15.03.2016, 08:28  von Leo Himmelbauer

Auf Mayr-Melnhof ist Verlass: Rekord bei Umsatz und Gewinn

Mayr-Melnhof-Chef Wilhelm Hörmanseder legt Rekordzahlen vor / Bild: APA (ROBERT JAEGER)

Karton- und Faltschachtel-Hersteller Mayr-Melnhof hat im Vorjahr 142 Millionen Euro verdient. Die Dividende wird erhöht.

Der börsenotierte Karton- und Faltschachtel-Hersteller bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Waren 2104 erstmals mehr als zwei Milliarden Euro umgesetzt worden, so stiegen die Erlöse im Vorjahr um weitere 4,5 Prozent auf 2,18 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wurde um 10,9 Prozent auf 199,9 Millionen Euro verbessert. Der Gewinn vor Steuern stieg um 11,5 Prozent auf 190,6 Millionen Euro. Unterm Strich blieben 142,1 Millionen Euro, um acht Prozent mehr als zuletzt, was neuen Rekordgewonn bedeutet. Der Gewinn je Aktie beträgt 7,08 Euro. An die Anleger werden 2,80 Euro ausgeschüttet, was eine Dividendenanhebung um 20 Cent bedeutet.

Beide Divisionen, MM Karton und MM Packaging, trugen mit hoher Auslastung in den Werken sowie verbesserter Produktivität und Kosteneffizienz maßgeblich zum Vorjahrserfolg bei. Die Marktanteile wurden unter anhaltend wettbewerbsintensiven Rahmenbedingungen behauptet bzw. selektiv ausgebaut. Neben organischem Wachstum gelang mit dem Erwerb einer führenden französischen Faltschachtelgruppe ein erster Schritt in den Markt für Pharma- und Luxusverpackungen, berichtete Mayr-Melnhof-Chef Wilhelm Hörmanseder am Dienstag.

"Herausfordernd und durch intensiven Wettbewerb" bleibt das Geschäft für Mayr-Melnhof, heißt es im Ausblick. Hintergrund sei die schwache konjunkturelle Entwicklung im Hauptmarkt Europa. Ziel für 2016 sei aber, den langfristigen Erfolgskurs im Karton- und Faltschachtelgeschäft fortzusetzen. Wie bisher sollten organisches und akquisitives Wachstum einander ergänzen.

Ergebnisprognose könne man für 2016 wegen der Kurzfristigkeit des Geschäfts noch keine geben. Mit den Rekordergebnissen von 2015 sei aber das Anspruchsniveau für 2016 wieder weiter nach oben gelegt.

Gesteigerte Produktivität solle den Output der Anlagen weiter erhöhen und samt dem letzten Zukauf in Frankreich die Dynamik 2016 unterstützen. Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz würden konzernweit auf breiter Basis zur Behauptung der erreichten Margen fortgeführt, wird betont.

Mit dem Schwerpunkt auf Reduktion der direkten Kosten werde man die laufende Investitionstätigkeit im bisherigen Ausmaß fortsetzen. Erweiterungen im Packaging seien 2016 vor allem in Iran, Polen und Vietnam geplant. Als Karton-Sonderinvestitionsprojekt werde heuer mit dem Ersatz des Kraftwerkes am Standort Frohnleiten in Österreich durch eine neue Gas- und Dampfturbinen-Anlage begonnen. Die Errichtung für rund 40 Millionen Euro soll bis Ende 2017 erfolgen, aber ohne Einschränkung des laufenden Betriebs.

Der Mayr-Melnhof-Konzern zählte zuletzt - im Herbst - mehr als 9.200 Mitarbeiter.

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