10.01.2016, 08:12  von Reuters

Neuer Diesel-Katalysator soll VW in den USA retten

VW-Chef Matthias Müller muss in den USA die Genehmigung des neuen Katalysators erreichen. / Bild: (c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ

In der Abgas-Affäre setzt Volkswagen (VW) einem Medienbericht zufolge auf eine neuentwickelte Technik, um die Probleme bei der Umrüstung der US-Dieselfahrzeuge zu lösen.

Berlin. VW-Ingenieure hätten in den vergangenen Monaten einen neuen Katalysator erfunden, mit dem die Grenzwerte bei einem Großteil der betroffenen Autos erreicht werden könnten, berichtet "Bild am Sonntag" vorab. Dieser Katalysator solle in die rund 430.000 US-Fahrzeuge eingebaut werden, die mit der ersten Generation des Dieselmotors EA 189 unterwegs seien. Insgesamt sind in Amerika knapp 600.000 Autos mit der manipulierten Software betroffen.

VW kämpft um Genehmigung

Alles hänge nun davon ab, ob die US-Umweltbehörde EPA den neuen Katalysator genehmige, berichtet das Blatt weiter. Erst dann könne der Konzern die Serienproduktion des Katalysators für die milliardenteure Umrüstung starten. Der VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller wolle deshalb bei seinem Treffen am Mittwoch in Washington die EPA-Chefin Gina McCarthy von der Wolfsburger Lösung überzeugen. Zudem wolle sich Müller bei der mächtigen Regierungsbeamtin, die die VW-Affäre ins Rollen brachte, persönlich für die jahrelangen Betrügereien entschuldigen.

VW wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörde EPA zugegeben, eine Software zur Manipulation des Schadstoff-Ausstosses eingesetzt zu haben.

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