17.08.2012, 17:19  von Reuters/ekh

Hilfe für Spanien "unausweichlich"

Madrids Bürgermeisterin Ana Botella spricht Klartext / Bild: (c) EPA (Stefan Rousseau)

Schuldenkrise. Es sei sehr wahrscheinlich, dass Spanien die Unterstützung beantragen müsse, sagte die Bürgermeisterin von Madrid, Ana Botella, am Freitag der Nachrichtenagentur Europa Press.

Madrid. "Das steht völlig außer Frage", zitierte die Agentur die Frau des früheren Ministerpräsidenten Jose Maria Aznar, die in der konservativen Regierungspartei zu den wichtigsten Politikern gehört. "Das scheint unausweichlich", sagte Botella mit Blick auf einen möglichen Hilfsantrag, über den an den Finanzmärkten seit Monaten spekuliert wird.
Damit hat erstmals in Spanien ein hochrangiger Politiker EU-Hilfen als unausweichlich bezeichnet.

Die rezessionsgebeutelte Konjunktur, ein angeschlagener Bankensektor sowie eine rekordhohe Arbeitslosigkeit machen Spanien schwer zu schaffen. Allerdings wird befürchtet, dass Hilfen für die viertgrößte Volkswirtschaft der EU den Euro-Rettungsschirm überfordern könnten.

Spanien hat einen Milliardenkredit für seine Banken beantragt. Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte angekündigt, erst nach Kenntnis über die Auflagen über einen allgemeinen Hilfsantrag entscheiden zu wollen.

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