10.03.2016, 11:31  von APA/Reuters

Mehr Dividende als Gewinn bei der Post

Post-Chef Georg Pölzl hält die Dividende stabil / Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Die mittlerweile verkaufte Tochter trans-o-flex bescherte der Post im Vorjahr einen Gewinneinbruch. An der Dividende wird jedoch nicht gerüttelt.

Wie die Österreichische Post am Donnerstag mitteilte, will sie ihren Aktionären für 2015 mit 1,95 Euro je Aktie die gleiche Dividende wie im Vorjahr zahlen.  Die Ergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr hatte das Unternehmen vorzeitig zu Wochenbeginn gemeinsam mit dem Verkauf der deutschen Tochter trans-o-flex bekanntgegeben. Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Verluste schreibenden Firma musste die Post Wertminderungen in Höhe von knapp 132 Millionen Euro vornehmen. Der operative Gewinn (Ebit) der Post sank daher 2015 auf 89,0 Millionen Euro nach 197 Millionen Euro im Jahr zuvor. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 71,6 Millionen Euro oder 1,06 Euro je Aktie nach zuvor 146,8 Millionen Euro. Bereinigt um  Sondereffekte nach Steuern beläuft sich das vergleichbare Periodenergebnis auf 142,2 Millionen Euro, das entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 2,10 Euro.

Von der stabilen Dividende in einer Gesamthöhe von 132 Millionen Euro profitiert auch der Staat als Hälfteeigentümer der börsenotierten Post.
Leisten kann sich die Post die Ausschüttung allemal. Das Eigenkapital des Konzerns lag per 31. Dezember 2015 bei 641,7 Millionen Euro, dies ergibt eine Eigenkapitalquote von 39,8 Prozent. Die Analyse der Finanzposition des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 356,7 Millionen Euro. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 299,6 Millionen Euro sowie Wertpapiere von 57,2 Millionen Euro. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 12,6 Millionen Euro gegenüber.

Für 2016 rechnet der Konzern, der mehrheitlich in Staatsbesitz ist, mit einer stabilen Entwicklung beim Umsatz und operativen Gewinn (Ebit). 80 Millionen Euro sollen in Sortiertechnik, Logistik und Kundenlösungen investiert werden. Darüber hinaus wird der Bau der neuen Unternehmenszentrale im 3. Wiener Gemeindebezirk realisiert und 2017 fertiggestellt.

Die Post beschäftigt rund 23.500 Mitarbeiter, davon 5.500 in Tochterfirmen.

832 Euro Prämie für Postler

Die Beschäftigten der Österreichischen Post bekommen für das Geschäftsjahr 2015 eine Prämie von 832 Euro pro Person. Dies entspricht der Auszahlung des Jahres 2014 und orientiert sich an der vorgeschlagenen Dividende von 1,95 Euro je Aktie. Für Führungskräfte gibt es ein eigenes Boni-Programm, Post-Chef Georg Pölzl erhält für 2015 insgesamt 1,29 Millonen  Euro.

Für die Postkunden kündigte Pölzl neue Services an. Im Laufes des Jahres kommen die Abendzustellung und eine Haustürlösung sowie die Online-Identifizierung. Mit der Zustellung zwischen 17 und 21 Uhr werde ein "signifikanter Schritt" in Richtung Lebensmittelzustellung gesetzt, so Pölzl. Ein Pilotversuch läuft bereits in Linz, wann es österreichweit los geht, ist laut Pölzl noch offen.

Die Haustürlösung soll spätestens zum Weihnachtsgeschäft großflächig ausgerollt werden. Und so funktioniert sie: Der Empfänger stellt eine Box vor die Haustür, die eine Schlaufe hat, die unter der Tür durchgezogen wird und das wegtragen durch Unbefugte verhindern soll. Der Postler legt dann in die versperrbare Box die Ware hinein.

Die Online-Identifizierung läuft über Videotelefonie im Live-Chat. Eine App dazu soll in zwei bis vier Wochen kommen. Die Registrierung in der Postfiliale ist weiterhin möglich.

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