04.01.2013, 07:06

Nächster Tiefschlag für Berliner Großflughafen

Großzügig und doch nicht groß genug / Bild: (c) Dpa/dpaweb

Engpässe. Gutachter erwarten einer Zeitung zufolge, dass der neue deutsche Hauptstadtflughafen schon kurz nach seiner geplanten Eröffnung im Oktober teilweise zu klein sein wird.

Berlin. Wie "Bild" (Freitagsausgabe) im Voraus unter Berufung auf eine Studie des Airport Research Center aus Aachen berichtete, wäre ein reibungsloser Betrieb in Berlin-Schönefeld während des Winterflugplans 2013/2014 nur noch unter idealtypischen Bedingungen möglich.

Neben Engpässen bei Check-In-Schaltern und Sicherheitskontrollen werde besonders die zu kleine Gepäckausgabe bemängelt. Ein Sprecher des Flughafens sagte der Zeitung zufolge zu dem Bericht, Planung und Realisierung zusätzlicher Gepäckausgabebänder könnten nach Eröffnung im Bedarfsfall zeitnah vorgenommen werden.

Die Eröffnung des ausgebauten Flughafens südöstlich von Berlin war ursprünglich für 2011 geplant. Nach drei Verschiebungen des Termins ist seine Inbetriebnahme jetzt für Oktober 2013 vorgesehen. Zuletzt zog aber selbst der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer in Zweifel, dass der Flughafen am 27. Oktober seinen Betrieb aufnehmen kann. Berichten zufolge soll der Airport insgesamt statt ursprünglich 2,8 jetzt mindestens 4,3 Milliarden Euro kosten.

(Reuters)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

02.01.2013, 15:26

Flughafen-Desasters in Berlin geht weiter

11.11.2012, 10:16

Berlins Großflughafen bleibt Dauerbaustelle

13:31

Drohnen nehmen französische Atomkraftwerke ins Visier

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    13:21

    Positive Überraschung: Geschäftsklima in Euro-Zone verbessert

    Das Geschäftsklima in der Euro-Zone hat sich im Oktober überraschend aufgehellt.

    07:07

    NATO: Russisches Militär fliegt ungewöhnliche Manöver über Europa

    Die NATO hat "umfangreiche" russische Luftwaffenaktivitäten in Europa beobachtet. Innerhalb von zwei Tagen seien Langstreckenbomber und Kampfjets zu "Manövern" über der Ostsee und der Nordsee sowie über dem Schwarzen Meer im Einsatz gewesen, erklärte die Nordatlantische Allianz am Mittwoch in Brüssel.

    07:06

    Erstmals Negativzinsen für Tagesgeld in Deutschland

    Zugegeben, dieser Negativzins betrifft nicht jeden, aber es könnte der berühmte erste Schritt sein, den die deutsche Skatbank wagt.

    07:06

    Frankreich liefert die Kriegsschiffe an Russland - am 14. November

    Trotz Ukraine-Krise und Sanktionen wird Frankreich die beiden bestellten Hubschrauber-Träger an Russland liefern. Am 14. November soll das erste Schiff übergeben werden.

    29.10.2014, 16:49

    Deutsche Bank feuert Libor-Fälscher doch nicht

    Die fristlose Kündigung von Mitarbeitern der Deutschen Bank, die im Rahmen des Libor-Skandals der Zinsmanipulation verdächtigt wurden, ist vom Tisch.

    Umfrage

    • Wie stehen Sie zu dem Handelsabkommen TTIP?
    • TTIP sollte abgeschlossen werden
    • Zustimmung nur nach Entschärfung riskanter Punkte
    • Generell dagegen