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21.12.2012, 15:16 von Stefan Mey
Wien. Was schenkt man den Liebsten zu Weihnachten? Auf die alle Jahre wiederkehrende Frage versucht der Online-Marktplatz Ebay eine Antwort zu finden, indem 1051 Österreicher befragt wurden - mit dem Erkenntnis, dass wir gerne das Weite suchen: 20 Prozent wünschen sich eine Reise; aber nur ein Prozent rechnet damit, dass dieser Wunsch erfüllt wird. Beliebt sind auch Gutscheine (19 Prozent) und Unterhaltungselektronik (elf Prozent).
Wer eine Reise schenken möchte, der findet auf checkfelix.at preiswerte Flüge, auf airbnb.com außergewöhnliche Unterkünfte wie Iglus und Baumhäuser, sowie auf holidaycheck.at komplette Reisen; Gutscheine stellt man entweder eigenhändig zusammen oder bestellt sie auf jollydays.at. Schwieriger wird es bei Gadgets - hier hat man die Qual der Wahl.
Tablets und Handys
Nach Angaben Googles nehmen in den Tagen nach Weihnachten die Zugriffe von mobilen Geräten stark zu; auch heuer dürften Smartphones oben auf der Wunschliste liegen. Als Platzhirsche gelten iPhone 5 (ab 680 €) und Samsung Galaxy S III (ab 450 €). Unter den Tablet-PCs ist Apple mit 52 Prozent Marktanteil der Platzhirsch - ein iPad 3 gibt es ab 440 €; Alternativen sind Samsungs Galaxy Tab 10.1 (ab 285 €) und Amazons Kindle Fire HD (ab 200 €).
Apropos Kindle: Auch bei E-Readern und elektronischen Büchern wird ein starker Absatz erwartet - aktuell haben nur fünf Prozent der Österreicher einen E-Reader, nur ein Prozent des Buchhandels im DACH-Raum kommt durch E-Books zustande.
Roboter greifen an
Wer ein kreativeres Geschenk sucht, der investiert in eine andere Technik-Spielerei: Roboter. Der „Pleo" (370 €) ist ein Roboter-Dinosaurier, der mit Kameras, Mikrofonen und Drucksensoren ausgestattet ist - er muss gefüttert, gestreichelt und unterhalten werden. Schenkende mit wenig Budget können einen „Hexbug" (neun €) bestellen: Die Roboter-Kakerlaken verstecken sich in dunklen Ecken, die sie mit Kameras erkennen, und werden durch Geräusche aufgescheucht. Eklig und nutzlos, aber vor allem in Kombination mit einer Hauskatze unterhaltsam.
Wer eher an den Basteltrieb seiner Kinder appellieren möchte, kann auf „Little Bits" (littlebits.cc) setzen: Hier können Tüftler im Frühstadium eigene Gadgets bauen, indem Schaltkreise und Sensoren mit magnetischen Steckern zusammengehalten werden: Passende Teile finden per Magnet zusammen; unpassende stoßen sich ab - so werden Kurzschlüsse vermieden.
So oder so gilt: Auch heuer gibt es genug Potenzial für kreative, nützliche Geschenke - von den Stimmungskillern wie Krawatten und Socken sollte also Abstand genommen werden.
(WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2012-12-11)
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