18.01.2013, 14:47  von Evelin Past

Superbowl 2013: Doritos Rennen um den besten Werbespot

Bild: doritos

Werbung. Schon vor der Übertragung des Super Bowl will der Chipshersteller Doritos möglichst viel Aufmerksamkeit. Das gelingt mit der Aktion "Crash the Super Bowl".

Der Superbowl, das Finale der amerikanischen Football-Liga NFL, ist so etwas wie der Olymp der Werbebranche. Ein 30-sekündiger Werbeplatz beim größten Sportereignis der USA soll heuer rund vier Millionen Dollar kosten. Auch bei der Produktion der TV-Spots scheuen die Unternehmen keine Kosten und Mühen.

Legendäre Darth Vader-Spots

Um die 111 Millionen TV-Zuschauer in Amerika während dem Werbeunterbrechungen des Football-Spektakels mit kreativ-witzigen Filmen beeindrucken zu können, greifen sie gerne tief in die Konzerntasche. Zum Teil mit großen Erfolg. Legendär sind beispielsweise die Volkswagen-Spots mit dem kleinen Darth Vader aus Star Wars. Solch einen viralen Hit (der erste Spot hat auf YouTube mittlerweile locker die 55-Millionen-Klick-Grenze geknackt) will jeder Werber liebend gerne wiederholen.

"Crash the Super Bowl"

Viel Aufmerksamkeit möchte auch die Tortilla-Chips Marke Doritos - möglichst schon vor der Übertragung des Super Bowl. Sie lässt ihren Spot seit 2007 von der Netzgemeinde produzieren und auswählen. Mit dem Projekt "Crash the Super Bowl" nutzt Doritos geschickt die gesamte Bandbreite der User-Bindung. Es startet mit dem Aufruf, selber kreative und lustige Werbespots für die Chips zu produzieren.

Homevideos? - Fehlanzeige!

Wer denkt, dass nun verwackelte Handyvideos eingereicht wurden, der irrt: Die Qualität der Spots ist überraschend hoch (siehe Videos rechts). Danach werden fünf Finalisten ermittelt. Das letzte Wort hat aber die Facebook-Community. Denn welcher Video-Clip es tatsächlich zum offiziellen TV-Spot von Doritos schafft entscheiden die User. Noch bis zum 29. Jänner kann auf der Facebook-Seite abgestimmt werden.

Es geht um eine Million US-Dollar

Neben viel Ruhm und Ehre geht es für den Sieger auch um jede Menge Geld: Sollte es ein Spot in die offizielle Gewinnerliste der Zeitung USA Today, die seit 25 Jahren die beliebtesten Spots des Super Bowls kürt, schaffen, winken Geldpreise bis zu einer Million US-Dollar.

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Hierzu gibt's interessante Backgroundinformationen auf adnews.de, einem Portal, das sich ausschließlich mit Werbung in den USA beschäftigt: http://adnews-online.de/SPECIAL-Super-Bowl-2013/1,000001057164,8,1

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