste für Februar vorliegt, entscheidet das ATX-Komitee, ob es im 20 Titel umfassenden Leitindex der Wiener Börse zu Veränderungen kommen wird. Umschichtungen scheinen möglich. Das zeigt die nun vorliegende Beobachtungsliste für Dezember.
Was den täglichen Aktienumsatz betrifft, hätten Zumtobel und Kapsch TrafficCom die ATX-Reife bereits erreicht. Die Lichtaktie Zumtobel liegt im Umsatzranking auf Platz 18, die Aktie des Mautsystemeanbieters Kapsch auf Platz 19 - und damit vor der Aktie des Baukonzerns Strabag. Tägliche 1,024 Millionen Euro (im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate) ergeben Platz 20 für Strabag. Die beiden ATX-Werte EVN und Mayr-Melnhof rangieren im Umsatzranking erst auf den Plätzen 21 und 22, könnten also aus dem Leitindex fliegen.
Nebst dem Aktienumsatz ist der Streubesitzwert das zweite Kriterium, das für die ATX-Zusammensetzung entscheidend ist. Mayr-Melnhof liegt in diesem Ranking auf dem ATX-sicheren Platz 15 (mit 809 Millionen Euro Streubesitzwert), EVN auf Platz 20 (mit 425 Millionen Euro). Kapsch ist nur Nummer 24 mit 307 Millionen Euro, Zumtobel liegt auf Platz 25 mit 305 Millionen Euro.
Die ATX-Beobachtungliste enthält alle 38 Titel aus dem Prime Market der Wiener Börse. Die fünf umsatzstärksten Aktien sind Erste Group, OMV, Voestalpine, Andritz und Immofinanz. Sie stehen für zusammen 59,64 Prozent des Aktienumsatzes im Prime Market.
Zehn Unternehmen weisen einen Streubesitzwert von mehr als einer Milliarde Euro aus. Es sind dies Erste Group (7,58 Milliarden Euro) OMV (4,48 Milliarden Euro), Andritz (4,04 Milliarden Euro), Voestalpine (3,82 Milliarden Euro), Immofinanz (3,13 Milliarden Euro), Vienna Insuarance Group (2,58 Milliarden Euro), Raiffeisen Bank International (1,84 Milliarden Euro), Telekom Austria (1,53 Milliarden Euro), Verbund (1,28 Milliarden Euro) und Post (1,06 Milliarden Euro).
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