26.02.2016, 08:43  von APA/schu

EVN im ersten Quartal 2015/16 mit mehr Gewinn

EVN-Chef Peter Layr / Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Der börsennotierte niederösterreichische Versorger EVN hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 mehr Gewinn und weniger Umsatz erzielt.

Das Konzernergebnis stieg um 7,9 Prozent auf 78,8 Mio. Euro, teilte die EVN am Freitag mit. Der Umsatz sank wegen der im Vergleich zum Vorjahresquartal milderen Temperaturen um 4,4 Prozent auf 573,3 Mio. Euro.

Die Stromerzeugung stieg wegen des verstärkten Einsatzes der thermischen Kraftwerke für das Engpassmanagement in Österreich und Deutschland um ein Fünftel (+19,9 Prozent). Die beiden Gaskraftwerke Theiß und Korneuburg stünden auch im Winter 2015/16 wieder für den süddeutschen Raum als Reservekapazität zur Verfügung, so die EVN. Zusätzlich sei auch das Kraftwerk Dürnrohr für das Engpassmanagement zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt worden. Die Abrufe der Kraftwerke zu Netzstabilisierung und Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Österreich und Deutschland hätten im ersten Quartal bereits das gesamte Geschäftsjahr 2014/15 übertroffen.

Die Temperaturen seien in Österreich im ersten Quartal 2015/16 (Oktober bis Dezember 2015) leicht unter den Werten des Vorjahres gelegen, jedoch deutlich milder als im langjährigen Durchschnitt. Kostenvorteile bei der Energiebeschaffung seien von der Vertriebsgesellschaft weitergegeben worden. Die Strom- und Gaspreise wurden per 1. Oktober um durchschnittlich 5 Prozent gesenkt. Per 1. Mai gibt es eine weitere Senkung der Gaspreise für Haushalte um rund 7 Prozent.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank im ersten Quartal um 1,4 Prozent auf 119,4 Mio. Euro, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag stabil bei 185,0 Mio. Euro (+0,1 Prozent). Das Finanzergebnis verbesserte sich um 31,5 Prozent auf minus 16,7 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2015/16 wird das Konzernergebnis "weitgehend stabil" erwartet. "Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Entwicklungen in den eingeleiteten Verfahren im Zusammenhang mit den Forderungen aus den Tarifentscheidungen in Bulgarien und im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau könnten das Konzernergebnis jedoch wesentlich beeinflussen", heißt es in der heutigen Mitteilung.

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