27.12.2012, 10:29

Costa Concordia mit Modellheli gefilmt - angezeigt

Bild: epa/Massimo Percossi

Drohnen. Österreicher von Carabinieri angezeigt. Er hatte das Wrack der Costa Concordia mit einem kleinen Videohelicopter gefilmt.

Rom/Wien. Weil er einen mit Videokamera ausgestatteten Modellhubschrauber über das im vergangenen Jänner verunglückte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" vor der toskanischen Insel Giglio fliegen ließ, ist ein Österreicher von den Carabinieri in der Toskana angezeigt worden. Die Videoaufnahmen des Wracks wurden dem 28-Jährigen von den Carabinieri der toskanischen Ortschaft Orbetello abgenommen.

Der Österreicher, dessen Herkunft die Carabinieri nicht mitteilen wollten, befand sich mit einem Schweizer Freund auf der Insel Giglio. Von hier aus ließen die beiden den Modellhubschrauber über das Wrack fliegen.

Der Hubschrauber wurde von einigen Arbeitern gesichtet, die mit der Bergung der Costa Concordia beschäftigt waren. Diese alarmierten die Carabinieri. Es sei verboten, Flugaufnahmen des Wracks zu machen, berichteten die Carabinieri.

30 Menschen gestorben

Bei der Havarie des 290 Meter langen Kreuzfahrtschiffes am 13. Jänner kamen 30 Menschen ums Leben. Zwei weitere gelten immer noch als vermisst. Die Costa Concordia war zu nahe an die Insel herangefahren, hatte einen Felsen gestreift und war mit mehr als 4200 Personen an Bord, darunter 77 Österreicher, gekentert. Kapitän Francesco Schettino wird unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung, Havarie und Verlassen seines Schiffes während der nächtlichen Evakuierung vorgeworfen.

 

 

(apa/mt)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

11:11

WhatsApp bei einer halben Milliarde Nutzern angekommen

10:47

Run auf das Essen aus dem Internet

09:57

Kabelloses Handyladen aus fünf Metern gelungen + Video

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    1 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    Wieso war es verboten, Flugaufnahmen des Wracks zu machen?
    Eigentlich ist es wurscht ob jemand filmt oder nicht, oder?

    verfasst am 27.12.2012, 19:15

    09:52

    Billa setzt ab sofort auf Bezahl-App VeroPay

    Ab sofort akzeptiert die Supermarkt-Kette Billa die Bezahlung über Smartphone mit VeroPay.

    09:08

    Für Internet- und Android-Nutzer: Der "Heartbleed"-Scanner

    Die als „Heartbleed" bezeichnete Sicherheitslücke in OpenSSL hat die Internet- und App-Nutzer verunsichert. Abhilfe schaffen soll der "Heartbleed"-Scanner...

    22.04.2014, 12:33

    Die größte IT-Bedrohung für Unternehmen ist Internetspionage

    "Cyber-Spionage ist aktuell die größte Gefahr für die Datensicherheit", sagte der Analyst und Studien-Mitautor Dave Ostertag vom Telekommunikationskonzern Verizon.

    21.04.2014, 19:28

    Am Freitag endet die Nokia-Handy-Ära

    Nokia war einst Weltmarktführer bei Handys. Ab Freitag gehört die Sparte zu Microsoft.

    21.04.2014, 15:41

    So fliegen wir im Jahr 2019 + Foto

    Die Revolution spielt sich in der Flugzeugkabine ab. Mit neuen Internetverbindungen und Bordelektronik wird das Flugzeug zum fliegenden Wohnzimmer für die Passagiere.

    Umfrage

    • Wo liegt Ihr Notgroschen?
    • Auf dem Girokonto
    • Auf dem Sparbuch
    • Andere Anlageformen
    • Unter dem Kopfkissen

    Die Redaktion empfiehlt