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Es ist ein enges Rennen, das sich die zwei Präsidentschaftskandidaten liefern. Am Tag vor der Abstimmung liegen Amtsinhaber Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney in allen Umfragen Kopf an Kopf. Allerdings werden Obama in sechs der neun am stärksten umkämpften Swing-States bessere Chancen eingeräumt.
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Es könnte ein hauchdünner Sieg für den Amtsinhaber Obama werden. Ob es ein weiteres "Kapitel Obama" geben wird, hängt hauptsächlich von den sogenannten Swing-States ab. Bundesstaaten, die nicht fest einer Partei zuzuordnen sind. Der Demokrat liegt gegenwärtig bei 48 Prozent, sein republikanischer Herausforderer Romney bei 44 Prozent.
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Der Republikaner forderte immer wieder "echten Wandel" - und übernahm damit demonstrativ die Wahlkampfparole Obamas aus dem Jahr 2008. "Wenn Sie glauben, dass Amerika es besser kann, müssen sie für echten Wandel stimmen", rief Romney seinen Anhänger zu.
Wie der Wahlkampf bisher verlief, zeigen diese Bilder...
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Ein letztes Mal kreuzten Romney und Obama die Klingen. Im finalen Fernsehduell ging es um die Außenpolitik und schnell wurde klar, wer der "Commander-in-Chief" ist.
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Der US-Präsident kanzelte den republikanischen Kandidaten Mitt Romney am Montagabend als außenpolitischen Novizen ab, der den Herausforderungen des 21. Jahrhundert nicht gewachsen sei. "Jedes Mal, wenn Sie eine Meinung geäußert haben, lagen Sie falsch", kritisierte er Romney.
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Stets bemüht seine Kritik an der Führungs-schwäche Obamas bei den Umwälzungen in der arabischen Welt anzubringen, vergab Herausforderer Mitt Romney dennoch seine Chancen.
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Dieses Mal konnte er punkten. Präsident Barack Obama konnte mit einem aggressiven Auftritt im Rahmes des zweiten TV-Duells überzeugen. "Was Gouverneur Romney sagt, ist einfach nicht wahr", stellte Obama fest. Beobachter sprechen von der bisher besten Debatte.
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Einen kleinen Fehltritt erlaubte sich Mitt Romney im Wortgefecht dann doch. Auf die Frage, wie er die Ungleichheiten von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt entgegnen würde, antwortete Romney mit einer Anekdote aus seiner Zeit als Gouverneur. Damals habe er einen "Ordner voller Frauen" (binders full of women") erhalten, um eine geeignete Jobanwärterin zu finden.
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Nach der zweiten Debatte steht es nun also 1:1. Herausforderer Mitt Romney hat in den vergangenen Wochen dennoch stark aufgeholt. Ob es am 22.Oktober, bei dem nächsten Zusammentreffen, einen klaren Sieger gibt, bleibt abzuwarten. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr, denn in drei Wochen wird bereits gewählt.
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Das erste TV-Duell zwischen dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner und dem Amtsinhaber ist ausgetragen. Zuvor galt der Auftritt als Romneys letzte große Chance. Kritiker und Experten sind sich einig - dieser Punkt ging an den Herausforderer Romney.
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Vor allem bei der ersten der insgesamt drei Debatten - bei der es ausschließlich um die heißen innenpolitischen Themen ging - stand viel auf dem Spiel. Seit Monaten sehen die Umfragen Obama im leichten Vorteil. In Denver musste Romney also punkten. Rund 50 Millionen Amerikaner verfolgten die eineinhalbstündige Debatte live mit.
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Es war erst das vierte Mal, dass sich Barack Obama und Mitt Romney persönlich begegneten. Und Mitt Romney nutzte sogleich die Chance auf der Bühne.
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Angriffslustig aber nicht zu aggressiv gab sich der Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Er kündigte im Falle eines Wahlsieges 12 Millionen neue Jobs sowie Steuersenkungen an. Seine Leidenschaft kam an - laut einer CNN-Umfrage sahen Romney 67 Prozent als Sieger der Debatte, Obama nur 25 Prozent.
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Es lief nicht ideal für Präsident Barack Obama. Ungewohnt unsicher trat der sonst so schlagfertige Amtsinhaber auf. Nüchtern stellte er fest: "Wir haben noch viel zu tun." Ein Blick auf den bisherigen Wahlkampf zeigt, wie die Kandidaten bisher punkten konnten.
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Für den amtierenden Präsidenten Barack Obama soll es weiter voran gehen. So einfach wie das 2008 schien, wird es aber nicht werden. Obama muss seine eher magere Bilanz als Präsident verteidigen. Insbesondere die von Obama lancierte Gesundheitsreform sorgt für viel Diskussion.
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Herausforderer Romney wettert gegen Obamas Gesundheitsreform. Das Projekt "Obamacare", wie der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, die Reform abschätzig nennt, würde im Falle eines Wahlsieges abgeschafft werden. Obama würde mit dieser Reform die Sanierung des Staatshaushalts verhindern, so Romneys Argumentation.
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Rückenwind bekommt Romney auch von Konservativer Seite. Zwar halten die Tea-Party-Anhänger Romney für zu moderat, doch in der Ablehnung gegen Obamas Grundsätze sind sie sich einig.
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Es scheint nicht immer einfach, ein Romney-Wähler zu sein. Trotz zahlreicher Wahlkampfpannen des Herausforderers, lassen nur vereinzelte Anhänger den Kopf hängen.
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Für besonders viel Aufregung sorgte der Auftritt des Schauspielers Clint Eastwood auf dem Parteitag der Republikaner. Die Hollywood-Legende unterhielt sich dabei mit einem leeren Stuhl und warf Obama Versagen vor. Die bizarre Performance sorgte in Amerika für Unverständnis.
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Für noch mehr Aufsehen sorgte ein heimlich aufgenommenes Video. In diesem Mitschnitt sagt Romney, dass 47 Prozent der Wähler in jedem Fall für Obama stimmen würden, weil sie von staatlichen Leistungen leben und keine Einkommensteuer bezahlen würden.
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Romneys Fehltritte haben fast schon Kultstatus erreicht. In den USA misst man den Abstand von einem Fettnäpfchen zum nächsten bereits in "einem Romney". Bei einer Vorwahl-Debatte im Frühjahr bot Romney seinem Gegner, dem texanischen Gouverneur Rick Perry, eine 10.000-Dollar-Wette an. Die spontane Geste ging nach hinten los.
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Wesentlich sicherer auf dem politischen Parkett bewegt sich Romneys Ehefrau, Ann Romney. Die überzeugte Hausfrau und Mutter macht im Scheinwerferlicht eine gute Figur. Während ihrem Mann nachgesagt wird, er wirke oft wie ein Politikroboter, strahlt sie sympathische Natürlichkeit aus.
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Auch hinter Barack Obama steht eine starke Frau. Mit einer emotionalen Rede über ihre persönliche Familiengeschichte hat sich die First Lady Michelle Obama für die Wiederwahl ihres Ehemannes stark gemacht. Barack Obama verdiene eine zweite Amtszeit, weil er die Lösung sozialer Probleme nicht als Politik ansehe, sondern persönlich nehme, sagte die 48-Jährige.
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Parteipolitisch steht Joe Biden an der Seite Obamas. Der Vizepräsident soll auch in der kommenden Legislaturperiode Obamas Ersatzmann werden.
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Romneys "Running Mate" heißt Paul Ryan. Mitt Romney scheint große Stücke auf ihn zu halten. Während eines Wahlkampftermins kündigte er seinen Vize versehentlich als zukünftigen Präsidenten an.
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Sie sind die Männer hinter den Wahlkampfkampagnen: Obamas Wahlkampfmanager Jim Messina (im Bild) und Romneys Stratege Matt Rhodes.
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Spätestens am 06. November diesen Jahres wird klar werden, welcher Wahlkampf erfolgreicher war. Und wer damit der 45. Präsident der USA wird.
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