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07.12.2012, 12:13 von Evelin Past
Der neue Volvo V40, eine Schrägheckversion mit vier Türen nach dem Vorbild des Audi A3 Sportback, ist der neueste Wurf des schwedischen Automobilherstellers. Der Kompakt-Kombi feierte auf dem Automobilsalon in Genf Premiere und erhielt im Euro NCAP Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen. Damit ist der knapp 4,50 Meter lange Volvo V40, der seit Mitte September bei den Vertragshändlern zu sehen ist, eines der sichersten Fahrzeuge der Welt.
Fußgänger Airbag
Besonders innovativ: Das Fahrzeug verfügt über einen Fußgänger-Airbag. Über Sensoren in der Stoßstange soll die Technik Passanten erkennen können und im Falle einer Kollision zunächst die Motorhaube anheben um anschließend einen Airbag auszulösen, der die Frontpartie, ein Drittel der Windschutzscheibe sowie Teile der A-Säule abdeckt.
"Cross Traffic Alert"
Neu ist auch das Fahrerassistenzsystem "Cross Traffic Alert", das mit Hilfe von Radarsensoren in der Stoßstange den Querverkehr in einem Umkreis von bis zu 30 Metern überwacht, und den Fahrer zum Beispiel beim Ein- und Ausparken mit einem optischen und akustischen Signal vor herannahenden Verkehrsteilnehmern warnt.
Vision 2020
Aber damit nicht genug, die Pläne des schwedischen Herstellers, der seit 2010 im Besitz des chinesischen Herstellers Geely ist, gehen noch weiter. Mit seiner „Vision 2020" verfolgt der Fahrzeugbauer das große Ziel, dass ab dem Jahr 2020 kein Volvo-Insasse sich bei einem Unfall ernsthaft verletzt oder gar getötet wird. Mit Hilfe von Computern, Kameras und Radar, schaut, denkt und lenkt das Auto selbstständig.
Selbstständig Fahren
So etwa bei der sogenannten „autonomen Kolonnenfahrt". Dabei erfassen eine Kamera und ein Radar Daten. Die Technik wertet diese aus. Das Auto fährt dabei selbständig dem vorfahrenden Fahrzeug hinterher. Das Auto übernimmt Bremsen, Beschleunigen und Lenken.
Ein weiteres Projekt widmet sich der Verhinderung von Wildunfällen. Basis für die Technik ist ein Notbremsassistent mit automatischer Bewegungs-Erkennung. Sensoren sollen die Verkehrssituation erkennen und, wenn es brenzlig wird, eingreifen. Das ambitionierte Projekt soll bald umgestezt werden. Schon für 2014 plant Volo die ersten Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, die selbstständig fahren können.
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Kommentare
1 Kommentare
Gast: caz meint
Und wer haftet falls doch einmal was passieren sollte?
verfasst am 14:55 07.12.2012