Intercell wird 1997 gegründet. Das Unternehmen ist ein Ableger des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie am Campus Vienna Biocenter in Wien und finanziert sich über Risikokapital.
Im Jahr 2005 (28.Februar) geht Intercell an die Börse. Der Biotech-Konzern erlöst 52,2 Millionen Euro. Die Aktie kostet 5,50 Euro. Weitere IPOs in diesem Jahr: Eco Business, Raiffeisen International, SkyEurope, Christ Water Technology und Century Casinos. Im Bild: Der damalige Intercell CEO Alexander von Gabain (l.) und COO Gerd Zettlmeissl (r.) anlässlich einer Pressekonferenz zum Thema Börsengang
Intercell wird schnell zum Liebling der Analysten, die den Leitspruch „Never cell Intercell“ pflegen. 2006 folgt eine Kapitalerhöhung, die weitere 50 Millionen in die Kassen. Am 19. März 2007 wird Intercell ATX-Mitglied.
Der Schweizer Pharmariese Novartis wird im Herbst 2007 Intercell-Großaktionär und investiert bei einer weiteren Kapitalerhöhung 150 Millionen Euro (insgesamt ließ Novartis 270 Millionen Euro springen). Intercell schreibt im Jahr 2007 erstmals seit Gründung schwarze Zahlen. Der Gewinn beträgt fünf Millionen Euro.
Im Mai 2008 übernimmt Intercell den US-Impfstoffproduzenten Iomai Corporation.
Mit einiger Verzögerung wird der Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (JE) doch noch 2009 auch in den USA zugelassen. Die Aktie freuts. Die Umsätze des Impfstoffes entwickeln sich jedoch 2010 schwächer als erwartet. Konzern und Aktie schreiben Verluste.
Im Dezember 2010 gibt Intercell das Aus für seinen Impfstoffkandidaten gegen Reisedurchfall bekannt. Die Aktie stürzt gleich zu Handelsbeginn um knapp 46 Prozent ab. Intercell fliegt wegen zu geringem Streubesitz aus dem ATX.
Der Krankenhausinfektions-Impfstoff V 710, ein Wirkstoff gegen Staphyloccoccus aureus-Bakterien - einer der Hoffnungsträger in der Entwicklungspipeline des Unternehmens – wird im April 2011 ausgesetzt. Die Aktie beginnt zu grundeln.
Thomas Lingelbach (Bild) übernimmt am 10.Mai 2011 das Ruder von CEO Gerd Zettlmeister. Die Aktie verzeichnete seit dem IPO im Jahr 2005 ein Minus von 63,6 Prozent. Bis zum Hoch im Juni 2008 erzielten Aktionäre ein Plus von 494 Prozent. Seit damals hat die Aktie rund 94 Prozent verloren.
Am 16.12. 2012 kündigt Intercell eine Fusion mit Vivalis fusionieren und wird am 2013 Valneva heißen. Die Aktie legte tags darauf zu Börsestart gleich um 25 Prozent zu.
Kommentare
10 Kommentare
Gast: CtgkkwSICDVIFHap meint
verfasst am 01:30 06.01.2013
Gast: eIbFpaZYGtW meint
verfasst am 01:27 06.01.2013
Gast: rgeqddFVXCSHspSZdx meint
verfasst am 01:26 06.01.2013
Gast: DxqssFnDsjPuC meint
verfasst am 01:18 06.01.2013
Gast: ULMzZbcJ meint
verfasst am 01:17 06.01.2013
Gast: ICWAFtcaqVU meint
verfasst am 01:17 06.01.2013
Gast: HIdQkDYqp meint
verfasst am 01:10 06.01.2013
Gast: RzTcNtnaLpzCNbF meint
verfasst am 01:08 06.01.2013
Gast: ftRiKuzi meint
verfasst am 01:08 06.01.2013
Gast: bFDSWvcukTrAtZFwO meint
verfasst am 01:07 06.01.2013