16.08.2012, 12:46  von Evelin Past

Zalando kassiert schon wieder bei Investoren ab

Die Siegerin der 7. Staffel von "Germany's Next Topmodel", Luisa Hartema, hat einen Werbevertrag mit Zalando gewonnen. / Bild: Zalando

E-Commerce. Erst im April haben bestehende Gesellschafter ihre Anteile beim Onlinehändler Zalando weiter aufgestockt. Jetzt wollen zwei neue Geldgeber das junge Unternehmen unterstützen.

Der Onlinemodehändler Zalando sammelt erneut Geld ein. Erst im April haben der russische Gesellschafter Digital Sky Technologies (DST) und der schwedische Miteigner Kinnevik ihre Anteile von vier auf neun Prozent beziehungsweise von 12,4 auf 16 Prozent aufgestockt. Die beiden Investoren haben damit eine Option genutzt, die ihnen im Rahmen der vorigen Finanzierungsrunde im Januar eingeräumt worden war.

Frisches Geld - acht Investoren


Nun haben J.P. Morgan Asset Management und Quadrant Capital Advisors ihre Gespräche über eine Beteiligung an der Zalando GmbH erfolgreich abgeschlossen. Beide Unternehmen werden mit ihren Investitionen den bereits eingeschlagenen Wachstumskurs des Berliner Online Shops für Mode unterstützen.

Bis dato zählte Zalando fünf Investoren. Zu den bestehenden Gesellschaftern Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures, Tengelmann Ventures, Investment AB Kinnevik und DST Global gesellen sich nun die beiden neuen Geldgeber hinzu.

510 Millionen Euro


2011 konnte das E-Commerce Unternehmen seinen Nettoumsatz auf 510 Millionen Euro steigern. Insgesamt wurden bisher an Standorten in Berlin und Brandenburg
über 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zudem errichtet Zalando derzeit in Erfurt ein
hochmodernes Logistikzentrum, um dort seine europäischen Vertriebsaktivitäten zu stärken. Der
Online Händler ist mittlerweile in zwölf europäischen Märkten aktiv. In Kürze wird der Shop in
Polen und Norwegen gelauncht.

"2012 war bisher ein sehr
erfolgreiches Jahr für uns. Diesen vielversprechenden Kurs möchten wir mit unseren Investoren
weiter verfolgen", sagt Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter in einer aktuellen Pressemitteilung. Im Vordergrund stehe neben der Expansion auch der nachhaltige Ausbau bereits geschaffener Strukturen.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

28.06.2016, 06:51

Omega: Vom Büro in den Haushalt

27.06.2016, 21:41

Grazer Start-up digitalisiert den Lautsprecher

27.06.2016, 10:23

Digitaler Wandel braucht mehr Mut

Kommentare

0 Kommentare

23.06.2016, 09:02

Apple: Adieu, Klinkensteckeranschluss

Im September wird das neue iPhone von Apple vorgestellt. Es soll sich dabei nicht um das iPhone 7 handeln. Sondern lediglich um eine Auffrischung des Vorgängers. Nicht die einzige Änderung.

22.06.2016, 10:23

Apple verschreibt dem neuen iPhone eine Schlankheitskur + Video

Die Hinweise verdichten sich, dass Apple beim nächsten iPhone-Modell auf den traditionellen Ohrhörer-Anschluss für Klinkenstecker verzichtet. Das Modell soll damit dünner und wasserfester werden.

21.06.2016, 15:36

Cobots: Roboter als Kollegen – und Sozialversicherte

Künftig werden Roboter noch stärker in viele Arbeitsbereiche vordringen – und auch mit Menschen zusammenarbeiten.

21.06.2016, 14:31

Digitale Transformation: Was Unternehmen von Coldplay & Co. lernen können

Kaum eine Branche hat sich durch neue Technologien so stark verändert wie die Musikindustrie. Was andere Branchen davon lernen können, hat Salva López, Professor an der ESADE Business School (Barcelona) und selbst Musiker, im Rahmen eines VIP-Events der Networking-Reihe „Digital Business Trends“ von APA – Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one) im Concordia Schlössl in Wien erklärt.

21.06.2016, 09:19

Die Banken nutzen ihre Daten nicht

Banken sitzen auf einem Datenschatz: Sie wissen sehr viel über Kunden, könnten das nutzen, um diese zu halten oder Angebote individueller zu bewerben. Nur, sie machen das kaum.

Digital Business Trends

Bilder des Tages

Umfrage

  • Warum gehen Väter seltener in Karenz als Frauen?
  • Karrierenachteile
  • Angst vor Imageverlust
  • Finanzielle Einbußen
  • Keinen Rückhalt vom Chef
  • Es gehen genug Männer in Karenz

Die Redaktion empfiehlt