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02.01.2013, 12:20 von Sissi Eigruber
Börsenfeuerwerk am ersten Handelstag nach der Einigung im Etatstreit in den USA. Kurssprünge von zwei Prozent und mehr bei Leitindizes in den Staaten, Europa und auch Asien. Doch die Euphorie der Finanzmärkte über das Gesetz zur vorläufigen Umschiffung der sogenannten Fiskalklippe täuscht wiedereinmal über die realen Probleme hinweg. Denn was die Börsen freut, ist noch lange nicht gut - oder in diesem Fall - nicht lange gut.
Während die USA im Jahr 2012 die europäischen Politiker regelmäßig ermahnt haben, geschlossener aufzutreten, um die Krise in Europa zu bewältigen, habe sie es selbst nicht einmal geschafft die ersten wesentlichen Schritte zur Sanierung des eigenen Haushalts zu beschließen. Da musste erst mit aller Dramatik die drohende Fiskalklippe und deren fatalen Folgen beschworen werden, damit sich Demokraten und Republikaner auf einen Minimalkonsens einigen konnten.
Dieses Gesetz sei nur "ein Schritt" im Bemühen um eine Stärkung der US-Wirtschaft, räumte auch US-Präsident Barack Obama ein. Das US-Defizit sei noch immer zu hoch. Die USA stehen wie Europa vor der selben Herausforderung und die lautet: Sparen ohne die Konjunktur völlig abzuwürgen bzw. ohne in die Rezession zu schlittern oder diese zu verschärfen. Der Unterschied: Die EU hat ihre Mitglieder nicht nur zu mehr Haushaltsdisziplin verpflichtet, sondern die einzelnen Staaten arbeiten auch an Strukturreformen. Auch hier war der Einigungsprozess mühsam, aber inzwischen wurden die ersten Schritte gesetzt. Und trotz regider Sparpakte sollte die Wirtschaft in den meisten EU-Länder, die jetzt in der Rezession sind, dieses Jahr oder spätestens 2014 wieder wachsen.
Bleibt nur zu hoffen, dass auf den ersten Schritt in den USA bald der zweite und noch viele weitere folgen - und ein Finanzierungdesaster und eine Rezession in den USA verhindern. Sonst könnten ob der globalen Abhängigkeit von der Weltwirtschaftsmacht USA auch die ersten Sanierungserfolge in Europa rasch wieder verpuffen.
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25.05.2013, 08:24
23.05.2013, 18:00
23.05.2013, 09:57
Beobachtet. Aber nur, wenn man sich in der Materie wirklich auskennt.
Leitartikel. Gerade in Zeiten der Krise bleiben Familienbetriebe ein Garant.
Beobachtet. Die Bonität eines Unternehmens hängt in der Praxis nicht nur vom Stammkapital ab, sondern vor allem von einem guten Businesskonzept und gutem Management.
Leitartikel. Wer Großes leistet, muss auch entsprechend bezahlt werden. Nicht nur aus Gründen der Gerechtigkeit, sondern aus Eigeninteresse.
Zur Sache. So lange die EU ein minimales Gemeinschaftsbudget hat, so lange werden nationale Regierungen Politiker aufs Abstellgleis nach Europa schicken.

Kommentare
2 Kommentare
Gast: obaoba meint
verfasst am 12:58 04.01.2013
Gast: Halbwissen meint
Logisch, oder !
Leider anscheinend nicht für alle Frau Eigruber.
verfasst am 12:35 02.01.2013