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18.09.2012, 17:05 von Peter Sempelmann
München. "Wer nicht gut schläft, sollte sich nicht mit Politik und Euro-Krise beschäftigen", erklärte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Dienstag in einem Interview im "Bayerischen Fernsehen". Er selbst habe kein Problem damit. Schon gar nicht seit die zentrale Banenaufsicht der EZB beschlossen wurde.
Zu der geplanten Aufsicht erklärte Juncker, dass sie zunächst nur mit den großen Geldhäusern starten werde: Die Bankenunion sei der richtige Weg, der müsse aber gründlich vorbereitet werden.
Der Eurogruppen-Chef betonte weiters, er sei nah bei der Meinung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble (CDU), wonach nicht alle 6000 Banken in der Euro-Zone sofort unter zentraler Aufsicht gestellt werden könnten. Es mache womöglich mehr Sinn, zunächst nur mit den systemrelevanten Instituten zu beginnen.
Nach dem Plan der EU-Kommission soll die Europäische Zentralbank (EZB) ab dem Jänner 2013 sukzessive die Aufsicht über die europäischen Banken übernehmen. Der Vorschlag ist Teil der sogenannten Bankenunion, mit der neuen Krisen vorgebaut werden soll.
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