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20.12.2012, 14:08
Wien. Im 5-Sterne-Hotel Bristol neben der Wiener Oper kann man ab sofort auch im Mezzanin nächtigen: In den vergangenen Monaten wurden in der bisher bettenfreien, weil hauptsächlich gastronomisch genutzten Etage neben fünf Zimmern weiters fünf neue Suiten in der Größe zwischen 60 und 75 Quadratmetern errichtet. Kostenpunkt für Gäste: 1.225 bis 2.500 Euro pro Nacht. Bei der Frage nach der Investitionshöhe hüllte man sich am Donnerstag bei einer Presseführung allerdings in Schweigen.
Art-Deco-Stil
Für die Gestaltung der Räumlichkeiten, durch die das zur Sacher-Gruppe gehörende Hotel nun über insgesamt 127 Zimmer und 23 Suiten auf sechs Stockwerken verfügt, wurde der französische Architekt Pierre Yves Rochon engagiert. Der Look sei eine Neuinterpretation des für das Haus typischen Art-Deco-Stils, schwärmte Bristol-Direktor Gerald Krischek.
Farblich dominieren in den eben fertig gewordenen Suiten - "Erst gestern sind die letzten Handwerker gegangen", so Krischek - weißer Marmor in den Eingangsbereichen und Bädern sowie schwarzer Holzboden in den Schlaf- und Wohnbereichen. Die Möblierung ist ebenfalls großteils in schwarz-weiß gehalten. "Annehmlichkeiten" wie moderne Soundsysteme und (unbeheizbare) Kamine sollen den Wohlfühlfaktor erhöhen. Dank schalldichter Fenster bekommt man vom Treiben außerhalb der Luxusherberge so gut wie gar nichts mit.
Weitere "Überraschungen" folgen 2013
Der Umbau des Mezzanins, wo laut Direktor bereits morgen die ersten Gäste einziehen werden, ist Teil einer schrittweisen Gesamterneuerung des Bristols. Die Arbeiten im sogenannte Garden Floor - eine Salonetage im Souterrain - wurden bereits im September beendet. Wie es weitergeht, darüber wollte man heute noch keine Auskunft geben. Krischek kündigte für 2013 jedenfalls "weitere Überraschungen" an. Wann das Hotel-Lifting komplett abgeschlossen sein soll, steht ebenfalls noch nicht fest. Das Bristol verfügt laut eigenen Angaben über eine durchschnittliche Auslastung von 70 bis 75 Prozent.
(APA)
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Kommentare
1 Kommentare
Gast: Sinibaldi meint
Dans la lueur
d'une étoile
je vois l'éternité,
une larme mélodieuse
qui couvre les
sourires, l'amour,
le matin, le chant
d'un berger qui
trouve la jeunesse....
Francesco Sinibaldi
verfasst am 15:05 25.12.2012