08.02.2013, 07:39  von Wolfgang Tucek

Weg mit dem teuren Firlefanz

Bild: WB/Mayr

Beobachtet. Über die sinnlosen EU-Ausgaben, Rundablagen und den unnötigen EU-Wanderzirkus.

Die EU-Verwaltung soll also bis zu sechs Milliarden € und daher auch Personal einsparen, aber immer mehr Aufgaben übernehmen und pünktlich erledigen. Bei diesem Wunsch hätten die Nettozahler weiter denken müssen: Denn wer braucht den Wirtschafts- und Sozialausschuss oder den Ausschuss der Regionen?

Tausende EU-Bedienstete arbeiten in diesen beratenden EU-Institutionen auf Hochtouren direkt für die Rundablage. Lockere 200 Millionen € kostet das jedes Jahr. Oder das EU-Parlament: Noch einmal rund 200 Millionen € pro Jahr löhnt der EU-Steuerzahler für den sinnlosen monatlichen Wanderzirkus von Hunderten Parlamentariern, deren Mitarbeitern und EU-Beamten nach Straßburg. Wenn man diesen Firlefanz streicht, spart das bis 2020 wohl mehr als drei Milliarden € - denn die Kosten steigen stetig.

Dafür stünden Tausende EU-Beamte für nützliche Tätigkeiten zur Verfügung-etwa in den chronisch unterbesetzten Kommissionsabteilungen für Wirtschaft und Wettbewerb. Meinten es die EU-Gipfelteilnehmer mit den Einsparungen ernst, müssten sie solche grundlegenden Probleme anpacken.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

23.04.2015, 18:36

Atomkraft: „Nein, danke – aber ...“

23.04.2015, 16:04

In den USA geht die Existenzangst um

22.04.2015, 21:46

Sachpolitik ist gefragt!

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    22.04.2015, 09:07

    Klimawandel im Handel: Kreative Konzepte gefragt

    Bis auf einige wenige, die sich gut positionieren konnten, kämpfen Wiens Einkaufsstraßen seit Jahren um ihre Existenz.

    22.04.2015, 09:04

    Gründerland-Strategie braucht Steuerzuckerl

    Harald Mahrer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, ist Österreichs erster Spitzenpolitiker, der die Förderung der heimischen Start-up-Szene zur Chefsache macht.

    21.04.2015, 18:02

    Nicht nur die eigene Suppe löffeln

    Österreichs Finanzplatz hat international nicht gerade den besten Ruf. Zu undurchsichtig wird hierzulande oft agiert. Das ist sicher historisch gewachsen, sollte aber den einzelnen Banken und auch der Politik zu denken geben.

    21.04.2015, 18:01

    Kein Triumph für die Bildungspolitik des Landes

    Eigentlich pfeifen es die Spatzen schon seit Jahren von allen Dächern: Die heimische Industrie befindet sich in einem Wandel.

    21.04.2015, 13:35

    Die relative Stärke im Kapitalaufbau Amerikas

    In ihrem jüngsten Wirtschaftsausblick kommen die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu einem bemerkenswerten Schluss in Bezug auf die Investitionsschwäche in den Industrieländern.

    Die Redaktion empfiehlt

    Umfrage

    • Wie beeinflusst die Germanwings-Tragödie ihr persönliches Flugverhalten?
    • Gar nicht. Fliegen ist immer noch die sicherste Art zu reisen.
    • Ich bevorzuge nun andere Fluggesellschaften.
    • In nächster Zeit werde ich auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
    • Fliege aus Prinzip nicht.