13.09.2012, 16:55

Griechenland will kein drittes Hilfspaket

Bild: EPA (JENS BUETTNER)

EU. Finanzminister Yannis Stournaras wies entsprechende anderslautende Aussagen zurück. Nur er und der Ministerpräsident könnten dazu für die Regierung sprechen.

Athen/Washington. Griechenland hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das dramatisch verschuldete Land auf ein drittes Hilfspaket angewiesen ist. Finanzminister Yannis Stournaras sagte am Donnerstag Reuters, nur er und der Ministerpräsident sprächen in dieser Frage für die Regierung. Zuvor hatte es in einem Medienbericht geheißen, der griechische Vertreter beim Internationalen Währungsfonds habe weiteren Geldbedarf angemeldet. Auf die Frage nach einem möglichen dritten Paket sagte ein IWF-Sprecher in Washington, derzeit werde daran gearbeitet, das laufende Programm in die Spur zu bringen.

Experten der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank überprüfen in Athen die Spar- und Reformfortschritte. Eine Zustimmung der Experten ist Voraussetzung für die Freigabe weiterer Tranchen.

 

(Reuters)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

12:13

Wo der Winter-Urlaubseuro am meisten wert ist

11:09

Drei Gründe für einen Aufschwung in Deutschland - und drei dagegen

10:50

Spanische Infantin Cristina muss vor Gericht

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    10:42

    Durchschnittsverdienst: 3541 Euro brutto im Monat

    Ein Mix aus steigenden Löhnen und niedriger Inflation lässt die Kaufkraft der Deutschen so kräftig steigen wie seit über drei Jahren nicht mehr.

    10:39

    Bankguthaben der Schweiz schwellen an

    Die Schweizer Banken haben bei der Notenbank mehr Geld geparkt.

    09:55

    BayernLB zahlt weitere 700 Mo. Euro an Bayern zurück

    Mit den 700 Mio. Euro zahlt die BayernLB um 300 Mio. Euro mehr in den Freistaatshaushalt 2014 zurück, als im Haushalt 2014 eigentlich eingeplant gewesen waren.

    07:39

    Udo Jürgens 80-jährig an Herzversagen gestorben – ein Leben für die Musik

    Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist am Sonntag im Alter von 80 Jahren an Herzversagen gestorben. Das teilte dessen Management per Aussendung mit. Jürgens ist demnach am Nachmittag bei einem Spaziergang im Schweizer Gottlieben bewusstlos zusammengebrochen.

    07:11

    Ungleichheit steigt – "Österreich ist in vielerlei Hinsicht eine Steueroase für Vermögende"

    Die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung ist in Österreich in den vergangenen 20 Jahren seit dem EU-Beitritt gestiegen, allerdings hat dieser Trend nicht mit dem EU-Beitritt begonnen. Die EU hat den Trend aber auch nicht gestoppt. Steigende Arbeitslosigkeit, niedrigere Lohnquoten, Schuldenbremse und Steuerschonung von Vermögen befeuern die Negativspirale.

    Umfrage

    • Klagen und Gegenklagen in Sachen Hypo Alpe Adria - macht das Sinn?
    • Ja, man sollte nichts unversucht lassen.
    • Nein, das bringt nur noch Gerichtskosten.
    • Jetzt ist es zu spät dafür.
    • Das ganze Hypo-Desaster ist hoffnungslos.