21.11.2012, 10:27  von Evelin Past

Paris Hilton erhitzt die Gemüter in Mekka

Paris Hilton ernet Kritik von Muslimen / Bild: EPA, Twitter

Mit ihrem neu eröffneten Shop in der heiligen Stadt versetzt die Hotelerbin Paris Hilton Islam-Anhänger in Aufruhr.

"Ich liebe meinen wundervollen neuen Laden, der gerade in Mekka, Saudi-Arabien eröffnet hat", verkündete Society-Girl Paris Hilton auf ihrem Twitter-Account. In dem Geschäft verkauft sie selbst designte Handtaschen und Accessoires.

Islamisten in Rage

Die Islam-Anhänger sind über die Expansion der Hotelerbin wenig erfreut. Das heilige Mekka - die wichtigste Pilgerstätte der Muslime - scheint ihrer Meinung nach nicht der richtige Platz für ein westliches Modegeschäft zu sein, deren Inhaberin durch ein Sex-Video Berühmtheit erlangte. Außerdem saß das IT-Girl schon im Gefängnis und ist bekannt für Drogenexzesse. Über das Makkah Hilton Hotel, das schon seit einigen Jahren im Zentrum von Mekka liegt und Blicke auf die Heilige Moschee "Al Haram" und die Heilige Kaaba gewährt, gibt es hingegen keine Beschwerden.

Twitter-Attacken

In den sozialen Netzwerken lassen die Gläubigen ihrem Unmut freien Lauf: „Es ist nicht akzeptabel, dass so eine Frau hier ihren Laden aufmacht." Und weiter: „Historische religiöse Orte in der Altstadt werden zerstört, während Paris Hilton einen neuen Laden in der „Mecca Mall" eröffnet." Oder: „Die Welt ist korrupt, schickt mich bitte jemand zum Mars?"

Erfolgreich im Geschäft

Es gibt allerdings auf Befürworter im Netz: „Warum dieser Angriff? Diese Marke findet man überall auf der Welt. Ob nun in Europa oder Saudi-Arabien. Diejenigen, die das als westliche Invasion der arabischen Welt betrachten, sollten diese Produkte nicht kaufen." Fakt ist, dass die 31-jährige als Unternehmerin schon länger in Saudia Arabien aktiv ist. Es ist bereits ihr fünfter Store der dort eröffnet wurde. Insgesamt betreibt sie 42 Läden und 17 Produktlinien weltweit.

Im Interview mit dem FHM-Magazin betont Paris, dass sie hart dafür arbeite ihre Marke weiterzuentwickeln. „Meine Parfums verkaufen sich gut. Seit 2005 haben sie mehr als 1,3 Milliarden Dollar Umsatz gebracht." Sie plant ihre Geschäfte im Mittleren Osten weiter auszubauen. Auch ein neuen Projekt stellt die Jungunternehmerin vor: Die Paris Hilton Beach Club-Kette. Der erste soll auf den Philippinen eröffnen und neben Nachclubs und Restaurants auch ein Fitnessstudio beinhalten.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

14:16

Wird Christina Lugner Testimonial für Schweizer Luxus-Vodka?

12:18

Wärmster Herbst seit 247 Jahren

10:49

Red Bull: Luft-Spektakel auch für Spielberg

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    12:53

    "Lionel Messi ist der größte Fußball-Spieler aller Zeiten"

    Wenn Cristiano Ronaldo in Basel vier Tore schiesst, zieht er mit Lionel Messi gleich. Der ist nämlich Champions Leage-Rekordhalter. Und nicht nur das.

    11:33

    Fußballer David Alaba ist Kandidat für die Fifa-Weltauswahl

    Bayern-München-Fussballer David Alaba zählte in der abgelaufenen Saison zu den besten Linksverteidigern. Vielleicht schafft er es in die Weltauswahl. Die Sieger-Elf wird am 12. Jänner 2015 vorgestellt.

    25.11.2014, 14:27

    Fifa verliert den nächsten Hauptsponsor

    Mitten im Streit über die Aufklärung der Korruptionsvorwürfe bei der WM-Vergabe nach Russland und Katar kehren immer mehr Sponsoren der Fifa den Rücken.

    24.11.2014, 19:10

    Golf: Österreich hofft auf Zuschlag für Ryder Cup 2022

    Bis Ende Jänner muss die Golfanlage bestimmt sein, die für Österreich um den Ryder Cup 2022 ins Rennen geht. Die Entscheidung fällt zwischen dem Golfclub Fontana in Oberwaltersdorf und dem Golfclub Zillertal Uderns.

    24.11.2014, 15:14

    Ferrari greift durch: Neuer Teamchef für das Vettel-Projekt

    Maurizio Arrivabene soll gemeinsam mit Neuzugang Sebastian Vettel den Absturz des italienischen Formel-1-Rennstalls Ferrari stoppen.

    Umfrage

    • Wie stehen Sie zu dem Handelsabkommen TTIP?
    • TTIP sollte abgeschlossen werden
    • Zustimmung nur nach Entschärfung riskanter Punkte
    • Generell dagegen