01.01.2013, 09:43

Mit einer grossen Party ins Jahr 2013

Bild: (c) EPA (GEORG HOCHMUTH)

Milliarden Menschen haben rund um den Erdball das neue Jahr begrüßt.

Wien/Berlin/Apia. Spektakuläre Feuerwerke erleuchteten zum Jahreswechsel unter anderem das Brandenburger Tor, die Oper von Sydney und den Roten Platz. In Wien lockte der 23. Silvesterpfad tausende Menschen in die City.

   Rund 790.000 Menschen zogen in der Nacht auf Dienstag feiernd durch die Wiener Innenstadt. Bei optimalem Wetter wurde den Besuchern auf dem Wiener Silvesterpfad ein umfangreiches Showprogramm, zahlreiche Getränke- und Imbissoptionen sowie gleich zwei Feuerwerke geboten. Der Auftakt erfolgte bereits um 14.00 Uhr - um 2.00 Uhr war die Party schließlich vorbei. Highlights des Festes waren Live-Auftritte von Julian le Play oder Coshiva, eine Karaoke-Show, die DJs auf der Kärntner Straße, Kuba-Klänge auf der Freyung, die Übertragung der "Fledermaus" auf den Karajan-Platz, einen Rad-Stunt sowie natürlich die Feuerwerke und das kollektive Walzertanzen am Stephansplatz.

   In BERLIN feierten nach Veranstalterangaben mehr als eine Million Menschen vor dem Brandenburger Tor dem neuen Jahr entgegen. Auf Deutschlands größter Silvesterparty hüpfte eine Menschenmenge ausgelassen den "Gangnam-Style" und sang vor der Konzertbühne zu den Livesongs von Bonnie Tyler, Oceana, den Pet Shop Boys und Jürgen Drews. Um Mitternacht startete das bebende Herz von Berlin mit einem zehnminütigen Feuerwerk ins Jahr 2013.

   Die größten Silvester-Partys GROSSBRITANNIENS gab es in London und Edinburgh, wo Hunderttausende Menschen ins neue Jahr feierten. In der britischen Hauptstadt bewunderten rund eine viertel Million Menschen das Feuerwerk über der Themse. Im schottischen Edinburgh hatten die Feiern zum traditionellen Hogmanay bereits am Sonntag mit einem Fackel-Umzug begonnen. In der Silvesternacht gab es dann ein Pop-Konzert.

   Der Nachthimmel über dem Opernhaus in Sydney leuchtete schon um 14.00 Uhr MEZ, als AUSTRALIEN den ersten Tag des neuen Jahres beging. Mehr als eine Million Besucher waren dabei. Popstar Kylie Minogue trat auf und mehr als sieben Tonnen Feuerwerk explodierten über der berühmten Oper der Millionenstadt.

   Wenige Zeitzonen weiter, in JAPAN und CHINA, ging es in der Neujahrsnacht etwas ruhiger zu. Der Jahreswechsel wird in China traditionell erst während des Frühlingsfestes gefeiert. In Tokio und anderen Städten hielten Geistliche Rituale in Schreinen und Tempeln ab - rund 100 Millionen Menschen werden dort in den kommenden drei Neujahrstagen um Gesundheit und Erfolg bitten.

   Party derweil in RUSSLAND: Auf dem Roten Platz haben zahllose Menschen in Moskau das neue Jahr begrüßt. Traditionell läutete die Uhr am Spasski-Turm des Kreml das neue Jahr ein. Minutenlang explodierten allein am Kreml etliche Raketen im Himmel über der russischen Hauptstadt und bildeten mit den Zwiebeltürmen eine märchenhafte Kulisse. Nachdem es tagsüber stark geschneit hatte, blieb es um Mitternacht bei etwa minus acht Grad aber trocken.

   Ein als Väterchen Frost verkleideter Mann lief in KIRGISTAN mit Gefolge durch die Straßen, in Johannesburg in SÜDAFRIKA ging es beim jährlichen Karneval am 31. Dezember bunt zu. Das erste öffentliche Silvesterfest fand in BURMA statt: Zehntausende junge Menschen feierten in Rangun ausgelassen zu Rockmusik und Tanz. Bisher hatte das Militärregime die Feiern stets verboten.

   Auch im Nahen Osten haben zahllose Menschen das neue Jahr mit Spektakel und Partys willkommen geheißen. Ein buntes Feuerwerk tauchte im Golfemirat DUBAI das höchste Gebäude der Welt in Rot, das 828 Meter hohe Burj Khalifa. In AFGHANISTAN feierten Soldaten der NATO: In ihrem Hauptquartier in Kabul tanzten um Mitternacht Angehörige der ISAF-Mission beschwingt in das Jahr 2013. Trotz der Partystimmung trugen sie häufig Uniform und schwere Waffen.

   In INDIEN fielen dieses Jahr viele Silvesterpartys aus. Der Tod eines 23 Jahre alten Vergewaltigungsopfers überschattet das Land. Mehrere Discos in Neu Delhi sagten ihre traditionellen Feste ab. In den vergangenen Tagen waren Tausende Inder zu Protesten auf die Straße gegangen, nachdem die Frau von mehreren Männern geschlagen und vergewaltigt worden war. Statt Partys gab es Kerzenmahnwachen.

   Stiller Jahreswechsel ebenso in FRANKREICH: Ohne Böller und Feuerwerk hat das neue Jahr in Paris begonnen. Pyrotechnik ist in der französischen Hauptstadt seit Jahren verboten. In diesem Jahr gab es aus Sicherheitsgründen zudem auch kein Großfeuerwerk am berühmten Eiffelturm. Dennoch strömten bei ungemütlich-regnerischem Wetter Tausende in die zentralen Arrondissements.

   Ähnlich spektakulär wie in Sydney soll es am Copacabana-Strand in BRASILIEN zugehen. Hauptattraktion einer der weltweit größten Silvesterpartys wird das 16-minütige Feuerwerk über Rio de Janeiro sein. Zwei Millionen Menschen wurden dazu erwartet.

   Weniger laut geht es in NEW YORK zu. Feuerwerk wird zum Nationalfeiertag abgebrannt, zu Silvester ist es unüblich. Am Times Square versammeln sich traditionell rund eine Million Menschen, doch Alkohol bleibt in der Öffentlichkeit verboten. 2013 beginnt in New York um 6.00 Uhr MEZ am Dienstag. Das Schlusslicht bildet HAWAII, wo es erst um 11.00 Uhr MEZ heißt: Happy New Year.

   Die ersten, die ins neue Jahr rutschten, waren die Einwohner auf SAMOA und den LINIE-INSELN im Pazifik. Samoa hatte erst im vorigen Jahr Zeitgeschichte geschrieben. Die Bewohner gehörten zuvor zu den letzten, die das neue Jahr begrüßten. Am 29. Dezember 2011 sprangen sie über die Datumsgrenze, indem sie die Uhr 24 Stunden vorstellten.

   Zu einem Zwischenfall kam es bei der Neujahrsfeier in der serbischen Hauptstadt Belgrad, wo ein Unbekannter sieben Menschen mit einem Messer verletzte. Vermutlich handelte es sich bei dem Täter um einen geistig instabilen Menschen, sagte ein Polizeivertreter. Die große Menschenmenge behinderte die Suche. Medienangaben zufolge sollten drei der sieben Verletzten operiert werden. Mehrere tausend Menschen waren zu dem Rockkonzert auf dem zentralen Platz der Republik gekommen, das dort jedes Jahr von der Stadt organisiert wird.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

23.07.2014, 21:56

GM beordert erneut Hunderttausende Autos in die Werkstätten

23.07.2014, 21:50

Verschlucken von Goldfischen kommt jungen Briten teuer zu stehen

23.07.2014, 20:56

Ministerium bringt Immo-Indizes

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    23.07.2014, 18:56

    Politiker vor laufender Kamera bestohlen + Video

    Ein als Müllsammler getarnter Mann schlich sich vor laufender Kamera hinter den Parlamentsabgeordneten und entwendete dessen Geldbörse.

    23.07.2014, 15:38

    Ukraine – Fußball-Meister Schachtar Donezk übersiedelt nach Lemberg

    Nach Flug MH 17: Weil die Sicherheit in der Ost-Ukraine nicht mehr gewährleistet ist, trägt der ukrainische Meister Schachtar Donezk seine Heimspiele bis auf weiteres in Lemberg (Lwiw) aus. Einige Profis verweigern trotzdem den Dienstantritt.

    23.07.2014, 14:54

    OGH-Urteil: Provider müssen illegale Websites sperren

    Im Rechtsstreit um die Sperre des Zugangs zur inzwischen geschlossenen Seite kino.to gibt es nun ein OGH-Urteil. Die Einstweilige Verfügung gegen den Internetprovider UPC wurde zu Recht erlassen.

    23.07.2014, 14:23

    Handgepäck und die Regeln: Kleine Koffer, schwere Enttäuschung

    Vor allem bei Billig-Airlines vermag der geforderte Aufpreis für zu schweres oder Handgepäck im allgemeinen schnell jenen des Fluges zu übertreffen, haben die Konsumentenschützer des VKI herausgefunden.

    23.07.2014, 12:49

    "iTime" statt "iWatch" – Apple sichert sich Patent für Smartwatch

    Apple macht bei der Entwicklung einer Smartwatch Fortschritte: Das US-Patentamt genehmigte dem Konzern ein Patent auf eine "elektronische Armbanduhr", wie aus am Dienstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Der Name: "iTime" und nicht wie zuvor spekuliert "iWatch".

    Video des Tages

    Die Redaktion empfiehlt