08.02.2013, 07:39  von Wolfgang Tucek

Weg mit dem teuren Firlefanz

Bild: WB/Mayr

Beobachtet. Über die sinnlosen EU-Ausgaben, Rundablagen und den unnötigen EU-Wanderzirkus.

Die EU-Verwaltung soll also bis zu sechs Milliarden € und daher auch Personal einsparen, aber immer mehr Aufgaben übernehmen und pünktlich erledigen. Bei diesem Wunsch hätten die Nettozahler weiter denken müssen: Denn wer braucht den Wirtschafts- und Sozialausschuss oder den Ausschuss der Regionen?

Tausende EU-Bedienstete arbeiten in diesen beratenden EU-Institutionen auf Hochtouren direkt für die Rundablage. Lockere 200 Millionen € kostet das jedes Jahr. Oder das EU-Parlament: Noch einmal rund 200 Millionen € pro Jahr löhnt der EU-Steuerzahler für den sinnlosen monatlichen Wanderzirkus von Hunderten Parlamentariern, deren Mitarbeitern und EU-Beamten nach Straßburg. Wenn man diesen Firlefanz streicht, spart das bis 2020 wohl mehr als drei Milliarden € - denn die Kosten steigen stetig.

Dafür stünden Tausende EU-Beamte für nützliche Tätigkeiten zur Verfügung-etwa in den chronisch unterbesetzten Kommissionsabteilungen für Wirtschaft und Wettbewerb. Meinten es die EU-Gipfelteilnehmer mit den Einsparungen ernst, müssten sie solche grundlegenden Probleme anpacken.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

20.10.2014, 21:23

Ebola: In Westafrika fehlt es an allem

20.10.2014, 11:34

Das Steuerrecht ist männlich, die Reform darf es nicht sein

20.10.2014, 07:14

Lebensmüder Klima-Alleingang

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    19.10.2014, 18:47

    Was der großalbanische Adler mit Südtirol gemein hat

    Ganz Europa schüttelt den Kopf über den Abbruch eines Fußballspiels zwischen Serbien und Albanien, das durch eine Fahne beendet wurde.

    17.10.2014, 09:30

    Venezuela geht langsam zugrunde

    Die Entwicklung Venezuelas ist, vor allem angesichts der geologischen Verhältnisse vor Ort, ein wirtschaftspolitisches Desaster.

    17.10.2014, 07:21

    Sonntagsöffnung: Keine Zeiten für Klassenkampf

    Sonntagsöffnung in Touri-Zonen ist außerhalb Wiens längst Realität.

    15.10.2014, 09:25

    Privatisierung mit Maß und Ziel

    Leitartikel. Effizient und günstig soll es sein. Ohne Marktdruck klappt das meist nicht.

    Umfrage

    • Wie stehen Sie zu dem Handelsabkommen TTIP?
    • TTIP sollte abgeschlossen werden
    • Zustimmung nur nach Entschärfung riskanter Punkte
    • Generell dagegen