16.03.2016, 11:42

Raiffeisen revidiert Jahresgewinn auf 379 Millionen Euro

RBI-Chef Karl Sevelda / Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Schwarze Zahlen für 2015 hatte Raiffeisen Bank International bereits Anfang Februar gemeldet. 379 Millionen Euro Gewinn sind es geworden.

Dass es für 2015 keine Dividende geben wird, hatte Raiffeisen Bank International-Chef Karl Sevelda seinen Anlegern bereits Anfang Februar mitgeteilt. Damals legte er vorläufige Zahlen auf Tisch: 383 Millionen Euro habe die Bank im Vorjahr verdient. Ganz so viel Gewinn ist es nicht geworden, wie der am Mittwoch vorgelegte Jahresabschluss zeigt, aber auf ein paar Millionen Euro kommt's nicht an: Die Ostbank der Giebelkreuzer schliesst 2015 mit einem Gewinn von 379 Millionen Euro ab nach zuvor 617 Millionen Euro Verlust. Vor Steuern wurden 711 Millionen Euro verdient. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen konnten um 28 Prozent auf 1,264 Milliarden Euro zurückgenommen werden. Der Anteil fauler Kredite am Gesamtbestand ist allerdings weiter angewachsen. Er lag zu Jahresende bereits bei 11,9 Prozent.  Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von  5,935 Milliarden Euro gegenüber. Die harte Kernkapitalquote stieg auf 11,5 (Vorjahr: 10,0) Prozent.

"Hinter der RBI liegt ein sehr arbeitsreiches, aber insgesamt auch ein sehr ordentliches Jahr. Wir sind in die Gewinnzone zurückgekehrt und mit unserem Strategieprogramm gut vorangekommen. Wir haben unsere Eigenkapitalquoten deutlich gestärkt und das Risikoprofil der Bank verbessert", sagte Bankchef Karl Sevelda - und zum neuerlichen Ausfall der Dividende: "Die Regulatoren legen die Latte für Kapitalquoten immer
höher. Da wäre eine Ausschüttung des Gewinns der falsche Weg. Stattdessen wollen wir den erzielten Gewinn thesaurieren und damit unser Eigenkapital stärken."

Die mitten in einem Konzernumbau steckende Bank hält an ihren mittelfristigen Zielen fest. Bis Ende 2017 sei nach wie vor eine harte Kernkapitalquote von zwölf Prozent geplant, teilte das Institut am Mittwoch mit. Die Eigenmittelquote soll bis dahin bei mindestens 16 Prozent liegen. Für 2016 werde erwartet, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen unter dem Niveau von 2015 und die Verwaltungsaufwendungen leicht unter Vorjahresniveau liegen. Bankchef Karl Sevelda erklärte bei der Bilanzpressekonferenz, er gehe davon aus, dass die Bank auch heuer Gewinne schreiben werde.  Zu einer möglichen Dividende für das laufende Geschäftsjahr sagte Sevelda, er halte angesichts der geplanten Verbesserung der Kapitalquoten zum jetzigen Zeitpunkt eine Dividendenausschüttung für "eher unwahrscheinlich". Die RBI hat zuletzt für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende ausgeschüttet.

Wo die RBI Geld verdient

Die RBI beschäftigte im Vorjahr knapp 51.500 Mitarbeiter, 8600 weniger als noch drei Jahre davor. In 2705 Bankstellen wurden 14,9 Millionen Kunden betreut. Sie hat in Russland 387 Millionen Euro verdient, in Weißrussland 119 Millionen Euro, in Tschechien 102 Millionen Euro, in der Slowakei 124 Millionen Euro, in Ungarn 18 Millionen Euro, in Albanien 12 Millionen Euro, in Bosnien 32 Millionen Euro, in Bulgarien 31 Millionen Euro, im Kosovo 19 Millionen Euro, in Serbien 44 Millionen Euro, in Rumänien 100 Millionen Euro, in Polen 25 Millionen Euro.

Veluste gab es in Kroatien (11 Millionen Euro), in der Ukraine (85 Millionen Euro), in Sowenien (15 Millionen Euro), in den USA (vier Millionen Euro) und in Asien (276 Millionen Euro).

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