15.01.2015, 15:50  von APA/Leo Himmelbauer

Franken-Kredite für 220.000 Österreicher massiv teurer - Disput über Wiens Schulden - Raiffeisen hat hohes Exposure

Bild: REUTERS (RUBEN SPRICH)

Die Aktie der Raiffeisen Bank International notiert auf Rekordtief. Nun droht wegen der überraschenden Abkehr der Schweizer Nationalbank vom Euro-Mindestkurs der Absturz unter 10 Euro. Für 220.000 Österreich haben sich Franken-Kredite auf einen Schlag massiv verteuert. Auch Unternehmen und Kommunen wie die Stadt Wien zahlen drauf.

Wien. Die Schweizer Nationalbank (SNB) gibt überraschend den vor mehr als drei Jahren eingeführten Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken auf. Die Ankündigung löste an den Finanzmärkten heftige Reaktionen aus. Die europäische Gemeinschaftswährung sackt zeitweise massiv ab, der Schweizer Leitindex SMI rutschte um bis 14 Prozent ab - mehr als je zuvor. Vor allem Finanzwerte brachen weg. Julius Bär gab 17 Prozent ab, Credit Suisse 14 Prozent, UBS 11 Prozent. In Wien ging die Aktie der Erste Group in die Knie. Sie büsste mehr als fünf Prozent auf bis zu 18,50 Euro ein. Der Börsewert der Bank liegt nun bei acht Milliarden Euro.

Die Erste Group erwartet nach der massiven Aufwertung des Schweizer Franken keine Probleme bei ihrer ungarischen Tochter. Sie hatte vor der Krise viele Franken-Kredite an ungarische Kunden vergeben. Die Wechselkurse des ungarischen Forint und des Franken seien jedoch weiterhin fixiert, sagte eine Erste-Sprecherin am Donnerstag. Die Aufwertung des Franken habe daher keine Auswirkungen auf die ungarische Tochter.

Die ohnehin schon schwer angeschlagene Aktie der Raiffeisen Bank International war am Donnerstag mit leichten Zugewinnen in den Handel gestartet. Sie fiel nach der Kehrtwende der SNB auf ein neues Rekordtief von nur noch 10,15 Euro. Der Börsewert des Institutes fiel damit erstmals unter drei Milliarden Euro. Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatte Raiffeisen bei einer Kapitalerhöhung 2,9 Milliarden Euro eingesammelt.

Am Nachmittag teilte die Raiffeisen Bank International mit, dass sie ihr Franken-Exposure vorwiegend in Polen (2,7 Milliarden Euro) , Rumänien (360 Millionen Euro) und Kroatien (270 Millionen Euro) habe. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle die Bank keine Einschätzung zu den Auswirkungen der Frankenaufwertung abgeben. Man wolle abwarten, wo sich der Kurs einpendelt.

Franken-Kredite massiv teurer

In Österreich gibt es nach wie vor ein Volumen von rund 22 Milliarden Euro an aushaftenden Schweizer-Franken-Krediten. Geht man von durchschnittlich 100.000 Euro pro Kredit aus, dann haben sich durch den unerwarteten Schritt der Schweizer Notenbank für 220.000 Österreich ihre Kredite auf einen Schlag massiv verteuert, schätzt der Chef von s-Bausparkasse und s-Wohnbaubank, Josef Schmidinger.

"Das aushaftende Franken-Kreditvolumen hat sich zwar in den letzten zwei Jahren um 20 Prozent reduziert, aber über 20 Milliarden haben wir noch", sagte Schmidinger am Donnerstag im Gespräch mit der APA. "Wenn der Franken um ein Prozent aufwertet, dann ist das kein Thema. Aber wenn es größere Schwankungen gibt, dann kann es natürlich wieder zu Bewertungsthemen bei den Häusern kommen."

Das Problem sei, dass die meisten Kredite von Hausbauern in den Jahren 1999 bis 2008 aufgenommen worden seien. Viele der mit dem Geld gebauten Häuser hätten inzwischen eher an Wert verloren und würden daher zur Besicherung der nun plötzlich größer gewordenen Kreditschulden nicht mehr ausreichen, erklärte Schmidinger. "Es könnte nun sein, dass die Banken Nachbesicherungen verlangen."

Wenn man dazu nicht in der Lage sei, werde man von der Bank aufgefordert werden, den Kredit in Euro zu konvertieren. "Dann haben Sie als Kunde den Kursverlust endgültig kassiert und müssen den höheren Eurobetrag zurückzahlen, wenn Sie sich das finanziell leisten können." Allerdings seien Euro-Kredite derzeit sehr günstig, "daher hat man da von der Kreditfähigkeit her etwas Luft."

OeNB: Erhebliche Relevanz für Österreich

Private Haushalte und Unternehmen in Österreich haben insgesamt Franken-Kredite in Höhe von 29,5 Milliarden Euro aushaften. Die von der SNB gesetzten Maßnahmen seien von erheblicher Relevanz, teilte die Österreichische Nationalbank (OeNB) am Donnerstag mit. Und verweist darauf, dass sie seit vielen Jahren vor den Risiken von Fremdwährungskrediten gewarnt habe. "So war es auch richtig, in Zusammenarbeit mit der Finanzmarktaufsicht, die Neuvergabe von Fremdwährungskrediten von Banken im In- und Ausland einzudämmen. Dies hatte in den vergangenen Jahren bereits zu einer deutlichen Verringerung des Bestandes an Fremdwährungskrediten geführt", heisst es in einer knappen Stellungnahme. Die Geldpolitik der Schweizer und anderer Notenbanken werde grundsätzlich nicht kommentiert.

Mehr Schulden für Wien

Die Entkoppelung des Schweizer Frankens vom Euro durch die Schweizer Nationalbank hat binnen weniger Stunden der Schuldenstand Wiens in die Höhe getrieben. Wien hat rund 1,6 Milliarden Euro an Schulden in Franken. "Durch den höheren Frankenkurs müssten jetzt (Stand 15. Jänner 13.05 Uhr) um rund 277 Millionen Euro mehr zurückgezahlt werden", sagte der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka.

"An einem einzigen Vormittag wurden, zusätzlich zum bereits angefallenen Verlust in Höhe von 300 Millionen Euro, mehr als 200 Millionen Euro, Geld der Gebühren- und Steuerzahler, vernichtet. Wir stehen also vor einem Gesamt-Minus von etwa einer halben Milliarde Euro", erklärt Wiens FPÖ-Finanzexperte Stadtrat Eduard Schock. Dies könne nur den sofortigen Rücktritt der Finanzstadträten Renate Brauner zur Folge haben, so Schock: "Sie darf nicht einmal mehr einen einzigen Halbtag im Amt bleiben" Darüber hinaus müsse die Stadt prüfen, ob Brauner nicht zumindest für einen kleinen Teil des von ihr angerichteten Schadens zur Verantwortung gezogen werden kann.

"Ausgerechnet die gerne alles und jeden als neoliberal abstempelnde SPÖ hat sich mit Steuergeld in riskanten Spekulationsgeschäften verspekuliert. Schon davor waren die Verluste der Stadt aufgrund von hohen Krediten in Schweizer Franken und des ungünstigen Kurses enorm. Die Nachricht heute ist ein Desaster für den Schuldenstand", erklärte Beate Meinl-Reisinger, Landessprecherin der NEOS Wien.

Das Finanzdebakel habe Vizebürgermeisterin  Brauner zu verantworten. "Wir fordern Renate Brauner auf, offen zu legen, wie hoch die Verluste nun sind und die Verantwortung für dieses Finanzdebakel zu übernehmen", sagte Meinl-Reisinger.

Wien beteuert: Verluste werden nicht realisiert

Im Wiener Rathaus gibt man sich angesichts der Franken-Aufwertung relativ gelassen: Tatsächliche Verluste seien dadurch nicht zu erwarten, versicherte Wiens Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Donnerstag im Gespräch mit Journalisten. Aufgelöst würden die Kredite nämlich nicht. Die Maßnahme der Schweizer Notenbank macht sich aber zumindest rechnerisch sowie durch höhere Zinsen bemerkbar.

Wien, so betonte die Ressortchefin, habe die Möglichkeit, die Darlehen stets zu erneuern. Es gebe keine endfälligen Kredite. Steigen werde allerdings die Zinslast. Aber auch hier verwies Brauner auf die Gesamtlaufzeit: Wien hat laut ihren Angaben bisher rund 700 Millionen Euro an Zinsgewinnen durch die Frankengeschäfte lukrieren können.

Rein rechnerisch würden die Schulden derzeit um rund 300 Mio. Euro steigen. Tatsächlich bewertet werde die Finanzierung aber immer nur für den Rechnungsabschluss. Da die Kredite rolliert - also erneuert - werden, mache eine zwischenzeitliche Bewertung wenig Sinn, wurde versichert.

Insgesamt betragen die Franken-Stadtschulden laut dem bis dato aktuellsten Rechnungsabschluss (für 2013, Anm.) umgerechnet 1,623 Milliarden Euro (Gesamtschuldenstand: 4,635 Milliarden Euro, Anm.). Ende 2014 dürften die Frankenkredite laut Prognose umgerechnet 1,66 Milliarden Euro ausgemacht haben. Neuverschuldungen in der Schweizer Währung gibt es seit 2011 übrigens nicht mehr - nachdem die Opposition heftige Kritik an den Darlehen geübt hatte.

Daran hat sich bis heute nichts geändert: Die FPÖ forderte am Donnerstag, "Währungsspekulationen" umgehend zu beenden - sowie den Rücktritt Brauners. Die ÖVP wetterte in einer Aussendung über das Ergebnis einer "verfehlten Finanzpolitik".

Auswirkungen auf die künftige Budgeterstellung schloss Brauner heute jedenfalls aus. Auch am Ziel, 2016 keine Neuverschuldung mehr einzugehen, werde festgehalten, erklärte die Ressortchefin.

Brauner versicherte am Donnerstag in einem gemeinsamen Hintergrundgespräch mit Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) zudem, dass Wien Zukunftsstrategien wie jene im Bereich Forschung oder Technologie fortsetzen werde. Schon derzeit liege die Forschungsquote mit 3,4 Prozent (Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandprodukts, Anm.) über dem Schnitt der EU (2,04 Prozent ) bzw. Österreichs (2,77 Prozent), wie betont wurde. Die Zahl der forschenden Betriebe habe sich in den vergangenen 15 Jahren verdreifacht.

 

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Kommentare

8 Kommentare

Das ist nicht schön, gehöre zu denen, die einen Franken-Kredit aufgenommen haben. Nebenbei habe ich noch einen 40.000 Euro Kredit von einer deutschen Bank laufen. Habe diese beiden Kredite ganz bewusst so kombiniert und jetzt stehe ich plötzlich dumm da. Die Verteuerung meines Franken-Kredits ist wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Bin echt sauer und frustriert, hier wird augenscheinlich nicht an uns Kreditkunden gedacht. Kann nur jedem raten, keinen Franken-Kredit mehr aufzunehmen und sich alternativ nach Euro-Krediten von deutschen Banken umzusehen. Unter http://www.guenstige-kredite-im-vergleich.com/40000-euro-kredit.html werden Informationen über die Kreditkonditionen deutscher Banken bereitgestellt. Sehr nützlich auch für Mitmenschen, die in Österreich keinen Euro-Kredit bekommen haben. In Wien haben sie meinen Kreditwunsch in Höhe von 40000 Euro überraschend abgelehnt, daraufhin habe ich bei einer deutschen Bank angefragt und prompt hatte ich meinen 40.000 Euro Kredit erhalten. Das war ein gutes Gefühl!

verfasst am 06.06.2015, 21:45

Hallo, ich bin aus Polen und gehoere zu den 560 Tausend anderen naiven Leuten, die das Kredit in den schwaizarischen Franken genommen habe! Ich denke, die Entscheidung de SNB ist unverantwortlich! Wenn die stabillste Waehrung der Welt unstabill ist, stellt sich die Frage heraus, ist noch etwas auf der Welt was normal ist? Ich weerde jetzt mein Haus "kleine Schweiz" ab Heute nennen, und Herrn Jordan ist bei mir herzlich begruesst. Einnen Kaffe gebe ich Ihm gerne heraus. Skandal hoch drei!!!

verfasst am 16.01.2015, 20:13

Die Immobilienpreise steigen und steigen, aber zur Besicherung sind sie weniger wert !?

Die auf dem Papier hohen Immopreise sind ein Fake, damit die Leute unter Druck wahnsinns Kredite aufnehmen. Immobilienringelspiel im 1. Bezirk ! Bank A kauft Bank B die Immobilie zum höheren Preis ab und schon sind alle Immos in der Bilanz mehr wert. Bank B kauft .....
Aber das Spiel wird nicht ewig funktionieren, oder doch !?

verfasst am 16.01.2015, 10:33

Ich bin fassungslos über die Verfrorenheit dieser Politiker.

verfasst am 16.01.2015, 09:15

Auf eines können sich die int. Finanzcroupiers immer verlassen - wenn die roten Casinobesucher kommen, dann ist der Gewinn schon sicher. Als Höhepunkt des Langzeitdesasters hat die veruntreute Arbeiterbank unter dem nutty Professor der Arbeiterstadt Linz ein stinkendes Kuckucksei untergeschoben. Um das Ganze dann ins total Verkommene zu steigern kommt dann die rote AK und verlangt unter ihrem Kapo Muhm, sich die veruntreute Summen von anderen wieder zu holen.
Zivilrechtlich wäre die Aufforderung zu Vermögenssteuern ohnehin die Auffforderung zum Diebstahl fremden Eigentums.
Wenn man den feisten Herrn aber fragt, was z.B. die AK durchschnittlich an Pensionen (letztlich aus den Zwangsgebühren) auszahlt, dann ist es vorbei mit der sonst immer geforderten Transparenz, dann wird er pampig, der Bonze. Eben das übliche öst. verlogene Trauerspiel.

verfasst am 16.01.2015, 08:10

ALLES BLEIBT BEIM ALTEN - DER KREDIT WIRD DADURCH NICHT TEURER ....... bla ...bla...bla....
Das erinnert mich ein wenig an die vergangene Nationalratswahl wo Faymann und der inzwischen gegangene Spindelgger hoch und heilig versprachen es gäbe kein Budgetloch, keine weiteren Hypo-Schulden, wir Österreicher sind super, der Rest der Welt beneidet uns ......... unsw. unsw.

verfasst am 16.01.2015, 00:29

Gast: Leser meint


DER AKTUELLE 3 MONATS-LIBOR/CHF BETRÄGT ETWA NULL KOMMA NULL PROZENT.

FÜR KREDITE MIT LANGER LAUFZEIT ÄNDERT SICH BEI DEN ZINSZAHKUNGEN PRAKTISCH NICHTS.

verfasst am 15.01.2015, 16:22

FALSCH: der 3m chf libor betraegt MINUS 0,4%, der kreditnehmer BEKOMMT also zinsen (wenn er keine marge hat)
aber d'accord: die aussagen der wiener politiker sind haarstraeubend. hoechste eisenbahn dass die gebietskoerperschaften ALLE doppelte buchhaltung einfuehre muessen und dann auch ihre aktiva und passiva bewerten muessen!!!!

verfasst am 20.01.2015, 10:23

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