13.01.2016, 08:42  von APA

Niedriger Zuckerpreis drückt Gewinn der Agrana

Agrana-Chef Johann Marihart / Bild: WB/Rohrauer

Mit Zucker ist derzeit kaum etwas zu verdienen. Während Agrana im Kerngeschäftsfeld immerhin noch schwarze Zahlen schreibt, sieht Südzucker im Zuckergeschäft rot.

Der börsenotierte Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana hat nach drei Quartalen 2015/16 aufgrund niedriger Zuckerpreise weniger Gewinn gemacht. Das Konzernergebnis sank von 81,2 auf 70,8 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag nahezu unverändert bei 1,908 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis sank auf 108,8 (124,4) Millionen Euro.

"Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres standen unverändert im Zeichen schwieriger Zucker-Marktbedingungen. Anhaltend niedrige, aber nicht weiter gesunkene Verkaufspreise drückten auf Umsatz und Ergebnis", kommentierte Agrana-Chef Johann Marihart am Mittwoch die Zahlen in einer Aussendung. Das Zucker-Betriebsergebnis sei ab dem zweiten Quartal ins Positive gedreht worden und auch im Gesamtjahr sollte das Zuckerergebnis durch höhere Absatzmengen "ausgeglichen bis leicht positiv sein".

Positives konnte der Agrana-Chef für den Geschäftsbereich Stärke vermelden. Insbesondere durch gestiegene Ethanolpreise habe man eine gegenüber dem Vorjahr "deutlich verbesserte Profitabilität" erzielt. Geringere Ergebnisse im Bereich Saftkonzentrate seien durch positive Ergebnisse bei Fruchtzubereitungen kompensiert worden, so Marihart.

Die Agrana erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2015/16 weiterhin eine stabile Entwicklung beim Konzernumsatz. Aufgrund einer gestiegenen Preiserwartung bei Bioethanol, gesunkener Rohstoffpreise und eines ausgeglichenen Zuckerergebnisses im Vergleich zum Vorjahr rechnet der Konzern mit einem leichten EBIT-Anstieg.

Im November beschäftigte die Agrana an weltweit über 50 Produktionsstandorten 8.126 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) nach 8.246 im Vorjahresmonat.

Südzucker mit Zucker-Verlusten

Agrana-Kernaktionär Südzucker bestätigte am Mittwoch ebenfalls seine Jahresprognose. Der Umsatz werde von 6,8 auf auf 6,3 bis 6,5 Milliarden Euro zurückgehen, das operative Ergebnis von 181 auf 200 bis 240 Millionen Euro steigen.  Dabei rechnet Südzucker mit einem deutlichen Ergebniseinbruch im Zuckergeschäft und Verbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und Bioethanol.

Südzucker hat in den ersten drei Quartalen 4,949 Milliarden Euro umgesetzt (zuvor 5,244 Milliarden Euro) und das operative Ergebnis von 174 auf 198 Millionen Euro verbessert. Die Hauptsparte Zucker verbuchte einen Umsatzrückgang von 2,536 auf 2,264 Milliarden Euro und einen operativen Verlust von 39 Millionen Euro. Im dritten Quartal fielen in der Zuckersparte operative Verluste von 28 Millionen Euro an. Im Vergleich dazu steht das Zuckergeschäft von Agrana noch gut da:  Das EBIT in den ersten Quartalen brach "nur" von 29 auf 10,4 Millionen Euro ein, auch im dritten Quartal gab es schwarze Zahlen (vier Millionen Euro).

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