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04.01.2013, 09:46 von Evelin Past
Wien. Mit 4,15 Millionen Gästenächtigungen im November wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr um 4,3 Prozent übertroffen, wie die Statistik Austria am Freitag bekanntgab. Vor 20 Jahren (November 1992) wurden nur etwas mehr als die Hälfte der aktuellen Novembernächtigungen erzielt (2,25 Mio.).
Mehr Russen und Italiener
Aber auch die Zahl der Gäste stieg mit 1,67 Millionen Ankünften auf einen neuen Höchstwert. Der wichtigste ausländische Herkunftsmarkt bleibt Deutschland, er legte um 0,7 Prozent leicht zu. Die höchsten Nächtigungszunahmen verzeichnen Gästen aus Italien (+29,6%) und Russland (+25,8%).
Luxus Boom
In allen Unterkünften konnten im November Nächtigungszuwächse erzielt werden, wobei diese in der 5-/4-Stern-Hotellerie - der wichtigsten Unterkunftsart - mit 5,2% überdurchschnittlich hoch ausfielen.
Über den gelungenen Saisonstart freuen sich nicht nur die Hoteliers, sondern auch Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner: "Der Tourismus ist auch in schwierigen Zeiten eine Konjunkturstütze, die Wachstum und Arbeitsplätze schafft. Das neue Allzeitrekord im November ist eine schöne Bestätigung für die Leistung der Tourismusbetriebe und die guten Rahmenbedingungen in Österreich."
Ausblick
Entscheidend für die Entwicklung der gesamten Wintersaison sind allerdings die Monate Jänner und Februar, die fast 50 Prozent der Winternächtigungen generieren. In der Wintersaison des Vorjahres wurden insgesamt 64,31 Mio. Nächtigungen registriert, das zweitbeste jemals erhobene Ergebnis nach der Saison 2007/08 (63,31 Mio.).
Auch für heuer sind die Erwatungen groß, besondern in Hinblick auf die anstehende Ski-WM in Schladming. Schon in der Weihnachtswoche habe man dort, laut dem interimistischen Chef der Planai Bergbahnen, Georg Bliem, ein Umsatzplus von 14 Prozent bei den Beherbergungen erzielt. Ähnliches meldeten die Unterkunftsbetriebe in Ramsau am Dachstein. "Die Gäste sind schon sehr auffällig in WM-Laune und sehr interessiert an den Neuerungen auf den Pisten sowie in der Talstation", erklärt Bliem.
Neue Hotels in Schladming
Die beiden letzten großen Bauvorhaben im Hotellerie -Bereich stehen bereits für die Gäste zur Verfügung und sind laut einer Buchungsplattform bereits hervorragend angenommen worden: Bis zum Dreikönigstag sind die 130 Zimmer im Falkensteiner sowie die 91 Räume im Hotel Planai direkt beim WM-Stadion belegt. Das knapp 250 Meter vom Zielhang entfernte Falkensteiner hatte zwei Tage vor dem Heiligen Abend seinen Betrieb aufgenommen.
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