01.02.2013, 15:47  von Evelin Past

One-Night-Stand-App wird zum Facebook-Hit

Die Startseite von bangwithfriends.com / Bild: bangwithfriends.com

Social Media. Die Facebook-Community hat eine neue Lieblings-App. "Bang With Friends" heißt diese - sie vermittelt Sexkontakte unter Facebook-Freunden.

Während in Österreich noch die sogenannten "Spotted"-Seiten, bei denen Flirt-Feiglinge auf Facebook verkuppelt werden, für Furore sorgen, kommt aus den USA schon der nächste Trend. Und dabei geht es richtig zur Sache. "Bang With Friends" heißt die Anwendung. Sie soll einschlägig Interessierte ohne große Umwege zu gewünschten Begegnungen verhelfen.

Hype um die App

Die Entwickler der Facebook-App scheinen damit den Nerv der Facebook-User getroffen zu haben, das zeigen die Zahlen eindrucksvoll: Fünf neue Nutzer pro Minute, 30.000 Logins innerhalb weniger Tage nach dem Launch.

Spontane Idee - schnelle Umsetzung

Die drei anonymen Programmierer der App haben gegenüber dem US-Techmagazin "Mashable" angegeben, dass sie ihre Idee vergangene Woche innerhalb von zwei Stunden spontan zu einer App umgesetzt haben. Sie sind alle Mittzwanziger - ebenso wie die überwiegende Mehrzahl ihrer Nutzer, die sich aus der US-College-Szene rekrutiert. Dementsprechend zeigt das Titelbild der Homepage ein halbnacktes, gesichtsloses Mädchen auf dem Bett in einem Studentenwohnheim - in eindeutiger Pose.

So funktioniert's

So simpel wie das Konzept, ist auch die Bedienung der App. Auf der Website werden die vier Schritte erklärt - und mit der Handhabung eines Kondoms verglichen. Um paarungswillige Facebook-Freunde zu finden, müssen sich die Nutzer via Netzwerk in die App einloggen. Zunächst werden alle Freunde angezeigt und die User müssen dann auswählen, an wem sie Interesse haben und dann muss gewartet werden, ob das Objekt der Lust auch will. Denn erst wenn einer dieser Facebook-Freunde umgekehrt ebenfalls diesen Wunsch äußert, werden beide via E-Mail über das gegenseitige Interesse informiert.

Datenschutz?

Wie lange die App bei Facebook noch einer Sperre entgehen kann, ist unsicher. Die Anwendung verstößt gegen mehrere Richtlinien des sozialen Netzwerks. Weder ist es möglich, per Logout die Facebook-Verbindung zu trennen, noch gibt es eine Funktion zum Schutz von Minderjährigen oder sonstige Datenschutzregeln, wie der "Spiegel Online" berichtet. Die Entwickler sehen es gelassen. In Kürze soll laut Mashable auch noch eine Handy-App ("Bang to go") und eine Version für Homosexuelle folgen.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

26.06.2016, 22:39

Schauspieler Götz George ist tot

26.06.2016, 09:10

Wein: Frankreich ist hochwertige Nische

25.06.2016, 12:50

Brexit: Keine Auswirkungen auf "Game of Thrones"

Kommentare

1 Kommentare

Gourmet meint

Derzeit dürfte neben Fußball, Sex und Einkaufen die einzigen von der Wirtschaft angedachten sportlichen Ereignisse sein.

Weckt mich wieder, wenn es interessanter wird

verfasst am 01.02.2013, 19:25

26.06.2016, 22:49

Fußball-EM: Belgien nach 4:0 gegen Ungarn sechster Viertelfinalist

Belgien besiegt Ungarn mit 4:0 und zieht in das EM-Viertelfinale ein

26.06.2016, 17:04

Gastgeber Frankreich mit 2:1 über Iren im Viertelfinale

Ein Doppelpack von Antoine Griezmann innerhalb von 225 Sekunden hat Gastgeber Frankreich am Sonntag gereicht, um Außenseiter Irland mit 2:1 (0:1) zu schlagen und als viertes Team nach Polen, Wales und Portugal ins Viertelfinale der Fußball-EM einzuziehen.

25.06.2016, 19:58

Wales zieht nach einem 1:0-Sieg gegen Nordirland in das EM-Viertelfinale ein

Wales hat es gleich bei seiner ersten Fußball-Europameisterschaft ins Viertelfinale geschafft.

24.06.2016, 12:35

David Alaba zu EM-Aus: "Der Schock sitzt tief"

David Alaba zeigt sich auf Facebook enttäuscht nach dem frühen EM-Aus der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft: „Irgendwie hat es nicht sein sollen.“

24.06.2016, 07:00

Für Vintage-Fahrzeuge ist der Boom vorbei

Während das Wiener Dorotheum vergangenen Samstag die beste Oldtimer-Auktion der Geschichte hatte, kühlt sich der internationale Markt für klassische Fahrzeuge gerade ab.

Umfrage

  • Warum gehen Väter seltener in Karenz als Frauen?
  • Karrierenachteile
  • Angst vor Imageverlust
  • Finanzielle Einbußen
  • Keinen Rückhalt vom Chef
  • Es gehen genug Männer in Karenz