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13.02.2013, 18:04 von Winfried Weber
Die jüngste Krise der Finanzmärkte führte zwischen Managern der Realwirtschaft und der Finanzwirtschaft zu nicht wenigen Irritationen. Stellen wir zwei Zitate gegenüber. Paul Polman, CEO von Unilever, wurde neulich im Economist zitiert, „Hedgefond-Manager würden ihre Großmütter verkaufen, um Profit zu machen.“ Jürgen Fitschen, Co-CEO der Deutschen Bank: „Wir haben gelernt, dass nicht alles, was legal ist, auch legitim ist.“
Vielen Führungskräften der Realwirtschaft wurde die Finanzwirtschaft suspekt. Wie konnten die Kollegen in kurzer Zeit solch riesige Einkommen generieren? Was war da los? Konnte das mit rechten Dingen zugehen? Wer versteht und überblickt das Ganze noch? Und wer wurde, wenn wir das Ganze als Nullsummenspiel betrachten, über den Tisch gezogen? Viele Irritationen innerhalb des Managements hängen damit zusammen, dass man zu wenig kommuniziert. Man redet weniger miteinander, weil der Druck der Medien, der Bürger, teilweise auch der Politik zunimmt und sich jeder erst mal in seinen Bau zurückgezogen hat.
Klärungsbedarf
Dabei gäbe es einiges zu klären: Welche Entscheidungen führten zu welchen Entwicklungen, wann und wo wurden welche Fehler gemacht, und welche Lehren kann man daraus für das Management und auch für Wirtschaft insgesamt ziehen? Aktuelle Studien belegen, dass weniger als die Hälfte der Mitarbeiter Vertrauen in ihre Vorgesetzten haben. Wenn Manager das Vertrauen der Bürger und der Mitarbeiter wiedergewinnen wollen, ist es unter Managern der Finanz- und Realwirtschaft dringender denn je, das eigene Selbstverständnis zu thematisieren. Ökonomisches Prinzip und Gemeinsinn?
Was ist heute Management? Wie sieht man die gesellschaftliche Funktion dieses Berufs und wie entwickelt man sie weiter? Wie gelingt im Management eine Synthese von betriebswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen? Welche Leute braucht man dafür und wie bildet man sie aus?
Das sind die Fragen, die insbesondere Führungskräfte untereinander klären müssen.Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wird klar, dass wir es uns schlichtweg nicht leisten können, dass die Kommunikation zwischen Real- und Finanzwirtschaft nicht gut funktioniert. Beide gehören zusammen, und beide sind für das Funktionieren unserer Gesellschaft fundamental wichtig. Es ist an der Zeit, aus diesen Entwicklungen mangelnder gesellschaftlicher Verantwortung und aus der Summe dieses Versagens Lehren zu ziehen.
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Kommentare
2 Kommentare
Gourmet meint
verfasst am 18:42 15.02.2013
Gast: Ateist meint
Oder die Fekter so wie viele ander Finanzminster gehen her und Besteuern wieder mal was diesmal ist es die Finanzsteuer damit wider mal ein paar Studierte arbet haben und ein paar Unnütze Beamte mehr die nciht mal Doppelte Buchhaltung kennen.
Ja so sind die zu den Bürger und am schluss Trifft es weider die kleinen den wer wird zuerst engespart und verleirt die Arbeit den der oebn muss sich ja ein besseres gehalt gönnen.
Ja die oben machen sichs leicht schieb das Geld was Geleihen ist von einer Steueroase zu der anderen um weniger Steuern zu zahlen so arbeiten Grosse Konzerne nennt man auch Steuervorteil und die kleineren wissen nicht mehr wie sie mit denen Mithalten können den dank zu vieler Steuern und Kaufkraftschwächung werden die an den Abgrund des Ruins getreiben.
Ja behebnung der Ursache wäre besser SPekalitionsverbt mit Geleihen Geld auch für Banken den wer zahlt am schluss die zeche eigentlich alle ausleihunge EZB nur Rückführung der Schulden nah diese Woche ca. 5 MArd.(Bazuka)
So wie die Leidertexte es sagen.
Der Polizeist spendet sein ganzes vermögen den er leibt Polizeistenmörder der Polizeist sagt bitte Töte mich zum Glück sendet es der ORF sehr gerne und oft wie mann hört.
verfasst am 20:17 13.02.2013