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07.01.2013, 13:21 von Leo Himmelbauer
Wien. Um knapp 40 Prozent ist im Vorjahr an der Wiener Börse der Aktienumatz einbrochen. Analog dazu ist auch das Umsatzvolumen der Handelsmitglieder gefallen - um 40,2 Prozent auf 36,439 Milliarden Euro. Im Dezember konnte die Erste Group mit knapp 273 Millionen Euro die höchsten Umsätze verbuchen. Raiffeisen Centrobank brachte es auf knapp 260 Millionen Euro, Deutsche Bank auf rund 222 Millionen Euro.
Die Deutsche Bank war im Gesamtjahr 2012 das gewichtigste Handelsmitglied der Börse mit einem Umsatzvolumen von 3,758 Milliarden Euro (minus 40,2 Prozent). Das Wasser reichen kann ihr nur die Raiffeisen Centrobank. Sie preschte im Umsatzranking mit 3,258 Milliarden Euro (minus 30,5 Prozent) von Platz vier auf Platz zwei vor. Morgan Stanley (2,894 Milliarden Euro) fiel auf Platz drei zurück, Erste Group lag im Vorjahr mit 2,826 Milliarden Euro (minus 43 Prozent) nur noch auf Rang vier nach Rang drei im Jahr 2011.
Zu den Top 10 der Handelsmitglieder zählten im Vorjahr nach UBS (2,494 Milliarden Euro), Credit Suisse (2,463 Milliarden Euro), Instinet (1,959 Milliarden Euro), Societe Generale (1,857 Milliarden Euro), Merrill Lynch (1,687 Milliarden Euro) und Goldman Sachs (1,471 Milliarden Euro). Nomura, Morgan Stanley und JPMorgan erreichten ebenfalls mehr als eine Milliarde Euro. Brokerjet preschte im Umsatzranking auf Platz 14 vor. Platz 15 ging an die RLB Oberösterreich.
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