13.09.2012, 16:55

Griechenland will kein drittes Hilfspaket

Bild: EPA (JENS BUETTNER)

EU. Finanzminister Yannis Stournaras wies entsprechende anderslautende Aussagen zurück. Nur er und der Ministerpräsident könnten dazu für die Regierung sprechen.

Athen/Washington. Griechenland hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das dramatisch verschuldete Land auf ein drittes Hilfspaket angewiesen ist. Finanzminister Yannis Stournaras sagte am Donnerstag Reuters, nur er und der Ministerpräsident sprächen in dieser Frage für die Regierung. Zuvor hatte es in einem Medienbericht geheißen, der griechische Vertreter beim Internationalen Währungsfonds habe weiteren Geldbedarf angemeldet. Auf die Frage nach einem möglichen dritten Paket sagte ein IWF-Sprecher in Washington, derzeit werde daran gearbeitet, das laufende Programm in die Spur zu bringen.

Experten der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank überprüfen in Athen die Spar- und Reformfortschritte. Eine Zustimmung der Experten ist Voraussetzung für die Freigabe weiterer Tranchen.

 

(Reuters)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

02.03.2015, 21:18

Verwirrung über drittes Hellas-Hilfspaket

02.03.2015, 18:41

Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen wegen Betrugsverdachts vor Gericht

02.03.2015, 18:15

Portugal: Regierungschef "vergisst" Beiträge an Sozialversicherung

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    02.03.2015, 14:52

    Die Wunderheiler der Sparbonanza

    Was Berlin den Krisenländern wie Griechenland als Erfolgsmodell predigt, hat sogar einmal funktioniert. Dafür mussten sich die Europäer aber bei den Deutschen verschulden.

    02.03.2015, 13:55

    EU-Staaten wollen Verbrauch von Plastiksackerln begrenzen

    Die Europäer sollen künftig deutlich weniger Plastiksackerln verbrauchen als bisher.

    02.03.2015, 13:34

    Spumante: Italiens Sprudel wird immer beliebter

    Während sich der – viel teurere – Champagner mit einem mageren Exportplus begnügen muss, legten die Ausfuhren von Prosecco, Asti, Franciacorta & Co. 2014 wieder massiv zu.

    02.03.2015, 13:17

    Arbeitslosigkeit in Euro-Zone auf Drei-Jahres-Tief

    Die Euro-Zone quält sich aus dem Konjunkturtal. Zu Jahresbeginn fiel die Arbeitslosigkeit überraschend auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. Die Industrie bestätigte im Februar ihren leichten Aufwärtstrend.

    02.03.2015, 12:39

    Griechenland: "Wenn wir das Geld hätten, würden wir bezahlen"

    Das klamme Griechenland kann schon im März auf eine Milliardenüberweisung seiner Euro-Partner hoffen. Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Jeroen Dijsselbloem, nannte am Montag allerdings als Voraussetzung, dass in Athen mit der Umsetzung von Reformen begonnen werde.

    Umfrage

    • Sollen E-Zigaretten aus Nichtraucherlokalen & öffentlichen Gebäuden verbannt werden?
    • Ja, defintiv.
    • Nein - Dampfen ist nicht Rauchen.
    • Weiß nicht.

    Die Redaktion empfiehlt