13.09.2012, 16:55

Griechenland will kein drittes Hilfspaket

Bild: EPA (JENS BUETTNER)

EU. Finanzminister Yannis Stournaras wies entsprechende anderslautende Aussagen zurück. Nur er und der Ministerpräsident könnten dazu für die Regierung sprechen.

Athen/Washington. Griechenland hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das dramatisch verschuldete Land auf ein drittes Hilfspaket angewiesen ist. Finanzminister Yannis Stournaras sagte am Donnerstag Reuters, nur er und der Ministerpräsident sprächen in dieser Frage für die Regierung. Zuvor hatte es in einem Medienbericht geheißen, der griechische Vertreter beim Internationalen Währungsfonds habe weiteren Geldbedarf angemeldet. Auf die Frage nach einem möglichen dritten Paket sagte ein IWF-Sprecher in Washington, derzeit werde daran gearbeitet, das laufende Programm in die Spur zu bringen.

Experten der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank überprüfen in Athen die Spar- und Reformfortschritte. Eine Zustimmung der Experten ist Voraussetzung für die Freigabe weiterer Tranchen.

 

(Reuters)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

05:59

Griechenland - Geldgeber einigten sich laut EU-Vertreter auf Plan

02.06.2015, 18:12

Griechenland-Poker – "Nicht genügend" Fortschritte

02.06.2015, 17:50

Altkanzler Helmut Kohl auf der Intensivstation

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    02.06.2015, 14:46

    "Blutgold"-Verdacht – Verfahren gegen Schweizer Münze Österreich-Tochter eingestellt

    Die Schweizer Goldraffinerie Argor Heraeus, an der die Nationalbank-Tochter Münze Österreich mit 28,6 Prozent beteiligt ist, muss sich nicht vor Gericht verantworten. Ihr waren Geldwäsche und Beihilfe zu Kriegsverbrechen vorgeworfen worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat ein entsprechendes Verfahren im März eingestellt, wie nun bekannt wurde.

    02.06.2015, 14:09

    Konkurrenz für Rene Benko: Kanadier greifen nach Kaufhof

    Das Bieterrennen um die größte deutsche Warenhauskette Kaufhof ist eröffnet: Der kanadische Handelsriese Hudson's Bay hat Insidern zufolge eine erste unverbindliche Offerte für die Metro-Tochter abgegeben. Der Investor Rene Benko, der mit Karstadt schon die zweitgrößte Kaufhauskette in Deutschland besitzt, bekommt damit Konkurrenz aus Übersee.

    02.06.2015, 12:30

    Ausgerutscht – Mann fordert 37 Millionen Euro von Berliner Hotel

    Ein Berliner hat Medienberichten zufolge ein Hotel auf 37 Millionen Euro Schadenersatz verklagt, nachdem er bei Glätte vor dem Haus ausgerutscht ist.

    02.06.2015, 12:08

    Vom "Grexit" zum "Spexit"?

    Ein solches Comeback hat Griechenland niemand zugetraut: Der Tourismus brummt, ein beispielloser Bauboom erfasst das ganze Land, die lange dahindümpelnde Landwirtschaft eilt von einem Exportrekord zum nächsten - blühende Landschaften überall. Das ist keine Beschreibung der Gegenwart, sondern eine "Nach-Grexit-Prognose".

    02.06.2015, 11:55

    Hängepartie in Griechenland-Krise – Tsipras: "Haben Geldgebern einen realistischen Plan vorgelegt"

    Die Geldgeber Griechenlands dringen nach monatelangem Streit über die Reformauflagen für neue Kredite auf einen Durchbruch. Eine überraschend am Montagabend bei Kanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammengekommene Spitzenrunde pochte darauf, dass "mit großer Intensität" nach einer Lösung gesucht wird.

    Umfrage

    Die Redaktion empfiehlt